Im Rahmen des Fachtags „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z“ diskutierten über 100 Expertinnen und Experten aus Betrieben, Krankenkasse, Hochschule, Suchthilfe und Gesundheitsförderung am 8. November 2017 im Ökumenischen Forum in der Hafencity.

Der Einfluss der Lebenswelt der 18-25-Jährigen auf das Konsumverhalten und erfolgsversprechende Zugänge zu dieser Zielgruppe waren die zentralen Themen der von SUCHT.HAMBURG initiierten und mit Unterstützung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) durchgeführten Veranstaltung.

Anlass für das Fachgespräch gaben unter anderem die überproportional hohen Substanzkonsumgewohnheiten von jungen Erwachsenen, die in einem Impulsvortrag von Boris Orth (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Drogenaffinitätsstudie) und Christiane Lieb (SUCHT.HAMBURG, JEBUS-Studie 2017) umfassend vorgestellt wurden. Auch die Erkenntnisse aus der Basisdatendokumentation der Hamburger Suchthilfe (BADO) belegen, dass Hilfesuchende, die aufgrund einer cannabisbezogenen Störung in die Suchtberatung kommen, in Hamburg im Durchschnitt 25 Jahre alt sind.

Wiebke Jessen von der SINUS Akademie zeigte an Hand von Milieus eindrucksvoll, wie junge Erwachsene heute ticken, welches Lebensgefühl vorherrscht, wie sie mit Leistungsstress umgehen und wie mangelhafte Teilhabe zum Teil durch den Konsum legaler und illegaler Substanzen kompensiert wird.

Im zweiten Teil der Tagung ging es daher um die Frage, wie junge Menschen in dieser Lebensphase erreicht und Strategien für sie vorgehalten werden können, um sie zu unterstützen bevor sie eine Störung entwickeln bzw. sich problematische Verhaltensweisen bei ihnen verfestigen. In sechs kompakten Impulsen, von leichter Sprache, Internet- und Social Media-Angeboten über motivierende Kurzintervention, Straßensozialarbeit bis hin zum Thema Suchtprävention in der Hochschule wurden erfolgreiche Zugangswege, Angebote und Methoden für die Arbeit mit den 18- bis 25-Jährigen vorgestellt. Ein zentrales Ergebnis der Tagung war, dass es nicht den Königsweg gibt, um junge Menschen gut zu erreichen und zu unterstützen, sondern dass entsprechend den vielfältigen Lebenswelten und Situationen, sich die Angebote und Methoden auf veränderte Gewohnheiten der Zielgruppen einstellen müssen.

Vorträge zum Download:

Wiebke Jessen - Wie ticken junge Erwachsene heute? (Auf Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Boris Orth - Substanzkonsum und problematische Verhaltensweisen der 18- bis 25-Jährigen

Theo Baumgärtner - Substanzkonsum junger Erwachsener in Hamburg

Anja Teufel - Einfache Sprache fördert Vielfalt

Maik Rauschke - #wasmitmedien – Wie digitale Angebote die soziale Arbeit unterstützen

Dr. Claudia Lampert - Social Media in der Gesundheitskommunikation

Angelika Fiedler - MOVE – Motivierende Kurzintervention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Burkhard Czarnitzki - Sidewalx – Beratung, Begleitung und Streetwork für junge Menschen

Prof. Dr. Regina Kostrzewa - Hirndoping und Alkoholrausch contra Unistress? Herausforderung Suchtprävention in der Hochschule

Chat Cafe:

Einfache Sprache

#wasmitmedien

Social Media

MOVE

Sidewalx

Hochschule

Liebe Leserin, lieber Leser,
im Herbst finden gewöhnlich viele Tagungen und Veranstaltungen statt, auch unsere aktuelle Ausgabe von Mittelpunkt zeugt davon. In Hamburg trafen sich in der vorletzten Woche über 300 Fachkräfte und Betroffen zur FASD-Jahrestagung, um das Thema Fetale Alkoholspektrumstörungen weiter in die Fläche zu bringen. Dazu wollen auch wir beitragen und berichten aus diesem Grund von der Tagung und über eine Möglichkeit, das Thema FASD in regionalen präventiven Maßnahmen zu verankern. Den November beginnen wir mit unserem Fachtag „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-)süchtig? Zugänge zur Generation Z“, bei dem wir uns mit Möglichkeiten zur Prävention, Beratung und Behandlung der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen beschäftigen werden. Dazu lade ich Sie sehr herzlich ein und würde mich freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Beste Grüße
Christiane Lieb
Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

„FASD – Unberechenbar?“

Unter diesem Motto fand am 29. und 30. September die Jahrestagung des Vereins FASD-Deutschland in Hamburg statt, an der über 300 interessierte Fachkräfte aber auch Betroffene teilgenommen haben. Fetale Alkoholspektrumstörungen – FASD – das ist der Oberbegriff für Störungsbilder beim Kind, die Alkoholkonsum in der Schwangerschaft verursachen kann. Die pränatal erworbenen Beeinträchtigungen sind irreparabel und können – in unterschiedlicher Ausprägung – lebenslange Folgen für die geistige, seelische und körperliche Entwicklung eines Menschen haben.

In Deutschland werden jedes Jahr um die 10.000 Kinder mit FASD geboren. Davon weisen etwa 2.000 das Vollbild der Störungen auf. In vielen Fällen bleibt FASD jedoch unerkannt. Insbesondere wenn es um Lernziele in der kindlichen Entwicklung in Kita oder Schule geht, wird betroffenen Kindern oft fälschlicherweise mangelnde Lernbereitschaft unterstellt oder sie erhalten die Diagnose ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung). Es steht zu hoffen, dass sich die Situation nun nach dem Inkrafttreten der evidenz- und konsensbasierten Leitlinie zur Diagnose von FASD (S3-Leitlinie) in 2016 langsam verbessert, denn die mit FASD einhergehenden Funktions-und Alltagsbeeinträchtigungen können durch frühe und individuelle Förderung durchaus positiv beeinflusst werden.

An den beiden Tagen konnten sich die Tagungsteilnehmenden in einer Vielzahl von Vorträgen und Workshops mit Informationen versorgen und an Diskussionen an aus den unterschiedlichsten Perspektiven – medizinisch, juristisch, therapeutisch, pädagogisch, alltagsorientiert und sozialrechtlich beteiligen. Auch SUCHT.HAMBURG war mit lina-net und einem Info-Stand vertreten und hat eine Vielzahl von Gesprächen zum Thema Kinder aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften und FASD im besonderen geführt.

Im Rahmen der Tagung wurde mit „ZERO – Schwanger? Dein Kind trinkt mit! Alkohol? Kein Schluck. Kein Risiko.“ ebenfalls die in Bayern entwickelte Ausstellung zur Prävention von Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) gezeigt, die sich an Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren richtet. Interaktive Stationen regen zur Auseinandersetzung mit Themen rund um Schwangerschaft, Alkohol und Gesundheit an. Zudem wird an einer der Touchscreen-Stationen auf einfache, aber eindrucksvolle weise vermittelt, was es für betroffene Kinder und Jugendliche heißt, mit FASD oder einer der Unterformen der Störung zu leben. Ziel der Ausstellung ist es zu verdeutlichen, dass FASD zu hundert Prozent vermeidbar ist, wenn in der gesamten Schwangerschaft auf Alkohol verzichtet wird.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern wie zum Beispiel dem Hamburger Netzwerk rund um Schwangerschaft, Geburt, junge Familien und Sucht, dem SuchtPräventionsZentrum des LI sowie der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz werden derzeit Gespräche geführt, ob und wie das Thema FASD auch in den präventiven Maßnahmen in Hamburg besser eingebunden werden kann.

Informationen zum Thema FASD finden sich auch auf der Webseite der Drogenbeauftragten unter http://www.drogenbeauftragte.de

Glückspielsuchtprävention: Ich spiel nicht mehr mit - Neues Material für Angehörige in Deutsch und Türkisch

Gemeinsam mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat SUCHT.HAMBURG einen neuen Ratgeber für die von den Folgen einer Spielsucht mitbetroffenen Angehörigen erarbeitet.

Hintergrund für den Ratgeber, der in deutscher und türkischer Sprache zur Verfügung steht ist, dass Angehörige ganz besonders unter den Folgen von Suchterkrankungen und glücksspielbezogenen Problematiken wie zum Beispiel finanzielle Schwierigkeiten und Verschuldung oder seelische Belastungen durch Lügen, Enttäuschungen oder kriminelle Handlungen der Betroffenen leiden. Im Rahmen des diesjährigen bundesweiten Aktionstags gegen Glücksspielsucht am 27. September wurden daher gezielt Angehörige von Glücksspielerinnen und Glücksspielern in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und in Hamburg ab sofort mit dem neuen Material unterstützt. Wichtig ist die Botschaft, dass die Angehörigen nicht alleine sind, dass sie nicht verantwortlich sind für die Spielsucht eines nahen Angehörigen und dass sie sich nicht schämen müssen, für die Situation, in der sie sich befinden.

Dazu wurde auch ein neues Motiv entwickelt, dass die Situation von Angehörigen von glücksspielsüchtigen Menschen ins Visier nimmt. Im neuen Gewand erscheint seit Ende September auch unser Informationsportal www.automatisch-verloren.de zum Thema Glücksspielsucht. Dort finden Sie wie gewohnt aktuelle News und Entwicklungen zum Thema Glücksspiele, ausführliche Informationen zu Glücksspielen und Spielsucht sowie Kontaktdaten zu Anlaufstellen in Hamburg.

Das neue Motiv der Kampagne als Poster oder Infocard sowie der Ratgeber für Angehörige stehen jeweils in deutscher und türkischer Sprache als PDF-Dateien zum Herunterladen unter www.automatisch-verloren.de – dem Hamburger Portal rund um das Thema Glücksspielsucht – zur Verfügung.

Diese und weitere Materialien zum Thema Spielsucht können auch angefordert werden über http://www.sucht-hamburg.de/shop

Weitere Neuigkeiten und Materialien

Einladung um Fachtag Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-)süchtig? Zugänge zur Generation Z am 8. November

Junge Erwachsene befinden sich in einer sehr bewegten Lebensphase. Sie ist geprägt von Übergängen, z.B. aus der Schule in die Berufstätigkeit oder ins Studium, aus dem elterlichen Wohnraum in eine eigene Wohnung und der Ablösung aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von den Eltern. Die Post-Adoleszenz ist eine herausfordernde Zeit: Die (geforderte) Selbstständigkeit ist oft eine große Belastung, psychisch wie ökonomisch, vor allem dann, wenn sich die Übergänge nicht erfolgreich gestalten.

Grundlegende gesellschaftliche Veränderungen wie zum Beispiel die Digitalisierung oder die Ambivalenz zwischen dem Auflösen traditioneller Werte und Normen in einer pluralisierten und individualisierten Gesellschaft einerseits und kollektivistisch traditionellen Lebensformen andererseits sind nur zwei Spannungsfelder, in denen sich die jungen Erwachsenen derzeit bewegen. Zeitgleich ist diese Alterspanne die Lebensphase, in der experimenteller Substanzkonsum oder andere exzessive Verhaltensweisen am stärksten ausgeprägt sind.

Viele Akteure in den Systemen der Gesundheitsförderung oder Suchtprävention und Suchthilfe stellen sich Fragen wie: Sind die bisher gewählten Wege und Instrumente noch die richtigen, um junge Erwachsene zu erreichen? Oder braucht es neue Zugangswege?

In kompakten Vorträgen werden an unserem Fachtag am 8. November die Lebenswelt der 18- bis 25-Jährigen konkreter in den Blick genommen und grundlegende Informationen darüber vermittelt, wie Akteure in den Settings Arbeitswelt, Hochschulen, Freizeit und Suchthilfe dazu beitragen können, die Inanspruchnahme von Suchtpräventions- und Suchtberatungsangeboten bei der Zielgruppe der jungen Erwachsenen zu erhöhen. Anmeldung ist bis zum 23. Oktober direkt unter http://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/740 möglich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

ZEITUNG für Suchtprävention

Pünktlich nach den Schulsommerferien ist die inzwischen 46. Ausgabe unserer ZEITUNG für Suchtprävention erschienen. In der Sommerausgabe geht es vorrangig um die Themen Smartphonenutzung, den Suchtpräventionsparcours Klarsicht und Neue psychoaktive Substanzen (NPS). Die ZEITUNG kann in unserem Shop heruntergeladen oder bestellt werden.

30 Jahre Drob Inn (Jugendhilfe e.V.) in Hamburg

Der Drogenkonsumraum Drob Inn von Jugendhilfe e.V. feierte im September sein 30-jähriges Bestehen. Das Drob, wie es von vielen genannt, wird öffnet Montags bis Freitags für jeweils 20 Stunden täglich und an Samstagen für weitere fünf Stunden von 12.00 bis 17.00 Uhr seine Türen für Komsumierende von Drogen wie Heroin, Kokain oder Crack. Konsumiert werden kann im Drob Inn sowohl intravenös wie auch inhalativ. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben im Drob Inn darüber hinaus die Möglichkeit sich mit Sozialarbeitern auszutauschen und zu beraten, sie erhalten eine warme Mahlzeit, können Duschen, Wäsche waschen oder auch medizinische Erstversorgung in Anspruch nehmen. Zur besseren Beratung vom Migrantinnen und Migranten wird im Drob Inn in Zukunft auch eine Videodolmetscheranlage zum Einsatz kommen.

Etwa 40 Prozent der Klientinnen und Klienten im Drob Inn sind wohnungslos. Für sie, aber auch für die anderen Klienten, ist die Einrichtung eine unverzichtbare Überlebenshilfe und in Hamburg nicht mehr wegzudenken!

Weitere und aktuelle Informationen zum Drob Inn und Jugendhilfe e.V. finden sich unter www.jugendhilfe.de

Änderungen der Betäubungsmittel­Verschreibungsverordnung (BtMVV) endgültig in Kraft getreten

Zum 2. Oktober diesen Jahres sind die neuen Regelungen zur Vergabe zur Substitutionsbehandlung Opioidabhängiger endgültig in Kraft getreten. Die wesentlichen Neuerungen betreffen die Take-Home Vergabe sowie den sogenannten Sichtbezug.

Mit der neuen BtMVV besteht für stabile Substitutionspatientinnen und –patienten nun die Möglichkeit, Substitutionsmittel bis zu 30 Tage statt bisher sieben Tage eigenverantwortlich einzunehmen. Der „kleine“ Take-Home Bedarf kann von zwei auf bis zu fünf Tage ausgeweitet werden. Neu ist ebenfalls, dass Substituierte nun ihr Substitut selbst mit einem Rezept in der Apotheke beziehen können, bislang war dies nur durch den verordnenden Arzt oder beauftragtes Fachpersonal (Sichtbezug) möglich. Die Änderung des Sichtbezugs soll die Betreuung der Patientinnen und Patienten grundlegend erleichtern. Wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch, dass behandelnder Arzt bzw. Ärztin und Apotheke jedoch vorab eine Vereinbarung zum Sichtbezug getroffen haben.

Informationen zur Neuregelung der BtMVV finden sich auch unter http://www.drogenbeauftragte.de

Nahtlosverfahren soll Zugang zur Suchtrehabilitation verbessern

Mit Hilfe des sogenannten Nahtlosverfahren beabsichtigen die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die Deutsche Rentenversicherung Bund und der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der BKK Dachverband, der IKK e.V., die KNAPPSCHAFT und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Betroffene zukünftig direkt aus einer qualifizierten Entzugsbehandlung in eine suchttherapeutische Rehabilitationsmaßnahme zu verlegen. Ziele des sogenannten Nahtlosverfahrens sind eine effektivere Organisation der Anschlussbehandlung und somit erfolgreichere Behandlungsmöglichkeiten sowie eine bessere Verzahnung der beteiligten Versorgungsbereiche. Wie bisher sollen die Akutversorger für die Antragsstellung verantwortlich bleiben, die Patientinnen und Patienten sollen dann nahtlos aus dem Krankenhaus durch einen Suchtberater bzw. eine Suchtberaterin „nahtlos“ in eine Rehabilitationseinrichtung begleitet werden.

Informationen zum Nahtlosverhalten unter http://www.dkgev.de/media/file/56031.2017-07-28_Gemeinsame-PM_Nahtlosverfahren.pdf

Neue Informationen zum Thema Medikamente und Sucht von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) stellt seit kurzem Informationen rund um das Thema Medikamente und Sucht auch in Videoformat zur Verfügung. Schwerpunkte der Videos sind z.B. Abhängigkeitspotentiale unterschiedlicher Medikamente, spezielle Informationen zu Schmerzmitteln, Schlaf- und Beruhigungsmitteln, Sucht und Suchtbehandlung, Selbsthilfegruppen und Therapieempfehlungen. Die Videos sind jeweils zwei Minuten lang und eigenen sich für Interessierte, Betroffene und Angehörige.

Weitere umfassende Informationen zum Thema Medikamente und Sucht hält das Informationsportal der DHS unter www.medikamente-und-sucht.de vor. Die Videos sind auch direkt im YouTube-Kanal der DHS abrufbar unter https://www.youtube.com/channel/UClVpbPikzOmyvLgpE3YAtig

Luis und Alina - Zwei neue Materialien der DHS für die Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften

Mit dem Titel „Luis und Alina“ hat die DHS zwei neue Materialien vorgelegt, die Fachkräfte für die Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften unterstützen sollen. Das Tagebuch ist für Kinder und Jugendliche gedacht, die in einer Familie mit Suchtproblemen aufwachsen. In dem Tagebuch beschreiben sowohl Luis als auch Alina, welche Situationen und wie sie diese erlebt haben. Dies soll es den betroffenen Kindern erleichtern, die eigene Familiensituation ansprechbar zu machen und von Luis‘ und Alinas Stärken zu profitieren.

Ergänzt wird das Tagebuch durch ein Begleitheft für Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften zu tun haben. Neben grundlegenden Informationen zur Situation von Familien mit alkoholabhängigen Eltern enthält das Begleitheft zahlreiche Handlungsempfehlungen zur Gesprächsführung, gesetzliche Vorgaben uvm. Die beiden Materialien können kostenfrei bei der DHS bestellt werden unter http://www.dhs.de/informationsmaterial.html

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Gender in der Suchtprävention - Der geschlechterbezogene Ansatz in der Suchtprävention: Umsetzung und Methoden am 2. November Information und Anmeldung

Kultur – Ethnie – Krankheit – Sucht...bei Flüchtlingen aus dem muslimisch geprägten Nahen Osten am 14. November Information und Anmeldung

Zu Verhaltensänderungen motivieren - herausfordernde Gespräche mit Schülerinnen und Schülern am 27. November Information und Anmeldung

KlarSicht-Präventionsparcours Koffervariante - Fortbildung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Schule und Jugendarbeit am 25. und 26. Januar Information und Anmeldung

Mehr aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

Termine

Fachtagung „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z“ am 8. November in Hamburg Informationen und Anmeldung

Tagung der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung „Prävention und Gesundheitsförderung in der stationären Pflege“ am 15. November in Hamburg Informationen

Jahrestagung „Gemeinsam bewegen! Kooperation. Partizipation. Inklusion“ der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V. 23. bis 25. November in Hamburg. Informationen und Anmeldung

Fachtag „Kinderschutz in Schulen - Kooperation gestalten!" am 29. November in Hamburg Informationen und Anmeldung

29. Jahrestagung des Fachverbandes Glücksspielsucht e.V. 30. November und 1. Dezember in Berlin Informationen und Anmeldung

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 13. November 2017

AK Vielfalt 16. November 2017

AK Sucht.Jugend 6. Dezember 2017

AK ENTER 12. Dezember 2017

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

 

Wenn Sie unsere Arbeit durch eine Spende unterstützen möchten, verwenden Sie bitte die folgende Bankverbindung oder klicken Sie hier.

Bankverbindung

SUCHT.HAMBURG gGmbH
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE70 2005 0550 1026 2240 46
BIC: HASPDEHHXXX

Die aktuelle Ausgabe NO. 46 der Zeitung für Suchtprävention ist im August erschienen und beschäftigt sich mit den Themen Smartphonenutzung, dem Suchtpräventionsparcours Klarsicht und Neuen psychoaktiven Substanzen (NPS).

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Cannabisprävention

Bleib Stark Schon gewusst

„Gibt es Cannabis jetzt aus der Apotheke?“ oder „Cannabis für den Eigenbedarf ist nicht strafbar, oder?“ diese und ähnliche Fragen werden von Jugendlichen immer wieder gestellt und zeigen, dass längst nicht alles klar ist, wenn es um Cannabis geht. Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten sowie Jugendliche dazu anzuregen, eine eigene kritische Haltung zu entwickeln, stehen ab sofort neue Materialien für Jugendliche, die mehr über Cannabis wissen wollen oder bereits erste Erfahrungen mit Cannabis gemacht haben, zur Verfügung.

 

Flyer "Schon gewusst?" herunterladen oder bestellen

Flyer "Kennst Du das?" herunterladen oder bestellen

Anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen Glücksspielsucht steht ab sofort ein Ratgeber für die von den Folgen einer Spielsucht mitbetroffenen Angehörigen in deutscher und türkischer Sprache zur Verfügung.

Hintergrund ist, dass Angehörige ganz besonders unter den Folgen von Suchterkrankungen und glücksspielbezogenen Problematiken wie zum Beispiel finanzielle Schwierigkeiten und Verschuldung oder seelische Belastungen durch Lügen, Enttäuschungen oder kriminelle Handlungen der Betroffenen leiden. 

Neben dem neuen Ratgeber steht auch eine neue Infocard mit den wichtigsten Informationen für Angehörige zur Verfügung. Die Infocard ist ebenfalls in deutscher und türkischer Sprache erhältlich.

Die neuen Materialien können Sie in unserem Online-Shop bestellen oder downloaden. Mehr Informationen zum Thema Glücksspielsucht finden Sie auf unserer Webseite www.automatisch-verloren.de

PaSuMi

PaSuMi (Diversityorientierte und partizipative Entwicklung der Suchtprävention und Suchthilfe für und mit Migrant_innen) ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und der Deutschen Aidshilfe e.V. (DAH) gefördertes Projekt, das wir bis Ende 2019 auch hier in Hamburg umsetzen.

Ziel des bundesweit geförderten Projektes ist es, angemessene und wirksame suchtpräventive Maßnahmen für Menschen mit Migrationshintergrund zur Verfügung zu stellen. Maßgeblich dafür ist die Einbeziehung des migrations-, situations- und kulturspezifischen Wissens der Menschen, das in einem community-basierten partizipativen Ansatz von Beginn an in das Projekt einfließt. Ebenso ist die Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Migrantenselbstorganisationen, der Flüchtlingshilfe oder Wohnunterkünften von großer Bedeutung, um suchtpräventive und schadensmindernde Angebote in Suchtprävention und Suchthilfe für Geflüchtete zu entwickeln.

Wir sind wieder am Start 🏁 Was wir wollen? Wir wollen mit euch über das Thema Sucht ins Gespräch🗯 kommen. Und NEIN! es geht nicht einfach nur darum, zu sagen wie doof Drogen 🚬 sind. Wir wollen uns verschieden Süchte ansehen.  ÄHM du hängst ja gerade am Smartphone 📱 oder? Schon mal gezittert weil du kein Netz 🕸 hattest 😉  Wäre ein Anzeichen 😉 Du willst auch Bilder 📸 oder Videos 🎥 zum Thema beitragen? dann nutze #bleibstarkhh ✌
24.11.2017
News release: Commissioner Avramopoulos and Heads of EU Justice and Home Affairs agencies meet in Lisbon to support… https://t.co/NomCiFoKrW
23.11.2017
Next Tuesday (28 November) the EMCDDA and @Europol are launching an important report on drugs and the #darknet. Sta… https://t.co/fBPbdEVAIi
22.11.2017
Just published: Drug testing in schools. This paper evaluates the effectiveness of random testing in schools, based… https://t.co/TPz4Brt4VN
22.11.2017
#Glücksspiel: Gauselmann droht Online-Kasinos mit Lizenzverlust https://t.co/LwLrYVLtwE
22.11.2017
Europe’s ability to rapidly respond to public health and security threats caused by new psychoactive substances wil… https://t.co/KgTOaV1f54
21.11.2017
fit und aktiv älter werden: mit der Bewegungspackung des BZgA AlltagsTrainingsProgramms https://t.co/759kiRUMXA
21.11.2017
Hepatitis C treatment before and after the advent of direct-acting antiviral agents. Read more in Health and social… https://t.co/kVxy4JAXb0
20.11.2017
BZgA: Berlin kooperiert mit bundesweiter Initiative Trau dich! zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs https://t.co/4suhJksheg
20.11.2017
#Lebertag: BZgA-Online-Selbsttest zur Einschätzung des persönlichen Alkoholkonsums https://t.co/MZw4rNNT1F
17.11.2017
In der Schweiz leben 100'000 Kinder mit suchtkranken Eltern. Der heutige Kongress in Biel zeigte auf, dass bessere… https://t.co/cfIHYuFKSr
16.11.2017
Gericht gibt Schottland Recht, auf den gefährlichen Billigalkohol zu reagieren und einen Mindestpreis einzuführen:… https://t.co/hM2xIjEWV7
16.11.2017
Neues Internetportal „Migration und Gesundheit“ mit mehrsprachigen Informationen unter anderem zu #Drogen und… https://t.co/2rPiak23CM
16.11.2017
Gut schlafen - aber wie? BZgA-Männergesundheitsportal bietet Tipps https://t.co/Tw3aLlANHN
16.11.2017
#Suchtpolitik - Berlins neue Anti-Drogen-Offensive https://t.co/41hyVTd3ct
15.11.2017
Bund stoppt Berner Cannabis-Versuch. Mehr dazu: https://t.co/xWYKyCT4f9 https://t.co/8sWY43I0j9
14.11.2017
Lesenswertes zu Medikamenten https://t.co/o33X4WutsK
14.11.2017
Wird der #Kater schlimmer, wenn wir durcheinander #Alkohol trinken? https://t.co/T3RNcJY4oX
13.11.2017
Freiwilligenarbeit in den Frühen Hilfen weiter entwickeln https://t.co/gyCvXeCKiF
13.11.2017
Deutscher Turnerbund und BZgA starten die Offensive Kinderturnen-Auftaktveranstaltung am 11.November in Berlin https://t.co/awTf1LKLDs
11.11.2017
Shisha: Bei Jungen im Trend, aber gefährlich: https://t.co/lRPFvBNPF9. Und nicht weniger schädlich als Zigaretten! https://t.co/RYyZCn3hyB
10.11.2017
#olafscholz gratuliert #JugendhilfeeV zum 60. Jubiläum, wir gratulieren ebenfalls zu 60 Jahren lebenswichtiger Unte… https://t.co/vcJFInHcQb
10.11.2017
Welt-COPD-Tag am 15. November: Rauchen ist Risikofaktor Nummer 1 - BZgA unterstützt beim Rauchstopp https://t.co/T9ORMoBAZj
10.11.2017
Empfehlenswert: Drei Ansichten und doch ein Konsens https://t.co/rddWP7wzOT
08.11.2017
Bravo: Gurtenfestival jetzt ohne Tabak- und Alkoholwerbung: https://t.co/TPVSmNIqql https://t.co/rm8JFXe2pZ
01.11.2017
Unsere Kampagne hat beim Bundeswettbewerb für "vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" den Sonderpreis für #innovation gewonnen. Ihr habt mit euren #weedment kräftig mitgeholfen #danke
24.06.2016
Bleib stark macht Pause und bedankt sich für die vielen Stimmen aus #hamburg zum Thema #kiffen Insgesamt konnten wir über 450 auf www.bleib-stark.com veröffentlichen und jetzt geht's daran die Preise für Eure Mühe zu verteilen.
16.03.2016