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Fachausschuss Alkohol (FAA)

Tätigkeitsbericht 2010

Auch im Jahr 2010 bemühte sich der FAA in seiner Planung und Durchführung der einmal im Monat stattfindenden Sitzungen, den unterschiedlichen Einrichtungen, die im FAA vertreten sind, Rechnung zu tragen. Die verschiedenen Einrichtungsangebote der stationären, teilstationären und ambulanten Bereiche sowie Beratungsstellen, das Betreute Wohnen und auch die Selbsthilfegruppen, sollten die Möglichkeit erhalten, ihre bestehenden und neuen Angebote vorstellen zu können. Durch diesen vom Träger unabhängigen Kontakt wird eine Vernetzung zur besseren Zusammenarbeit der Einrichtungen unterstützt.

Darüber hinaus finden in den Fachausschusssitzungen immer wieder Vorträge statt, die aus von vertretenen Einrichtungen organisiert werden und damit als eine Art der Fortbildung gewertet werden können. Der Gewinn für die einzelnen Einrichtungen besteht darin, dass aktuelle Themen und Erfahrungen aus den Behandlungseinrichtungen im Hamburger Suchthilfesystem allen KollegInnen bekannt und diskutiert werden können. Im Jahr 2010 sind hier die Erfahrungen aus dem ambulanten Suchttherapiebereich zu nennen. Denn es fanden sowohl bei der BOJE, beim STZ-Harburg als auch bei der Brücke e.V. Sitzungen statt, die auf die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich eingehen konnten.
Ein besonderer Termin fand bereits im Februar 2010 in der JVA Hahnöfersand statt. Die KollegInnen der Aktiven Suchthilfe beraten seit vielen Jahren in der Haftanstalt für junge Erwachsene. Der FAA konnte sich vor Ort ein gutes Bild machen, wofür den OrganisatorInnen Frau Alberti und Herrn Petrausch ein besonderer Dank gebührt.

Dass die ELAS wieder mal eine Ausschusssitzung organisierte, ist sehr dankenswert, da sie mittlerweile die einzigen Vertreter aus einer SHG sind. Umso wertvoller war es, von dieser Ebene des Suchthilfesystems über neuere Entwicklungen in der Selbsthilfe informiert zu werden.

Auch im Jahr 2010 ist der FAA wieder in verschiedenen Einrichtungen zusammengekommen. Wie der tabellarischen Aufstellung zu entnehmen, nahmen durchschnittlich 20 KollegInnen an den Ausschusssitzungen teil. Dies spricht sicherlich für die gute und informative Zusammenarbeit.
Neben den beschriebenen Schwerpunkten in den Einrichtungen ist auch weiterhin der inhaltliche Kontakt zu der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen von großer Bedeutung. Für diesen kontinuierlichen Kontakt zeichnete bisher Christian Bölkow verantwortlich, der im letzten Jahr auch eine Sitzung mit dem Schwerpunktthema LINA-Net gestaltete. Zur Mitte des Jahres verließ Herr Bölkow die Landesstelle und wir wünschen ihm von unserer Seite alles Gute für die berufliche Zukunft. Auch der bisherige erste Sprecher des FAA, Herr Mangelsen, verabschiedet sich zum Jahreswechsel aus dem FA und wünscht allen KollegInnen weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

Ausblick auf 2011
Das neue Jahr 2011 beginnt planmäßig mit einer Veranstaltung in der Landesstelle, wo sich die neue Geschäftsführerin Frau Lieb vorstellen wird. Auch Schwerpunktthemen der Landesstelle sollen mitgeteilt werden. Ansonsten ist die bisherige Jahresplanung für 2011 weit fortgeschritten. Es werden wieder viele unterschiedliche Einrichtungen besucht, Kooperationsmöglichkeiten mit der ARGE diskutiert und über die Arbeit einer Richterin am Sozialgericht berichtet.

 

Tätigkeitsbericht 2009

Auch im Jahr 2009 bemühte sich der FAA, in seiner Planung und Durchführung der einmal im Monat stattfindenden Sitzungen, den unterschiedlichen Einrichtungen, die im FAA vertreten sind, Rechnung zu tragen. Die unterschiedlichen Einrichtungsangebote der stationären, teilstationären und ambulanten Bereiche sowie Beratungsstellen, das Betreute Wohnen und auch die Selbsthilfegruppen sollten die Möglichkeit erhalten, ihre bestehenden und neuen Angebote vorzustellen. Durch diesen vom Träger unabhängigen Kontakt wird eine Vernetzung zur besseren Zusammenarbeit der Einrichtungen unterstützt. Darüber hinaus finden in den Fachausschusssitzungen immer wieder Fachvorträge statt, die aus den vertretenen Einrichtungen organisiert werden und damit als eine Art der Fortbildung gewertet werden können. Der Gewinn für die einzelnen Einrichtungen besteht darin, dass aktuelle Themen und Forschungsprojekte im Hamburger Suchthilfesystem den Behandlungseinrichtungen bekannt werden und diskutiert werden können. Im Jahr 2009 ist hier der Vortrag von Dr. Haasen und seinen Kolleginnen von der Suchtambulanz im UKE zu nennen. Bei seinem Vortrag stellte Dr. Haasen die aktuellen Forschungs- und Behandlungsprojekte am UKE vor. Unter anderem wurde die Arbeit mit Frauen im Projekt „Trauma und Sucht“ vorgestellt.

Auch neue Beratungsangebote für Jugendliche spielten in 2009 eine wichtige Rolle in der Fachausschussarbeit. Ein Beispiel hierfür war die Sitzung im September 2009, als sich der FAA bei VIVA Wandsbek traf. Hierbei ging es um eine aufsuchende Suchtberatungsarbeit mit Jugendlichen in Problemstadtteilen und die Erfahrungen der Mitarbeiter. Die Erfahrungen waren positiver als der Arbeitstitel annehmen ließ. Denn den Kollegen gelang es doch sehr häufig, Kontakt zu den Jugendlichen herzustellen, was auch immer wieder zu einer weiterführenden Suchttherapie führte.

Auch im Jahr 2009 ist der FAA wieder in verschiedenen Einrichtungen zusammengekommen. Wie der tabellarischen Aufstellung zu entnehmen, kamen durchschnittlich 20 KollegInnen zu den Ausschusssitzungen. Dies spricht sicherlich für die gute und informative Zusammenarbeit. Neben den beschriebenen Schwerpunkten in den Einrichtungen ist auch weiterhin der inhaltliche Kontakt zu der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen von großer Bedeutung. Für diesen kontinuierlichen Kontakt zeichnet Christian Bölkow verantwortlich, der im letzten Jahr auch eine Sitzung mit dem Schwerpunktthema „Projekt LINA“ gestaltete.
Abschließend sei das Treffen mit Frau Dahm und Herrn Zimmermann von der DRV-Nord im Januar hervorheben. Hierbei ging es um das Antrags- und Berichtswesen und darum, wie dieses optimiert werden kann. Auch sollte erreicht werden, dass die Zusammenarbeit durch ein direktes Kennenlernen erleichtert wird.

Ausblick auf 2010 Auch in diesem Jahr wird der FAA am bewährten Konzept festhalten. Darüber hinaus ist geplant, sich mit dem Behandlungsangebot für GlücksspielerInnen bei der Boje befassen. Auch das Thema Suchtarbeit mit Jugendlichen bei der KÖ 16a wird ein Themenschwerpunkt sein. Schließlich werden sich die Mitglieder des FAA im STZ, bei der PST und bei Sucht und Wendepunkt zu den Ausschusssitzungen treffen. Ein besonderer Termin wird in der JVA Hanöfersand mit den dort arbeitenden Kollegen der Aktiven Suchthilfe sein.

 

FA Alkohol

SprecherInnen:
Andreas Petrausch

Kontakt: Christiane Lieb, E-Mail: lieb@sucht-hamburg.de

 

Termine

Die Sitzungstermine aller Fachausschüsse finden Sie unter "Veranstaltungen"

 
 
Letzte Aktualisierung: 27.10.11 15:17 von Leander Hansen