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Das Büro für Suchtprävention

Das Büro für Suchtprävention (BfS) ist die zentrale Fach- und Koordinierungsstelle der Suchtvorbeugung in Hamburg.

 

Ziele

Die Schwerpunkte der Arbeit des BfS liegen in der ...

 
  • Erhebung praxisrelevanter Daten
  • Entwicklung und Umsetzung darauf aufbauender Präventionskonzepte
  • Sicherung und Weiterentwicklung der fachlichen Qualität konkret durchgeführter Maßnahmen
  • Vernetzung bereichsübergreifender Aktivitäten sowie in der
  • Information der Öffentlichkeit über die Bedeutung und Inhalte der Suchtprävention.
 

Methoden

Anlassbezogen werden immer wieder verschiedene gesellschaftliche Gruppen an die Aufgaben der Suchtprävention herangeführt und soweit wie möglich mit einbezogen. Alle Aufgaben werden in stetiger Abstimmung mit den fachbehördlichen Stellen und in enger Kooperation mit den Praxisfeldern wahrgenommen. Hierbei ist der Kontakt mit wichtigen – auch überregionalen – Verbänden und Organisationen ebenso unverzichtbar wie die enge Kooperation mit verschiedenen Forschungsstellen, Universitäten und Hochschulen.

 

Zielgruppen

Das BfS richtet sich mit seinen Angeboten der universellen und selektiven Suchtprävention in erster Linie an MultiplikatorInnen, d. h. an Personen und Institutionen, die in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen bzw. Arbeits- und Lebensumfeldern eine aktive Rolle bei der Umsetzung suchtpräventiver Aufgaben übernehmen. Hierzu zählen u. a. die Einrichtungen und Projekte der Suchtprävention in Hamburg, Fachkräfte, die professionell mit Eltern, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten, Führungskräfte, die am Arbeitsplatz für Personal verantwortlich sind, die Fachöffentlichkeit in Hamburg, aber auch Eltern und Angehörige von Kindern und Jugendlichen sowie – im Rahmen von Modellprojekten - spezielle Zielgruppen mit erhöhter Suchtgefährdung.

 

Das Team

Das Team der MitarbeiterInnen des Büros für Suchtprävention setzt sich aus hochqualifizierten und in ihrem speziellen Arbeitsgebiet erfahrenen ExpertInnen zusammen. Derzeit sind sechs ReferentInnen und eine Verwaltungskraft beschäftigt. Zur Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben werden die MitarbeiterInnen durch studentische Hilfskräfte unterstützt. Die Aufteilung in spezialisierte Referate hat sich in der Praxis sehr gut bewährt, wobei die enge Kooperation zwischen den einzelnen Tätigkeitsbereichen wesentlich ist, um auch größere Projektvorhaben realisieren zu können.

 

Suchtprävention in Hamburg

Hier finden Sie in drei dem Suchtpräventionsbericht 2008 entnommenen Beiträgen basale Informationen zum Hamburger System der Suchtvorbeugung.

 

empirisch epidemiologische Rahmenbedingungen

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit fast 1,8 Millionen Einwohnern nach Berlin die zweitgrößte Stadt in der Bundesrepublik Deutschland und zugleich eines ihrer kleinsten Bundesländer. Die Elbmetropole weist in vielerlei Hinsicht die typischen Eigenschaften eines Ballungszentrums auf, zu denen auch Drogen- und Suchtprobleme gehören, so wie sie offenbar für viele deutsche und europäische Großstädte charakteristisch sind. Der Beitrag von Theo Baumgärtner (BfS) beschreibt zusammenfassend die empirisch epidemiologische Ausgangslage zur Suchtprävention in Hamburg.

 

strukturelle Rahmenbedingungen

Mit dem Konzept „Drogenfreie Kindheit und Jugend“ zur Prävention und Frühintervention des Suchtmittelkonsums und –missbrauchs bei Kindern und Jugendlichen (Drucksache 18/3422) hat der Hamburger Senat im Jahr 2005 die Ziele, Zielgruppen, und Struktur der Suchtprävention für Hamburg festgelegt. Der Beitrag von Sven Kammerahl (aktuell: BGV) beschreibt die darauf aufbauenden strukturellen Bedingungen für die ressort- und trägerübergreifende Koordinierung und Qualitätsentwicklung der Suchtprävention in Hamburg.

 

Praxiskoordination

Der Fachausschuss Suchtprävention (FAS) der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) ist das Koordinationsgremium der Praxis: Alle Einrichtungen, die sich in diesem Arbeitsfeld engagieren – insbesondere diejenigen mit einem konzeptionell verankerten Auftrag zur Umsetzung suchtvorbeugender Maßnahmen und Projekte – finden hier ein Forum zur Diskussion und Qualitätsentwicklung ihrer Arbeit. Der Beitrag von Irene Ehmke (BfS) und Andrea Rodiek (SPZ) beschreibt die Funktion des „Fachausschusses Suchtprävention“ als Koordinations-, Informations- und Kommunikationsgremium für Fachkräfte der Hamburger Suchtvorbeugung und angrenzender Arbeitsbereiche.