Mobil? Aber sicher!
3000 Fahranfänger/innen erreicht in 2011
Seit 2008 verzeichnen wir eine immer größer werdende Nachfrage nach Peer-Einsätzen an Hamburger Fahrschulen. Im Jahr 2011 wurden insgesamt 286 Einsätze durchgeführt bei denen ca. 3000 Fahranfänger/innen erreicht wurden.
Übersicht der Einsatzzahlen
Veranstaltungen
in 2011
Tag der Verkehrssicherheit am 18.6.2011
"Gemeinsam für mehr Sicherheit!" - unter diesem Motto steht der bundesweite Tag der Verkehrssicherheit.
Das Büro für Suchtprävention nimmt dies zum Anlass und veranstaltet zusammen mit der Polizei Hamburg den ersten Verkehrssicherheitstag an der Helmut Schmidt Universität.
An zahlreichen Ständen und Stationen gibt es theoretisches wie praktisches rund um das Thema Verkehrssicherheit.
Die "Mobil? Aber sicher!" Peers werden auch vor Ort sein und mit den Studierenden unter anderem das aktuelle Thema eines generelle Alkoholverbotes im Straßenverkehr diskutieren.
Führerschein oder Joint?
Der Führerscheinerwerb stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung junger Menschen zu mehr Mobilität und Selbständigkeit dar. Die Lizenz zum Fahren belegt darüber hinaus auch die größere Verantwortung für das eigene Tun. Neue Regeln und Fähigkeiten müssen erlernt und angewendet werden, um sich im Straßenverkehr angemessen zu verhalten. Insbesondere der Umgang mit Drogen und Alkohol ist für die FahrerInnen eindeutig geregelt. Konsumverzicht und Punktnüchternheit heißen die fachlichen Stichwörter, die begründen, warum der Konsum von psychoaktiven Substanzen am Steuer ausgeschlossen ist. Allerdings zeigen die jährlichen Unfallstatistiken, dass das „Trennen von Konsum und Fahren“ längst nicht alle TeilnehmerInnen am Straßenverkehr beherzigen. Daher beklagen wir nach wie vor zu viele Verstöße und Unfallopfer. Die Polizei versucht, durch mehr und bessere Verkehrskontrollen DrogenkonsumentInnen aus dem Verkehr zu ziehen und mit der Berichterstattung darüber auch abschreckend zu wirken. In den Fahrschulen wird über rechtliche Aufklärung und die „persönliche Eignung“ auf die Problematik hingewiesen. In den letzten Jahren hat sich ein Angebot des Büros für Suchtprävention durchgesetzt, das einen weiteren Zugang zu den Problemen wählt:
Peer-Projekt an Fahrschulen
Mit dem Peer-Ansatz wird versucht, die in Frage stehenden Botschaften für ein drogenfreies Fahrverhalten durch gleich gesinnte, gleich alte Personen weiter zu geben. Die geschulten Peers führen in den Fahrschulen aufklärende Gespräche über Wirkungen, Motive und Folgen von Drogenkonsum im Straßenverkehr. Jede/r FahrschülerIn wird auf die persönliche Verantwortung aufmerksam gemacht, und alle relevanten Fragen werden beantwortet. Damit dies nicht mit „erhobenem Zeigefinger“geschieht, werden anschauliche und spielerische Methoden wie z.B. der „Suchtsack“ gewählt. Die Gespräche knüpfen an den Alltagsvorstellungen der TeilnehmerInnen an und finden so zu unterschiedlichsten Problemstellungen Zugang. Wichtig ist, die zukünftigen Führerscheinbesitzer für die Botschaften und Regeln zu gewinnen und ihnen deutlich zu machen, dass jeder einzelne durch ein verantwortungsvolles Verhalten zu mehr Sicherheit beiträgt.
Repsoldstraße 4
20097 Hamburg
Mehr Informationen
Informationen, Interaktives und Ansprechpartner/innen finden Sie auf unser neuen Internetseite.
Kooperationspartner
Behörde für Inneres,
Polizei Hamburg,
Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz,
Fahrlehrerverband Hamburg e.V.,
Landesbetrieb Verkehr,
Verkehrswacht Hamburg e.V.,
Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr,
Beratung für auffällige KraftfahrerInnen Hamburg, Nord e.V. - Abstinent-Fahren,
TÜV SÜD Pluspunkt GmbH,
TÜV NORD AG,
AVUS - Gesellschaft für Arbeits-, Verkehrs -und Umweltsicherheit,
ADAC Hansa e.V.,
TÜV Hanse GmbH,
PIMA-MPU GmbH
