HERKUNFT–ANKUNFT–ZUKUNFT (HAZ) leistet seit über zehn Jahren kultursensible Aufklärung über das Suchthilfesystem in Hamburg und vermittelt Informationen rund um das Thema Sucht in den jeweiligen Communities und in Muttersprache. Dabei steht die Enttabuisierung des Suchtthemas unter den MigrantInnen im Mittelpunkt. Hierzu wird das Projekt von ehrenamtlichen Keypersons (Schlüsselpersonen) unterstützt, die ihr speziell geschultes Wissen zu dieser Thematik in einzelnen Veranstaltungen einbringen.

Die hamburgweiten Informationsveranstaltungen sind in Arabisch, Dari, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Kurdisch, Malinké, Paschto, Polnisch, Portugiesisch, Romanes, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Twi abrufbar – diese Vielfalt ist einmalig in Deutschland.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In der folgenden Zusammenstellung finden Sie einen Überblick zum Thema Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen mit Suchtproblemen. Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl der in den vergangenen Monaten verabschiedeten neuer Gesetze und Regelungen zur Asyl- und Flüchtlingspolitik für die Vollständigkeit und Richtigkeit der folgenden Informationen nicht garantiert werden kann. Sehr gern können Sie Anregungen und weitere Informationen und Kontakte an uns per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Immer häufiger suchen KlientInnen Hilfe in der Suchtberatung, die die deutsche Sprache nicht sprechen oder verstehen. Vor diesem Hintergrund werden seit kurzem sogenannte SprachmittlerInnen zur Unterstützung der Beratungsgespräche eingesetzt. Die Arbeit mit Sprachmittlern im professionellen Beratungskontext ist eine hohe Anforderung an die Fachkräfte und die Hilfesuchenden.

Erste Praxiserfahrungen zeigten, dass sowohl Fachkräfte wie auch die KlientInnen im Umgang mit Sprachmittlern unsicher sind. Unsicherheiten entstehen zum Beispiel im Bereich der Übersetzung: Wird alles richtig oder vollständig übersetzt? Ist die/der SprachmittlerIn mit der Situation überfordert? Fühlen sich KlientInnen mit wenig oder keinen Deutschkenntnissen ggf. nicht verstanden oder willkommen?