HERKUNFT–ANKUNFT–ZUKUNFT (HAZ) leistet seit über zehn Jahren kultursensible Aufklärung über das Suchthilfesystem in Hamburg und vermittelt Informationen rund um das Thema Sucht in den jeweiligen Communities und in Muttersprache. Dabei steht die Enttabuisierung des Suchtthemas unter den MigrantInnen im Mittelpunkt. Hierzu wird das Projekt von ehrenamtlichen Keypersons (Schlüsselpersonen) unterstützt, die ihr speziell geschultes Wissen zu dieser Thematik in einzelnen Veranstaltungen einbringen.

Die hamburgweiten Informationsveranstaltungen sind in Albanisch, Arabisch, Dari, Englisch, Farsi, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Lettisch, Malinké, Kurdisch, Pashto, Polnisch, Portugiesisch, Romanes, Russisch, Spanisch, Türkisch, Twi und Ukrainisch abrufbar – diese Vielfalt ist einmalig in Deutschland.

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In der folgenden Zusammenstellung finden Sie einen Überblick zum Thema Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen mit Suchtproblemen. Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl der in den vergangenen Monaten verabschiedeten neuer Gesetze und Regelungen zur Asyl- und Flüchtlingspolitik für die Vollständigkeit und Richtigkeit der folgenden Informationen nicht garantiert werden kann. Sehr gern können Sie Anregungen und weitere Informationen und Kontakte an uns per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Materialien

  • Broschüre der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS): Alkohol ist gefährlich. Leichte Sprache. Bestellbar unter www.dhs.de
  • Broschüre der DHS: Ein Angebot an alle, die einem nahestehenden Menschen helfen wollen - Alkohol, Tabak, illegale Drogen, Medikamente, süchtiges Verhalten. In Englisch, Türkisch und Russisch. Bestellbar unter www.dhs.de
  • Broschüre der DHS: Drogen? Alkohol? Tabletten? Irgendwann ist Schluss mit lustig. In Polnisch, Russisch, Bulgarisch und Rumänisch. Bestellbar unter www.dhs.de
  • Broschüre der DHS: Wenn das Glücksspiel zum Problem wird - Informationen für pathologische Glücksspieler(innen) mit Migrationshintergrund. In Arabisch, Englisch, Französisch und Türkisch. Bestellbar unter www.dhs.de
  • Erklärvideo zum Thema Alkoholmissbrauch der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS e.V.) in Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Tigrinya abrufbar unter ↗YouTube
  • Erklärvideo zum Thema Sportwetten der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen gemeinsam mit den Landeskoordinierungsstellen Glücksspielsucht Hessen (HLS e.V.) und Thüringen (fdr e.V.)  in Deutsch, Arabisch und Türkisch abrufbar unter ↗YouTube

Ambulante Suchtberatung

  • Kostenlose und anonyme Beratung steht allen Menschen zur Verfügung, die Beratung suchen. Unabhängig von Aufenthaltstiteln.
  • Eine Übersicht über die ambulanten Beratungsstellen der Suchthilfe in Hamburg finden Sie zum Beispiel im ↗ Rauschbarometer.
  • Eine Übersicht zu Suchtberatungsstellen mit muttersprachlichen Beratungsangeboten finden Sie ↗ hier.
  • Eine Übersicht zu muttersprachlichen Selbsthilfegruppen finden Sie ↗ hier.

Suchtbehandlung und -therapie

  • Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG, § 6): grundsätzlich steht Grundversorgung inklusive Entgiftung zur Verfügung.
  • Asylbewerber: Wird Asyl gewährt (der Antrag positiv beschieden) stehen alle Optionen der medizinischen und therapeutischen Versorgung zur Verfügung.
  • Asylbewerber: Wird der Antrag negativ beschieden (abgelehnt) so erhält die Person den Aufenthaltsstatus „Duldung“.
  • Flüchtlinge mit Duldung: Einzelfallentscheidung
  • Abschiebungsschutz nach § 60 Abs. 7 AufenthG wird insbesondere (nicht abschließend) geltend gemacht, wenn z. B. die Gefahr einer wesentlichen Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung infolge fehlender oder
  • nicht ausreichender Behandlung im Zielstaat droht.
  • Menschen ohne Papiere: keine Leistungen möglich.
  • Menschen mit europäischer Krankenversicherungskarte (EHIC – European Health Insurance Card): Diese Krankenversicherungskarte gilt europaweit für medizinische Leistungen für alle gesetzlich Krankenversicherten.
  • Wichtig zu wissen: diese EHIC garantiert keine kostenlose Behandlung und ist kein Ersatz für eine Reiseversicherung.

Medizinische Versorgung

Schwerpunkt Traumatisierung

 Weitere Beratungsmöglichkeiten