Suchtprävention und Kulturelle Vielfalt
Liste über Mutter-und fremdsprachige Angebote HH
Das Büro für Suchtprävention hat in Kooperation mit Kodrobs Wilhelmsburg/jugend hilft jugend e.V. die Listen der Mutter- und Fremdsprachige Angebote in der AMBULANTEN SUCHTKRANKENHILFE und SUCHTPRÄVENTION Hamburgs aktualisiert.
Diese stehen ab sofort zum herunter laden im Internet bereit.
In diesen Listen gibt es neben den Angeboten aus der Suchtprävention und ambulante Suchthilfe auch Adressen und Ansprechpersonen zu migrationsspezifischen Beratungsangeboten (Rechtliches, Bildung und Arbeit) in Hamburg.
Ziel dieser Liste ist die praktische Hilfe für die KollegInnen und AkteurInnen in der Suchtkrankenhilfe, Suchtprävention und Beratung von Hamburg.
Die Listen sollen bestenfalls die passgenauere und vernetzende Arbeit untereinander begünstigen.
Zusätzlich gibt es eine Liste der muttersprachigen SELBSTHILFEGUPPEN in Hamburg.
Diese Listen sind nicht für die Weitergabe an Betroffene/KlientInnen/PatientInnen gedacht.
Wir garantieren nicht für die Vollständigkeit dieser Listen.
Diese Listen können ausschließlich auf den Interenetseiten www.sucht-hamburg.de und www.jhj.de eingesehen, heruntergeladen und ausgedruckt werden.
Besuche der Hamburger Glaubenshäuser
Als Fachpersonal in sozialen Einrichtungen treten wir täglich mit Klientinnen und Klienten in Kontakt, mit Menschen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, Weltanschauungen, Religionen und Traditionen.
Es ist nicht immer einfach sich in Menschen hinein zu versetzen und sie zu verstehen, deswegen sollten wir stets offenes Interesse beweisen und uns auch mit den Lebenswelten der verschieden Religionsgemeinschaften auseinandersetzten.
Öffnen Sie Ihren Horizont für mehr Verständnis des Anderen und nehmen Sie an unseren Besuchen durch Hamburger Glaubenshäusern teil.
Unter dem Motto: Türen öffnen – Dialoge fördern – Zugänge erleichtern
laden wir Sie herzlichst ein mit uns die Glaubenshäuser unserer Stadt Hamburg kennen zu lernen.
Im Jahr 2012 besuchten wir folgende Glaubenshäuser: Synagoge der Jüdischen Gemeinde Hamburg (2x), Alevitische Gemeinde Hamburg e.V., Afghanischer Hindu-Tempel und das hinduistische Gotteshaus Jyoti-Maiyya Tempel.
Weitere Glaubenshausbesuche werden für 2013 geplant und u.a. an dieser Stelle über Details informiert.
Anmeldung und Rückfragen im Büro für Suchtprävention bei der Referentin Nida Yapar.
Arbeitskreis Migration und Suchtprävention
Der Arbeitskreis Migration und Suchtprävention tagt alle acht Wochen in den Räumen der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. Hier sitzen Fachkräfte vor allem aus der Suchtprävention und ambulanten Suchthilfe Hamburgs zusammen, desweiteren nehmen regelmäßig Migrantenorganisationen, Behörden und AkteurInnen aus den Kommunen an diesen Sitzungen Teil. Es geht hier zum einen um den inhaltlichen Austausch über aktuelle Themen aus den Projekten und den Austausch der Organisationen, Träger, Projekte bzw. MitarbeiterInnen miteinander (Vernetzung)!
Interessierte "Neuzugänge" sind herzlich willkommen und können sich gerne bei mir im Büro melden.
Die Termine finden Sie auf dieser Internetseite, im Veranstaltungskalender.
Die Protokolle sowie weitere Materilien aus den Sitzungen finden Sie unter www.prevnet.de.
Herkunft-Ankunft-Zukunft
Zu unserem Projekt Herkunft-Ankunft-Zukunft und unserem Angebot der mutttersprachigen Keypersons informieren Sie sich bitte auf dieser Internetseite unter dem Menüpunkt Projekte: Her-An-Zukunft.
Interkulturelle Keypersons
Unter "Keypersons" sind Mitglieder der jeweiligen MigrantInnengruppen zu verstehen, die durch gezielte Fortbildungen die Angebote u.a. zur ambulanten Suchthilfe in Hamburg kennen lernen und anschließend in ihren Gruppen weiter vermitteln.
Muttersprachige Flyer
Die Herkunft-Ankunft-Zukunft- Flyer gibt es zurzeit in den Sprachen Englisch, Farsi/Persisch, Französisch, Russisch, Polnisch und Türkisch (und jeweils in Deutsch).
Wir danken an dieser Stelle den ÜbersetzerInnen und freuen uns weiterhin über eine gute Zusammenarbeit.
Ansprechperson
Nida Yapar
Büro für Suchtprävention
der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e. V.
Repsoldstraße 4
20097 Hamburg
Fon +49 (0)40 2849918-24
Fax +49 (0)40 2849918-19
yapar@sucht-hamburg.de
Muttersprachige Suchthilfe Hamburg
Mutter- und Fremdsprachige SUCHTPRÄVENTION und ambulante SUCHTHILFE in Hamburg.
Inkl. allgemeine migrationsspezifische Beratungsangebote in Muttersprachen.
Muttersprachige Selbsthilfegruppen in Hamburg
Muttersprachige SELBSTHILFEGRUPPEN für Suchtgefährdete, Suchtmittelabhängige und Angehörige.
Hamburger Bevölkerung
Laut Statistikamt Nord leben in Hamburg 513.000 (29,2%) Menschen mit Migrationshintergrund (Stand:08/2012).
Fragen der Integration stellen sich dementsprechend für die Suchtprävention und Suchthilfe. Schließlich ist anzunehmen, dass über die allgemein anerkannten Risikofaktoren hinaus Migration, Anpassungsprozesse und problematischere Perspektiven die Suchtgefahren verstärken. Zahlenmaterial, das die Relevanz verdeutlichen würde, ist kaum vorhanden. Besonders (Spät-) AussiedlerInnen fallen statistisch als MigrantInnen nicht auf, da sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben.
