Das Beratungsportal Rauschbarometer
Seit Februar 2006 ist das Rauschbarometer im Netz – ein Fachportal, das Rat und Hilfe rund um Thema Alkohol, Tabak, Drogen und Sucht bietet. Von Anfang an wurde das Portal, das dem Gedanken der Frühintervention verpflichtet ist, gut angenommen.
Wie die Webstatistiken und Auswertungen zeigen, lagen sowohl die direkten Seitenzugriffe durch einzelne NutzerInnen als auch die Zugriffe über Suchmaschinen kontinuierlich auf hohem Niveau.
Die Rubrik „Beratung“ ist mit großem Abstand die am häufigsten genutzte Rubrik, gefolgt von den Rubriken „Selbsttest“, „Selbsthilfe“, „gezielte Hilfen“, „Service“ und „Notrufe/online“.
Begleitende Plakatkampagne
In Kooperation mit der damaligen Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) und der Agentur TBWA konnte in 2006 mehrfach mit Hilfe einer Plakatkampagne auf das Beratungsportal und die unterschiedlichen Internetadressen, unter denen es erreicht werden kann, aufmerksam gemacht werden. Im April 2006 wurden der Presse drei Plakatmotive vorgestellt, die über das Jahr verteilt auf S- und/ oder U-Bahnhöfen geschaltet wurden und auf das Portal hinwiesen: Den Anfang machte das Motiv Zuerst stirbt der Genuss, es folgte im Frühsommer das Motiv Frei(vom) bier, und Ende des Jahres erschien dann das Motiv Lebenslinie.
EUPHA 2007
Das Konzept des Rauschbarometers mit seinen verschiedenen Modulen stieß auf großes Interesse und konnte in 2007 u. a. im Rahmen der EUPHA-Jahreskonferenz (Europäischen Public-Health-Association), in Helsinki vorgestellt werden.
MEDNET 2006
Auch in der internationalen Fachöffentlichkeit stieß das Projekt des Beratungsportals Rauschbarometer auf großes Interesse und konnte auf Einladung im Rahmen des 11. World Congress on the Internet – Mednet 2006 in Toronto präsentiert werden.
Wettbewerb: Alkoholprävention vor Ort
Das Gesamtprojekt – das Portal Rauschbarometer plus Werbekampagne – gehörte zu den zehn Projekten, mit denen sich die Freie und Hansestadt Hamburg 2006 bei dem bundesweiten Wettbewerb Alkoholprävention vor Ort bewarb und den ersten Platz in der Kategorie kreisfreie Städte belegte.

