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Liebe Leserin, lieber Leser,

so erfreulich es ist, dass der nun Frühling auf den im Norden doch recht langen Winter gefolgt ist, so pünktlich ist vor kurzem auch das Jahrbuch Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. erschienen. Im Jahrbuch Sucht werden stets die aktuellsten Daten zu verschiedenen Suchtformen zusammengestellt: Wie viel wird in Deutschland getrunken, geraucht, gespielt und anderweitig konsumiert? Und wie hoch ist der Prozentsatz der Suchtkranken in der Bevölkerung? Für viele ist das Jahrbuch Sucht eine unverzichtbare Veröffentlichung, wir haben uns in diesem Jahr für Sie mit den aktuellen Zahlen zum Glücksspielmarkt aus dem Jahrbuch Sucht beschäftigt.

Im Weiteren erwarten Sie in unserem Newsletter wie gewohnt kompakte Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Veranstaltungen in Hamburg und darüber hinaus. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und verbleibe mit den besten Grüßen

Christiane Lieb

Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

Deutschland wie es trinkt, raucht, kifft und zockt! Jahrbuch Sucht 2018 veröffentlicht!

In diesem Jahr haben wir uns für Sie die Entwicklungen auf dem Glücksspielmarkt intensiv angesehen: Die Zahlen zum Glücksspielverhalten in Deutschland haben es in sich. Denn wie bereits in den Vorjahren ist der Gesamtumsatz mit Glücksspielen angestiegen. Wie groß der „Umsatzkuchen“ inzwischen geworden ist, zeigt ein Vergleich mit dem Jahresumsatz aus 2002. Dieser betrug damals 27,539 Milliarden Euro. Auch schon ein hoher Betrag, aber doch deutlich niedriger als die mehr als 45 Milliarden (die genaue Summe beträgt 45,203 Milliarden) aus dem aktuellen Erhebungsjahr. Die entsprechenden Daten für 2017 liegen übrigens noch nicht vor, sie werden dann im nächsten Jahrbuch 2019 veröffentlicht.

Etwa zwei Drittel des Umsatzes (66,2 Prozent) auf dem Glücksspielmarkt wurden im Jahr 2016 mit Geldspielautomaten gemacht. Auch hier gab es einen ziemlich satten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr: fast 9 Prozent. Und das obwohl die Zahl der aufgestellten Geräte in Spielhallen und Gaststätten sogar leicht (um etwa 3.000 Automaten) zurückgegangen ist. Damit gab es im Jahr 2016 noch 264.000 Geldspielautomaten in Deutschland. Die meisten davon, etwa 70 Prozent, stehen in Spielhallen, der Rest in Gaststätten.

Es dürfte spannend werden, wie sich die Umsatzzahlen gerade in diesem Segment des Glücksspielmarkts entwickeln werden. Denn laut Gesetzgebung soll eine ganze Reihe von Spielhallen schließen, um die geforderten Mindestabstände zwischen Spielhallen sowie zwischen Spielhallen und Einrichtungen für Jugendliche (zum Beispiel Schulen) zu gewährleisten. Zu sehr vielen Schließungen ist es bisher allerdings noch nicht gekommen. Vielerorts haben Kommunen Duldungen erlassen und etliche Betreiber berufen sich auf Härtefallregelungen. Auch in Spielbanken ist der Umsatz übrigens gestiegen, um immerhin 3,6 Prozent, auf 6,4 Milliarden Euro.

Es wird also mehr Geld gemacht mit Glücksspielen. Dann könnte man doch davon ausgehen, dass auch mehr Menschen in Deutschland spielen, oder? Die Untersuchungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeichnen jedoch ein anderes Bild vom Glücksspielverhalten in Deutschland. Demnach ist der Bevölkerungsanteil, der überhaupt Erfahrungen mit Glücksspielen hat, seit dem Jahr 2009 zurückgegangen. Etwa dreiviertel aller Befragten (75,3 Prozent) gaben im Jahr 2017 an, schon einmal in ihrem Leben ein Glücksspiel gespielt zu haben. Im Jahr 2009 waren es noch fast 12 Prozent mehr. Und auch der Prozentsatz derjenigen, die schon mal an einem Geldspielautomaten gestanden haben, ist in dieser Zeit kleiner geworden. Mehr Umsatz, weniger Spielende: Offenbar gaben die einzelnen Spielerinnen und Spieler mehr Geld für Glücksspiele aus.

Wie vielen Menschen entgleitet ihr Spielverhalten? Auch darüber gibt das Jahrbuch Auskunft. Sogar gleich mehrfach, denn es liegt eine ganze Reihe von Untersuchungen darüber vor, wie viele problematische und pathologische Spielerinnen und Spieler es in Deutschland gibt. Sie unterscheiden sich zum Beispiel im Altersspektrum der Befragten oder beim Erhebungsjahr. Die zuletzt veröffentlichte Untersuchung der BZgA kam auf etwas mehr als 500.000 Menschen in Deutschland, die die Kontrolle über ihr (Glücks-) Spielen verloren haben. Sie gelten als entweder „problematische“ oder „pathologische“ Spielerinnen und Spieler. Damit hat etwa jede/r Hundertste in Deutschland ein Problem mit Glücksspielen.

Neues Online-Beratungsportal - Time to Balance

Immer on? Wenn Computerspiele nicht mehr nur eine Leidenschaft sind, sondern die Kontrolle über ihre Nutzung verloren zu gehen droht, wenn sich im Alltag alles um Soziale Medien, Chats oder Dating-Portale dreht, exzessiv pornographische Inhalte genutzt werden, oder wenn die Mediennutzung des Kindes zu einem großen Ausmaß den Alltag bestimmt und Anlass zur Sorge bietet, dann ist es Zeit, eine neue Balance zu finden.

Mit dem Slogan Time to Balance wird erwachsenen Betroffenen und Angehörigen unter www.webfehler-hamburg.de direkt und unkompliziert Unterstützung bei dem Thema Internetabhängigkeit angeboten. Das Internetangebot soll auch jene ermutigen, die sich noch nicht direkt an eine Suchthilfeeinrichtung wenden wollen und so eine Brücke in weiterführende Hilfe bauen. Anonym und kostenlos können sich Hilfesuchende auf der Webseite informieren und eine für sie passende Beratungsoption wählen. Dabei steht die gegenseitige Unterstützung von Betroffenen im Zentrum von Time to Balance. Im moderierten Gruppenchat können sich Betroffene und Angehörige zu alternierenden Schwerpunktthemen austauschen und Hilfestellungen im Umgang mit Internetabhängigkeit geben. Im Forum können Fragen gestellt, beantwortet und neue Kontakte geknüpft werden. Das Online-Portal unterstützt so dabei, sich selbst zu organisieren. Die gegenseitige Unterstützung bei der Bewältigung dieses oft ausweglos erscheinenden Problems kann helfen, Halt zu finden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit sich direkt mit einer Fachperson in der 1:1 Sprechstunde auszutauschen oder eine E-Mail-Beratung in Anspruch zu nehmen. Die grundlegende Erneuerung des Internetangebots www.webfehler-hamburg.de ist mit Hilfe der überaus großzügigen Förderung der Techniker Krankenkasse Landesvertretung Hamburg möglich geworden.

Erste Ergebnisse der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2) veröffentlicht

Vor kurzem sind erste Ergebnisse der Studie KiGGS Welle 2 veröffentlicht worden. Die Ergebnisse der 2. Welle werden in Fachkreisen unterschiedlich bewertet. Einheitlich ist dabei die Bewertung des Trends in Bezug auf das Rauchen in der Schwangerschaft und das Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland als rückläufig und somit positiv. Uneinheitlich werden die Ergebnisse in Bezug auf Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter bewertet.

Dabei ist zunächst positiv zu bewerten, dass im Vergleich zur KiGGS-Basiserhebung von vor über zehn Jahren kein weiterer Anstieg der Übergewichts- und Adipositasprävalenzen zu beobachten ist.  In kinderärztlichen Praxen sei zudem ein Rückgang beziehungsweise eine Stabilisierung der Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas zu beobachten. Negativ zu bewerten ist jedoch, dass sich die Prävalenzen insgesamt betrachtet auf einem überaus hohen Niveau bewegen und somit eine bedeutende Herausforderung für die öffentliche Gesundheit sind. Kinder und Jugendliche mit niedrigem sozialem Status sind deutlich häufiger von Übergewicht und Adipositas betroffen, als Heranwachsende mit einem hohen sozialen Status, Jungen häufiger als Mädchen. Die ausführlichen Ergebnisse und alle weiteren Informationen zur KiGGS-Studie finden sich unter www.kiggs-studie.de.

 Weitere Neuigkeiten und Materialien

SCHULBUS-Untersuchung in Bremen und Bremerhaven

Die Stadt Bremen hatte sich bereits im Jahr 2005 an einer Erhebungswelle im Rahmen unserer SCHULBUS-Studie beteiligt. In 2005 konnte parallel zur damaligen Befragung von rund 1.200 Hamburger Schülerinnen und Schüler etwa die gleiche Anzahl von gleichaltrigen Bremer Jugendlichen systematisch zu ihren Erfahrungen im Umgang mit Suchtmitteln befragt werden. Im Jahr 2016 wurde SUCHT.HAMBURG durch die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung mit der Durchführung der SCHULBUS-Untersuchung in Bremen und Bremerhaven beauftragt. Die Feldphase wurde in 2017 abgeschlossen und die Ergebnisse im Februar 2018 veröffentlicht. Der Ergebnisbericht findet sich unter www.sucht-hamburg.de/information/publikationen.

Ein neues Netzwerk – Hilfen für Kinder mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD)

Ein sehr wichtiges, heikles und bislang vollkommen unterschätztes Thema ist der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft und die Auswirkungen auf das Ungeborene. Alkohol ist ein Zellgift, für das es keine risikolose Schwellendosis gibt. Pränatal erworbene Beeinträchtigungen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft sind irreparabel und können lebenslange Folgen für die geistige, seelische und körperliche Entwicklung eines Menschen haben. In Deutschland werden jedes Jahr um die 10.000 Kinder mit FASD geboren.

Um betroffenen Kindern, ihren Eltern und Pflegefamilien eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen und ihnen die passende Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen,  hat Sucht.Hamburg gemeinsam mit 49 Akteurinnen und Akteuren aus Gesundheitsdiensten, Jugendhilfe, Suchthilfe, Kita und Schule, Sozialwesen und Rechtswesen ein neues Fachkräftenetz ins Leben gerufen.

Deutscher Suchtkongress 2018 in Hamburg

Der diesjährige Deutsche Suchtkongress findet vom 17. bis 19. September 2018 auf dem Campus Lehre des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der Freien und Hansestadt Hamburg statt. Der Kongress hat sich in den vergangenen zehn Jahren als zentraler Ort des interdisziplinären wissenschaftlichen Austauschs und der intensiven und inspirierenden Kommunikation innerhalb unseres Fachgebiets etabliert. Schwerpunkt in diesem Jahr wird "Sucht bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen" sein. Weitere Themenschwerpunkte sind Ätiologie und Risikofaktoren von Suchterkrankungen, Suchtprävention und Suchtpolitik, Versorgungsforschung und Versorgungspraxis, interventionelle Suchtforschung und besondere Patientengruppen in der Suchttherapie.

Alle weiteren Informationen zum Deutschen Suchtkongress und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf der Kongresswebseite.

Studie des IFT-Nord zeigt: Konsum von E-Zigaretten kann Jugendliche zum Experimentieren mit Tabakzigaretten anregen

Eine vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführte Studie mit dem Titel "E-Zigaretten und der Einstieg in den Konsum konventioneller Zigaretten" zeigt, dass der Konsum von E-Zigaretten Jugendliche zum Rauchen von Tabakzigaretten anregen kann. Junge Nie-Raucher experimentierten häufiger mit konventionellen Zigaretten, wenn sie zuvor E-Zigaretten konsumiert hatten. Der Einfluss scheint stärker zu sein für Jugendliche, die ein generell niedrigeres Risiko haben, mit dem Rauchen zu beginnen. Die 6-monatige Beobachtungszeit erlaubt allerdings keine Aussage darüber, ob die Nutzung von E-Zigaretten mit der Entwicklung von Tabakabhängigkeit verbunden ist. Den im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Artikel über die Studie können Sie hier einsehen.

Neues Onlineberatungsprogramm IRIS - Ohne Alkohol und Tabak durch die Schwangerschaft

Das Universitätsklinikum Tübingen und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben ein neues kostenloses Online-Beratungsprogramm für werdende Mütter entwickelt. Mit IRIS sollen Schwangere, denen der Verzicht auf Alkohol und Tabak schwer fällt, persönlich unterstützt werden, während ihrer Schwangerschaft alkohol- und rauchfrei zu bleiben. Die IRIS-Onlineberatung begleitet Schwangere individuell von der Vorbereitung des Konsumverzichts durch alle Phasen des Ausstiegs. Die teilnehmenden Frauen durchlaufen die klassischen Schritte einer Beratung, können diese aber online und in ihrem persönlichen Tempo gestalten. Weitere Informationen unter https://www.iris-plattform.de/

Broschürenreihe in Leichter Sprache der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) erweitert

Die DHS hat ihre Broschürenreihe in leichter Sprache um zwei weitere Ratgeber ergänzt. Mit „Glücksspiele sind riskant“ und „Medikamente – ab wann sind sie riskant?“ behandelt die Reihe nun fünf epidemiologisch überaus relevante Themen. Die Materialien in Leichter Sprache können auf der Webseite der DHS heruntergeladen oder bestellt werden. www.dhs.de

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe - Herausforderungen für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen am 23. Mai 2018 Information und Anmeldung

Prävention und Behandlung von Suchtproblemen bei Flüchtlingen – Das PREPARE-Netzwerk Fachtag am 24. Mai 2018 Information und Anmeldung

Suchtselbsthilfe in Hamburg stärken – Fortbildungsreihe für Suchtselbsthilfe-Aktive am 30. Mai 2018 Information und Anmeldung

Gender in der Suchtprävention - Der geschlechterbezogene Ansatz in der Suchtprävention: Umsetzung und Methoden am 31. Mai 2018 Information und Anmeldung

Basiscurriculum Jugend und Sucht 2018-2020  - Auftaktveranstaltung am 8. Juni 2018 Information und Anmeldung

Grundlagen der Suchtprävention II – Aufbauseminar am 19. Juni 2018 Information und Anmeldung

Mehr aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

Termine

23. Suchttherapietage vom 22. bis zum 25. Mai 2018 in Hamburg - Schwerpunkt „Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe – Chancen und Risiken für Prävention und Therapie" Mehr Informationen

Eltern mit Mut tun Kindern gut! Gesprächsabende für Mütter von Kindern und Jugendlichen, die selbst und/oder deren Partner*innen ein Alkoholproblem haben ab 6. Juni 2018 in Hamburg Mehr Informationen

Fachtagung zum Projektabschluss „Landungsbrücke – Übergänge meistern. Seelisches Wohlbefinden von jungen Menschen fördern“ am 7. Juni 2018 in Hamburg Mehr Informationen und Anmeldung

Ich hab`s geschafft – Ein Dokumentarfilm über Essstörungen – Filmpremiere am 11. Juni 2018 im Kino Metropolis in Hamburg Mehr Informationen Mehr Informationen

Lina Jahrestreffen von SUCHT.HAMBURG am 20. Juni 2018 in Hamburg Mehr Informationen

31. Heidelberger Kongress des Fachverbandes Sucht e.V. "Sucht und Komorbidität - Sucht als Komorbidität" vom 20. bis 22. Juni 2018 in Heidelberg Mehr Informationen und Anmeldung

Deutscher Suchtkongress vom 17. bis 19. September 2018 in Hamburg Mehr Informationen und Anmeldung

Gemeinsamer Fachkongress der DHS und des fdr+ "Sucht: bio-psycho-SOZIAL" vom 8. bis 10. Oktober 2018 in Berlin Mehr Informationen und Anmeldung

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Vielfalt 17. Mai 2018

AK Enter 29. Mai 2018

AK Sucht.Jugend 6. Juni 2018

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 18. Juni 2018

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

 

Impressum:

Sucht.Hamburg gGmbH

Repsoldstr. 4 | 20097 Hamburg

Tel: 040/ 284 99 18-0

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.sucht-hamburg.de

V.i.S.d.P.: Christiane Lieb

Wir suchen für die Unterstützung unserer Geschäftsstelle eine studentische Hilfskraft für ca. 20 Std. / Monat. Die Verteilung der Arbeitszeit ist flexibel und auf längere Zeit ausgerichtet.

SUCHT.HAMBURG ist die zentrale Fach- und Koordinierungsstelle für Suchtfragen in Hamburg. Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen in:

Information – Für Fachkräfte, Verwaltung und alle Sozialpartner ebenso wie für die interessierte Öffentlichkeit, Betroffene und Angehörige. Aktuelle Informationen zu Konsumprävalenzen oder neuen Entwicklungen und Trends im Suchthilfesystem.
Prävention – Fortführung etablierter Projekte und Maßnahmen sowie Entwicklung und Umsetzung neuer Projekte, Maßnahmen und Kampagnen.
Hilfe – Überblick über passende Hilfeangebote und Informationen zum Versorgungssystem in Hamburg, um Beratungssuchenden und Fachkräften den Zugang zum Hilfesystem zu erleichtern.
Netzwerk – Förderung der Vernetzung der Hilfesysteme in Hamburg zum Transfer qualitätsgesicherter Informationen, zielgruppenspezifischer Konzepte, Methoden und Materialien für Fachkräfte.

Aufgaben:

  • Eingabe von Daten zu Personen, Einrichtungen und Angeboten im Bereich der Frühen Hilfen in Hamburg in die Datenbank anhand einer (bereits vorhandenen) Eingabemaske.
  • Abgleich mit vorhandenen Daten, Integration in die vorhandene Systematik.
  • Datenbankpflege und Contentmanagement gängiger Web-CMS (z.B. Joomla, Word Press)
  • Unterstützung bei Versänden (Materialien und Publikationen)
  • Unterstützung bei Veranstaltungen (Tagungen, Fachausschüssen, Arbeitsgruppen)
  • Unterstützung der Referent/-innen bei der Durchführung von Projekten
  • Verteilerrecherche und –pflege
  • Unterstützung der Telefonzentrale
  • Kopier- und Scantätigkeiten

Anforderungen:

  • Interesse an und Kenntnisse in den Themen Suchtprävention, Suchthilfe und idealerweise in Methoden empirischer Sozialforschung
  • Erfahrungen in der Pflege von Datenbanken und Internetseiten

Voraussetzungen:

  • Student/-in (m/w) BA/MA/Diplom
  • Sehr gute Deutschkenntnisse, MS Office sehr gut
  • Engagement, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Pünktlichkeit,

Wir bieten:

  • Spannende Aufgaben und zahlreiche Einblicke in die praktischen Abläufe einer Fach- und Koordinierungsstelle für Suchtprävention und Suchthilfe,
  • Freundliche Arbeitsatmosphäre und ein heterogenes Team
  • Flexible Arbeitszeit und unbefristeten Aushilfsjob

Einsatzort: Hamburg,

Beginn: ab sofort

Art: 450-Euro-Basis (geringfügige Beschäftigung)

Vergütung: 8,84 EUR / Stunde

Dauer: Die Stelle ist zunächst als Elternzeitvertretung bis zum 30. April 2019 befristet

Kontakt: Christiane Lieb

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich hoffe Sie sind gesund und gut erholt in das Jahr 2018 gestartet und freuen sich wie wir auf das, was das neue Jahr bringen wird. Wir bieten Ihnen in unserem Newsletter wie gewohnt aktuelle Informationen aus den Themenfeldern Sucht, Suchthilfe, Suchtprävention und Suchtselbsthilfe mit dem Schwerpunkt Hamburg. In unserer ersten Newsletterausgabe des Jahres 2018 finden Sie eine Vielzahl an Fortbildungen und Terminen, die Sie sich am besten gleich in Ihren Kalender eintragen. Anfang Februar geht es bereits mit der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien los. Vormerken sollten Sie sich ebenso schon einmal die 23. Suchttherapietage vom 22. bis 25 Mai in Hamburg, die sich im Schwerpunkt mit dem Thema „Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe – Chancen und Risiken für Prävention und Therapie“ beschäftigen. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und verbleibe mit den besten Grüßen

Christiane Lieb

BLEIB STARK! BLEIB DU SELBST! Neue Aktivitäten zur Cannabisprävention bei Jugendlichen

SUCHT.HAMBURG geht in Sachen Cannabisprävention weiter neue Wege. Neben zwei neuen kompakten Flyern für Jugendliche in Hamburg, werden zur Sensibilisierung für Konsumrisiken bei unter 18-jährigen Hamburgerinnen und Hamburger mit Facebook und Instagram als Medien für unterschiedliche Zielgruppen genutzt.

„Gibt es Cannabis jetzt aus der Apotheke?“ oder „Cannabis für den Eigenbedarf ist nicht strafbar, oder?“ diese und ähnliche Fragen werden von Jugendlichen immer wieder gestellt und zeigen, dass längst nicht alles klar ist, wenn es um Cannabis geht. Um solche Fragen zu beantworten sowie Jugendliche dazu anzuregen, eine eigene kritische Haltung zu entwickeln, stehen für Jugendliche, die mehr über Cannabis wissen wollen oder bereits erste Erfahrungen mit Cannabis gemacht haben, neue Materialien zur Verfügung.

Der Flyer „Schon gewusst?“ hilft, eine eigene Meinung zu entwickeln und räumt mit Mythen – wie etwa zur Legalität von Cannabis - auf. Im Sinne der universellen Suchtprävention werden zudem Fragen nach legalen Entspannungsmöglichkeiten und möglichen Folgen des Cannabiskonsums aufgegriffen. Der selektiven Suchtvorbeugung verpflichtet ist der Flyer „Kennst Du das?“ mit Informationen zu Themen wie „Erinnerungslücken?“ oder „Idiotentest?“. Der Flyer richtet sich speziell an die Gruppe derjenigen, die Cannabisprodukte riskant oder problematisch konsumieren.

Angesprochen werden Jugendliche darüber hinaus auf der Social-Media-Plattform Instagram. Im Channel @bleibstarkhh werden täglich interessante Themen rund um Cannabis und andere psychoaktive Substanzen bzw. Verhaltenssüchte aufgegriffen und zur Diskussion gestellt.

Auch Eltern und Fachkräfte in Hamburg nimmt BLEIB STARK! in Visier, um ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit dem Thema Cannabis und Kiffen zu geben. Was kann ich tun, wenn ich den Verdacht habe, dass mein Kind kifft? Woran kann ich das merken? Wie gefährlich ist Kiffen im Jugendalter? An wen kann ich mich bei weitergehenden Fragen wenden, wo gibt es Hilfe in Hamburg? Antworten zu diesen und ähnlichen Fragen finden Eltern und Fachkräfte auf der Webseite www.bleib-stark.com. Aktuelle Fragen greifen wir darüber hinaus in unserem Facebookchannel auf.

Die neuen Flyer für Jugendliche und weitere Materialien zum Thema Cannabis können auch angefordert werden über http://www.sucht-hamburg.de/shop

 

Fachtag „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z“

Der Einfluss der Lebenswelt der 18-25-Jährigen auf das Konsumverhalten und erfolgsversprechende Zugänge zu dieser Zielgruppe waren die zentralen Themen der von SUCHT.HAMBURG initiierten und mit Unterstützung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) durchgeführten Veranstaltung, bei der über 100 Expertinnen und Experten aus Betrieben, Krankenkasse, Hochschule, Suchthilfe und Gesundheitsförderung am 8. November 2017 im Ökumenischen Forum in der Hafencity gemeinsam intensiv diskutierten.

Anlass für das Fachgespräch gaben unter anderem die überproportional hohen Substanzkonsumgewohnheiten von jungen Erwachsenen, die in einem Impulsvortrag von Boris Orth (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Drogenaffinitätsstudie) und Christiane Lieb (SUCHT.HAMBURG, JEBUS-Studie 2017) umfassend vorgestellt wurden. Auch die Erkenntnisse aus der Basisdatendokumentation der Hamburger Suchthilfe (BADO) belegen, dass Hilfesuchende, die aufgrund einer cannabisbezogenen Störung in die Suchtberatung kommen, in Hamburg im Durchschnitt 25 Jahre alt bzw. jung sind.

Wiebke Jessen von der SINUS Akademie zeigte an Hand von Milieus eindrucksvoll, wie junge Erwachsene heute ticken, welches Lebensgefühl vorherrscht, wie sie mit Leistungsstress umgehen und wie mangelhafte Teilhabe zum Teil durch den Konsum legaler und illegaler Substanzen kompensiert wird.

Im zweiten Teil der Tagung ging es daher um die Frage, wie junge Menschen in dieser Lebensphase erreicht und welche Strategien für sie vorgehalten werden können, um sie zu unterstützen bevor sie eine Störung entwickeln bzw. sich problematische Verhaltensweisen bei ihnen verfestigen. In sechs kompakten Impulsen, von leichter Sprache, Internet- und Social Media-Angeboten über motivierende Kurzintervention, Straßensozialarbeit bis hin zum Thema Suchtprävention in der Hochschule wurden erfolgreiche Zugangswege, Angebote und Methoden für die Arbeit mit den 18- bis 25-Jährigen vorgestellt. Ein zentrales Ergebnis der Tagung war, dass es nicht den Königsweg gibt, um junge Menschen gut zu erreichen und zu unterstützen, sondern dass entsprechend den vielfältigen Lebenswelten und Situationen, sich die Angebote und Methoden auf veränderte Gewohnheiten der Zielgruppen einstellen müssen.

Die Vorträge und Dokumentation des Chat Café finden Sie hier.

 

13 ehrenamtliche PaSuMi-Peers in Hamburg aktiv!

In Hamburg leben über 45.000 Geflüchtete, die meisten davon männlich, aus Afghanistan, Syrien, Iran, Irak und Eritrea. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung Hamburgs hat aktuell einen Migrationshintergrund. Dieser Vielfalt wird in der Suchtvorbeugung und Suchthilfe zunehmend Rechnung getragen: Der Abbau von Zugangsbarrieren sowie die Konzeption angemessener Beratungs- und Hilfeangebote haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.
Dazu bedarf es neben kultursensiblen Fachkräften auch der Partizipation, also der Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund beziehungsweise Fluchterfahrung. Im Rahmen des Modellprojekts Partizipative Suchtprävention für und mit geflüchteten Menschen (PaSuMi) sind bereits 13 geflüchtete Männer und Frauen von SUCHT.HAMBURG geschult worden und in Hamburg aktiv. Derzeit erheben sie gemeinsam mit anderen Geflüchteten in ihren Communities deren Bedarf an Suchtprävention. Die ehrenamtlichen PaSuMi-Peers im Alter von 18 bis 27 Jahren stammen unter anderem aus Syrien, Iran und Eritrea und entwickeln dann eigene suchtpräventive Maßnahmen, zum Beispiel zum Shisha-Rauchen, zu Cannabis, Glücksspielen und Sportwetten oder Medikamentenmissbrauch. Wichtig ist in einem ersten Schritt, das Tabuthema Sucht sichtbar zu machen, also anzusprechen und auf Hilfeangebote in Muttersprache aufmerksam zu machen, da deutlich wird, dass die persönlichen Ansprachen durch Gleichgesinnte (Peers) eine wichtige Rolle spielen, um Vertrauen aufzubauen.
PaSuMi ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und der Deutschen Aidshilfe e.V. (DAH) gefördertes Projekt, in dessen Rahmen Menschen mit Fluchterfahrungen für einen sogenannten Peer-to-Peer-Ansatz (Gleichgesinnte, Gleichaltrige) gewonnen werden, um gemeinsam mit anderen Menschen mit Fluchterfahrung Maßnahmen zur Suchtprävention zu entwickeln und umzusetzen.

Weitere Neuigkeiten und Materialien

Basisdatendokumentation 2016 der ambulanten Suchthilfe in Hamburg veröffentlicht

Die Basisdatendokumentation der ambulanten Suchthilfe in Hamburg (BADO) des Jahres 2016 weist wie in den Vorjahren ca. 15.500 Personen auf, die beraten oder betreut wurden. Ca. zwei Drittel aller Betreuten Klientinnen und Klienten wird aufgrund einer Alkoholabhängigkeit betreut, der BADO e.V. stellt jedoch weiterhin einen fortgesetzten Trend zum Kokain- und Amphetaminkonsums fest. Fast die Hälfte der betreuten Personen nannten Cannabis, jeweils ein Drittel Opiate/Heroin bzw. Kokain, 17 % Sedativa, 15 % Amphetamine, 15 % Crack, 7 % Halluzinogene als Hauptdroge und 11 % hatten eine Glücksspielproblematik.

Den BADO-Bericht und alle weiteren Informationen finden sich auf der Webseite des BADO e.V. unter www.bado.de

 

„Ich hab´ den Durchblick“ – Neues Material für die Arbeit mit neu zugewanderten Jugendlichen des SPZ

Neu zugewanderte Jugendliche leben in einer herausfordernden Alltagssituation. Um sie zu unterstützen, bedarf es auch eines kontextbezogenen Präventionsangebotes, das ihnen die Möglichkeit gibt sich altersgemäß und sachlich zu informieren, aber sich auch mit den eigenen Verhaltensweisen kritisch auseinanderzusetzen. Das kultursensible Unterrichtsmaterial des SuchtPräventionsZentrums des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (SPZ) in sprachlich vereinfachter Form gibt Jugendlichen darüber hinaus Einblicke in gesetzliche Grundlagen wie das Jugendschutzgesetz und soll sie anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich dazu auszutauschen. Mehr Informationen

 

ZEITUNG für Suchtprävention

Druckfrisch liegt die ZEITUNG für Suchtprävention vor. In der 47. Ausgabe geht es vorrangig um Suchtprävention bei Jungerwachsenen, vor allem an Hochschulen, das relativ neue Phänomen „Dampfen“ und zwei Beratungsstellen, die in Hamburg mit Kindern aus suchtbelasteten Familien stellen sich vor. Die ZEITUNG kann in unserem Shop heruntergeladen oder bestellt werden.

 

Positionspapier zur regulierten Abgabe von Cannabis der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.

Die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) hat ein Positionspapier vorgelegt, in dem sie eine regulierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene in staatlich lizensierten Fachgeschäften fordert. Weitere Informationen und das Positionspapier finden sich hier.

 

Hamburger Präventionspreis der Ersatzkassen – 12.000 Euro Preisgeld für Projekte für sozial benachteiligte Menschen

Menschen in schwieriger sozialer Lage gelten nach wie vor als schwer erreichbar. Soziallagenbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten kann jedoch dabei helfen, diese Ungleichheiten abzubauen. Dazu haben die Hamburger Ersatzkassen beschlossen das Engagement in diesem Bereich zu würdigen und im Jahr 2018 Projekte auszeichnen, die innovative Präventionsmaßnahmen für diese Zielgruppe in der Hansestadt vorsehen. Gesucht werden Projekte, die sich bereits bewähren oder deren Konzept eine erfolgreiche Umsetzung verspricht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Bereich „Psychosoziale Gesundheit“. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 16. Februar 2018. Alle Informationen finden sich hier.

 

Klar bleiben - Feiern ohne Alkoholrausch.

Klar bleiben - Feiern ohne Alkoholrausch ist eine von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geförderte schulbasierte Maßnahme zur Prävention des riskanten Alkoholkonsums, die sich derzeit in der zweiten Modellphase befindet. Klassen ab der 10. Jahrgangsstufe verpflichten sich dabei für neun Wochen auf Rauschtrinken zu verzichten und können hierfür Preise gewinnen. Lehrkräften wird Material zur Gestaltung des Unterrichts zum Thema Alkohol zur Verfügung gestellt. Erste Studienergebnisse konnten zeigen, dass mit der Teilnahme an Klar bleiben die Häufigkeit und Intensität des Rauschtrinkens bei Schülerinnen und Schülern, die bereits Alkohol trinken reduziert werden konnten. An der zweiten Modellphase nehmen Schulen in Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein teil.

 

Internetportal Migration und Gesundheit

Seit November 2017 steht mit www.migration-gesundheit.bund.de ein neues Internetportal des Bundesgesundheitsministeriums zur Verfügung. Migration und Gesundheit richtet sich an Migrantinnen und Migranten, aber auch an haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Zugewanderte nach ihrer Ankunft in Deutschland unterstützen. Es hilft, sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen und beantwortet Fragen rund um die eigene Gesundheit und die Kindergesundheit. Auf dem Portal werden erstmals gebündelt zahlreiche Informationsmaterialien zu den Schwerpunktthemen „Gesundheitswesen“, „Gesundheit und Vorsorge“, „Pflege“ sowie „Sucht und Drogen“ in mehreren Sprachfassungen zur Verfügung gestellt.

 

REITOX-Bericht 2017

Im Dezember 2017 ist der REITOX-Bericht 2017 zur Situation illegaler Drogen in Deutschland erschienen. Der REITOX-Bericht behandelt in getrennten Berichtsteilen die Schwerpunkte Drogenpolitik, rechtliche Rahmenbedingungen, Verbreitung von Drogen, Prävention, Behandlung, gesundheitliche Begleiterscheinungen, Drogenmärkte und Kriminalität sowie Gefängnis.

Den Kurzbericht 2017 und die Schwerpunkthefte können Sie unter www.dbdd.de herunterladen.

 

Alkoholatlas Deutschland 2017

Mit dem Alkoholatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums ist erstmals in Deutschland eine Veröffentlichung erschienen, die sich mit allen gesundheitsrelevanten Dimensionen des „Genussmittels“ Alkohol beschäftigt. Im Alkoholatlas werden neben einer umfassenden Darstellung der Verbreitung von Alkoholkonsum nach Alter, Geschlecht oder Sozialstatus ebenso (Aus-) Wirkungen von Alkohol auf die Gesundheit, Herstellung, Handel und Marketing, soziale und ökonomische Aspekte von Alkoholkonsum, Prävention und Therapie sowie die Folgen von Alkoholkonsum in der Europäischen Union zusammengefasst dargestellt. Weitere Informationen und Download

 

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Suchtmittelkonsum in der Schwangerschaft - Auswirkungen von Alkohol & Co auf Schwangerschaftsverlauf und Entwicklung des Kindes am 14. Februar Information und Anmeldung

Kiffen, Trinken und Rauchen: Suchtprävention für neuzugezogene Jugendliche am 22. Februar Information und Anmeldung

Kita MOVE - Motivierende Kurzintervention mit Eltern - Gesprächsführung für MitarbeiterInnen in Kita (Elementar), KiFaZ, Frühen Hilfen 21. bis 23. März Information und Anmeldung

Motivierende Kurzintervention mit Jugendlichen. Grundlagen und Einsatz in der Praxis am Beispiel von HaLT-Hamburg am 21. März Information und Anmeldung

Auftaktveranstaltung zum Basiscurriculum Jugend und Sucht 2018 – 2020 am 8. Juni Information und Anmeldung

Vertiefungsseminar Grundlagen der Suchtprävention II am 19. Juni Information und Anmeldung

Mehr aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

 

Termine

Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 11. bis 17. Februar. Mehr Informationen

„Glück ist eine Illusion“ Film und Information am 13. Februar in der Beratungsstelle Kompaß in Hamburg. Informationen und Anmeldung

8. Papilio-Symposium für Kitas, Präventionsträger und Gesundheitsförderung am 15. und 16. März in Halle. Informationen und Anmeldung

Suchttherapietage „Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe – Chancen und Risiken für Prävention und Therapie“ vom 22. bis 25 Mai in Hamburg. Mehr Informationen

Vorankündigung: Gemeinsamer Fachkongress der DHS und des fdr+ vom 8. bis 10. Oktober in Berlin. Mehr Informationen

 

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Vielfalt 8. Februar 2018

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 12. Februar 2018

AK Sucht.Jugend 28. Februar 2018

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

 

Impressum:

Sucht.Hamburg gGmbH

Repsoldstr. 4 | 20097 Hamburg

Tel: 040/ 284 99 18-0

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.sucht-hamburg.de

V.i.S.d.P.: Christiane Lieb

SCHULBUS Bremen

Am 8. März 2018 wurde die SCHULBUS-Befragung (SchülerInnen- und LehrerInnenbefragung zum Umgang mit Suchtmitteln) in Bremen von der Senatorin für Kinder und Bildung, Frau Dr. Claudia Bogedan, und der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Frau Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, vorgestellt. Die Studie wurde von SUCHT.HAMBURG konzpiert und umgesetzt. Den SCHULBUS-Bremen Bericht können Sie hier herunterladen.

Im Rahmen des Fachtags „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z“ diskutierten über 100 Expertinnen und Experten aus Betrieben, Krankenkasse, Hochschule, Suchthilfe und Gesundheitsförderung am 8. November 2017 im Ökumenischen Forum in der Hafencity.

Der Einfluss der Lebenswelt der 18-25-Jährigen auf das Konsumverhalten und erfolgsversprechende Zugänge zu dieser Zielgruppe waren die zentralen Themen der von SUCHT.HAMBURG initiierten und mit Unterstützung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) durchgeführten Veranstaltung.

Anlass für das Fachgespräch gaben unter anderem die überproportional hohen Substanzkonsumgewohnheiten von jungen Erwachsenen, die in einem Impulsvortrag von Boris Orth (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Drogenaffinitätsstudie) und Christiane Lieb (SUCHT.HAMBURG, JEBUS-Studie 2017) umfassend vorgestellt wurden. Auch die Erkenntnisse aus der Basisdatendokumentation der Hamburger Suchthilfe (BADO) belegen, dass Hilfesuchende, die aufgrund einer cannabisbezogenen Störung in die Suchtberatung kommen, in Hamburg im Durchschnitt 25 Jahre alt sind.

Wiebke Jessen von der SINUS Akademie zeigte an Hand von Milieus eindrucksvoll, wie junge Erwachsene heute ticken, welches Lebensgefühl vorherrscht, wie sie mit Leistungsstress umgehen und wie mangelhafte Teilhabe zum Teil durch den Konsum legaler und illegaler Substanzen kompensiert wird.

Im zweiten Teil der Tagung ging es daher um die Frage, wie junge Menschen in dieser Lebensphase erreicht und welche Strategien für sie vorgehalten werden können, um sie zu unterstützen bevor sie eine Störung entwickeln bzw. sich problematische Verhaltensweisen bei ihnen verfestigen. In sechs kompakten Impulsen, von leichter Sprache, Internet- und Social Media-Angeboten über motivierende Kurzintervention, Straßensozialarbeit bis hin zum Thema Suchtprävention in der Hochschule wurden erfolgreiche Zugangswege, Angebote und Methoden für die Arbeit mit den 18- bis 25-Jährigen vorgestellt. Ein zentrales Ergebnis der Tagung war, dass es nicht den Königsweg gibt, um junge Menschen gut zu erreichen und zu unterstützen, sondern dass entsprechend den vielfältigen Lebenswelten und Situationen, sich die Angebote und Methoden auf veränderte Gewohnheiten der Zielgruppen einstellen müssen.

Vorträge zum Download:

Wiebke Jessen - Wie ticken junge Erwachsene heute? (Auf Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Boris Orth - Substanzkonsum und problematische Verhaltensweisen der 18- bis 25-Jährigen

Theo Baumgärtner - Substanzkonsum junger Erwachsener in Hamburg

Anja Teufel - Einfache Sprache fördert Vielfalt

Maik Rauschke - #wasmitmedien – Wie digitale Angebote die soziale Arbeit unterstützen

Dr. Claudia Lampert - Social Media in der Gesundheitskommunikation

Angelika Fiedler - MOVE – Motivierende Kurzintervention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Burkhard Czarnitzki - Sidewalx – Beratung, Begleitung und Streetwork für junge Menschen

Prof. Dr. Regina Kostrzewa - Hirndoping und Alkoholrausch contra Unistress? Herausforderung Suchtprävention in der Hochschule

Chat Cafe:

Einfache Sprache

#wasmitmedien

Social Media

MOVE

Sidewalx

Hochschule

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