Liebe Leserin, lieber Leser,

nachdem wir in unserer letzten Newsletterausgabe eine Vielzahl von Veranstaltungen anbieten konnten, haben wir für die anstehenden Sommermonate jede Menge „Stoff“ zum Lesen, den wir Ihnen vorstellen. Das Thema Migration und Flucht ist in der Suchthilfe bereits im Rahmen von zahlreichen Veranstaltungen aufgegriffen worden. Nun hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) auch mit Materialien für Betroffene nachgelegt und stellt das Informationsheft aus der Reihe Informationen zu Alkohol und anderen Drogen ab sofort in Arabisch und Englisch zur Verfügung. Darüber hinaus sind von der DHS zwei weitere Broschüren in leichter Sprache erschienen, mit den Titeln Rauchen ist gefährlich und Kiffen ist gefährlich. Auch wir haben unsere Broschüre Migration - Sucht – Transkulturalität aktualisiert und neu aufgelegt.

Vielleicht ist für Sie was dabei!

Beste Grüße und eine schöne Sommerzeit!

Christiane Lieb
Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

 

Besser durchblicken mit dem KlarSicht-Präventionsparcours

Suchtprävention zu Alkohol und Tabak interaktiv und interessant zu gestalten ist oft nicht einfach. Wenn dazu noch wenig Zeit oder Fachpersonal zur Verfügung stehen, fällt Suchtprävention häufig auch ganz weg. Eine praxiserprobte und wirksame Möglichkeit, um Suchtprävention für Kinder und Jugendliche im Alter ab 12 Jahren an Schulen und Jugendeinrichtungen durchzuführen, ist die Koffervariante des KlarSicht-Mitmachparcours der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der, wie wir bereits angekündigt haben, nun auch in Hamburg eingesetzt werden kann.

Für wen ist KlarSicht geeignet?

KlarSicht wurde für suchtpräventive Maßnahmen mit Kindern und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren entwickelt, wobei Teilnehmende aus den Klassenstufen 7 und 8 am meisten von KlarSicht profitieren. Wesentliche Ziele von KlarSicht sind die Bestärkung von Nichtkonsumierenden in ihrer Haltung, das Bewusstmachen von Genuss- und Konsumverhalten, die Anregung zur Reflexion des eigenen Konsumverhaltens sowie die Unterstützung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol und Tabak.

Die Koffervariante von KlarSicht soll Präventionsfachkräfte, Lehrkräfte sowie anderes pädagogisches Fachpersonal unterstützen, Veranstaltungen zur Alkohol- und Tabakprävention in Schulen und in Jugendeinrichtungen eigenständig, effektiv und nachhaltig umzusetzen.

Grundsätzlich dauert der Durchlauf des Parcours mit einer Gruppe in Klassengröße 90 Minuten, also zwei Schulstunden. Für den Aufbau des Parcours muss vor Ort ein ausreichend großer Raum zur Verfügung stehen.

Voraussetzungen für den Einsatz des Koffers

Für die Arbeit mit dem KlarSicht-Koffer wird seitens der BZgA eine im Vorfeld stattfindende Schulung unbedingt empfohlen, um eine praxisorientierte Einführung in die Arbeitsweise mit dem Koffer zu erhalten. Die Teilnahme an einer solchen Schulung ist auch für den Einsatz des Koffers in Hamburg obligatorisch. Dazu bieten SUCHT.HAMBURG und das SuchtPräventionsZentrum (SPZ) des Landesinstituts für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung am 25. und 26. Januar 2018 gemeinsam eine zweitägige Train-the-Trainer-Schulung an. Alle Informationen zur Fortbildung und Anmeldung im Internet unter www.suchtpraevention-fortbildung.de

Verleih des Koffers

SUCHT.HAMBURG und das SPZ stellen den KlarSicht-Koffer allen interessierten Einrichtungen in Hamburg kostenlos zur Verfügung. Verliehen wird der Koffer in der Regel für eine Dauer von bis zu vier Wochen. Der Koffer muss abgeholt und zur zuvor vereinbarten Zeit wieder zurück gebracht werden.

 

Praxisworkshop „Wie lassen sich Sprachbarrieren in der Suchtberatung/ -therapie reduzieren?“ am 27. Juni 2017

Immer häufiger kommen Hilfesuchende, die die deutsche Sprache nicht sprechen oder verstehen, in die Suchtberatung. Vor diesem Hintergrund werden in Hamburg seit kurzem sogenannte SprachmittlerInnen zur Unterstützung der Beratungsgespräche eingesetzt.

Erste Praxiserfahrungen zeigen, dass sowohl Fachkräfte wie auch die KlientInnen im Umgang mit Sprachmittlern unsicher sind. Unsicherheiten entstehen zum Beispiel im Bereich der Übersetzung: Wird alles richtig oder vollständig übersetzt? Ist die bzw. der SprachmittlerIn mit der Situation überfordert? Fühlen sich Hilfesuchenden mit wenig oder keinen Deutschkenntnissen ggf. nicht verstanden oder willkommen?

Im Rahmen eines Workshops haben die Suchtberaterinnen und -berater gemeinsam mit DolmetscherInnen und SprachmittlerInnen gemeinsam diskutiert und Vorgehensweisen für gute Beratungsgespräche erarbeitet. Zum Beispiel zu einem Vorgespräch vor einem  übersetzungsunterstützten Beratungsgespräch, dem Anlegen eines „Glossar“ mit den wichtigsten und gebräuchlichen Begriffen, die in Beratungsgesprächen vorkommen, zur richtigen Sitzposition aller Beteiligter und vieles mehr. Die ausführlichen Ergebnisse des Praxisworkshops finden Sie in Kürze auf unserer Webseite.

HIV- und Hepatitis bei Drogenkonsumentinnen und -konsumenten entgegentreten!

Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz ist im Rahmen einer Postkartenaktion gemeinsam mit den Trägern der Suchthilfe aktiv gegen die mitunter tödlichen Viren. Ein relevanter Anteil der Drogenkonsumierenden tauscht trotz hohen Infektionsrisikos Spritzen und Nadeln untereinander und teilt insbesondere auch andere unsterile Drogenkonsum-Utensilien, wie Filter, Löffel oder Wasser. Ein neu aufgelegter Flyer vermittelt sowohl den Fachkräften in den Beratungsstellen, als auch den Klientinnen und Klienten die wesentlichen präventiven Maßnahmen zur Infektionsvermeidung. Um möglichst alle Drogenabhängigen zu erreichen, wurde auch eine Postkarte in einfacher Sprache entwickelt. Mit kleinen farbigen Piktogrammen wird in Bildsprache vermittelt, dass beim intravenösen Drogenkonsum weder Filter, Spritzen noch Wasser miteinander benutzt werden sollten. Mehr Informationen unter   www.hamburg.de/hepatitis

 

Weitere Neuigkeiten und Materialien

PaSuMi - Diversityorientierte und partizipative Entwicklung der Suchtprävention und Suchthilfe für und mit Migrant_innen

PaSuMi  ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und der Deutschen Aidshilfe e.V. (DAH) gefördertes Projekt, das bis Ende 2019 auch hier Hamburg umgesetzt wird.

Ziel des bundesweit geförderten Projektes ist es, angemessene und wirksame suchtpräventive Maßnahmen für Menschen mit Migrationshintergrund zur Verfügung zu stellen. Maßgeblich dafür ist die Einbeziehung des migrations-, situations- und kulturspezifischen Wissens der Menschen, das in einem community-basierten partizipativen Ansatz von Beginn an in das Projekt einfließt. In Hamburg sind sowohl ragazza e.V. wie auch wir, SUCHT.HAMBURG, zur Durchführung eines Modellvorhabens ausgewählt worden. Wir werden an dieser Stelle über den Verlauf und die Aktivitäten von PaSuMi berichten.

Alternativer Sucht -und Drogenbericht

Vor kurzem ist die inzwischen 4. Ausgabe des alternativen Sucht- und Drogenberichts erschienen, der von akzept e.V. Bundesverband herausgegeben wird. Schwerpunktthemen der 4. Ausgabe sind Menschenrechte, Strafverfolgung und Haft, Repression, Tabak - und Alkoholpolitik sowie realitätsnahe Prävention. Mehr Informationen

BZgA-Studie zeigt: Alkoholkonsum bei jungen Menschen rückläufig!

Aktuelle Ergebnisse einer regelmäßig durchgeführten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass der Alkoholkonsum und das sogenannte Rauschtrinken Jugendlicher und junger Erwachsener rückläufig sind. Demnach geben 10,0 Prozent der 12- bis 17-Jährigen an, dass sie regelmäßig, also mindestens einmal pro Woche Alkohol trinken. Im Jahr 2004 waren es noch 21,2 Prozent. 13,5 Prozent der Jugendlichen haben sich mindestens einmal im letzten Monat in einen Rausch getrunken (2004: 22,6 Prozent), wobei nach wie vor das Rauschtrinken bei männlichen 12- bis 17-Jährigen (16,5 Prozent) weiter verbreitet ist als bei gleichaltrigen Mädchen (10,3 Prozent). Zudem trinken Jugendliche später als jemals zuvor den ersten Schluck Alkohol - aktuell mit 14,9 Jahren.

Auch bei den 18- bis 25-Jährigen zeigt sich eine positive Entwicklung: Der regelmäßige Alkoholkonsum ist rückläufig und liegt aktuell bei 30,7 Prozent. Mindestens einmal im letzten Monat haben sich 42,5 Prozent der männlichen und 22,6 Prozent der weiblichen jungen Erwachsenen in den Alkoholrausch getrunken. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Migration - Sucht - Transkulturalität - Informationsbroschüre für Fachkräfte aktualisiert

Deutschland ist vielfältig geworden: Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Bürgerkriege, politische Gewalt und andere globale Krisen haben zuletzt zu einem erheblichen Zustrom von Geflüchteten nach Deutschland geführt. Die Gesamtzahl der im Bundesgebiet lebenden Geflüchteten lag Ende 2015 bei 1,25 Millionen. In Hamburg leben 45.622 Geflüchtete, überwiegend Männer, rund ein Viertel ist minderjährig. Erste Versuche, dem wachsenden Anteil an Personen mit Migrationshintergrund Rechnung zu tragen, gab es in Suchtvorbeugung und -hilfe bereits in den 1990er Jahre. Durch die Auseinandersetzung mit Diversity-Konzepten hat die Frage nach angemessenen Angeboten und dem Abbau von Zugangsbarrieren aber in den letzten Jahren entscheidend an Dynamik gewonnen. Die Broschüre greift die aktuellen Entwicklungen auf, diskutiert Begrifflichkeiten, liefert Hintergrundinformationen und enthält Handlungsempfehlungen für Fachkräfte.

Die Broschüre kann in unserem Shop unter www.sucht-hamburg.de bestellt oder heruntergeladen werden.

Suchtprävention in der Heimerziehung – Handbuch zum Umgang mit legalen wie illegalen Drogen, Medien und Ernährung

In Einrichtungen der öffentlichen Erziehung ist es für Pädagoginnen und Pädagogen eine herausfordernde Aufgabe, mit riskantem Konsumverhalten der Kinder und Jugendlichen angemessen umzugehen. Das Handbuch der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. gibt konkrete Tipps und Anregungen, einzelne Bausteine oder ein Gesamtkonzept zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention in das bestehende pädagogische Konzept von Jugendhilfeeinrichtungen zu integrieren. Fachkräfte der Suchthilfe und Suchtprävention können über die Arbeitshilfe darüber hinaus das Gespräch mit Fachkräften der Jugendhilfe suchen und Unterstützung anbieten.

Bestellen und Download

Informationen zu Alkohol und anderen Drogen in arabischer und englischer Sprache

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hält zwei neue Broschüren für Geflüchtete vor, die arabisch oder englisch sprechen. Risiken und Folgen des Suchtmittelkonsums werden ebenso vermittelt wie der Zugang zu Beratung und Hilfe. Bestellen und Download

Neue Broschüren in leichter Sprache

Mit den Titeln „Rauchen ist riskant“ und „Kiffen ist riskant“ stellt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) zwei weitere Titel in der Reihe „Ein Heft in Leichter Sprache“ zur Verfügung, die für Menschen gedacht sind, denen das Lesen schwerfällt. Bestellen und Download

Zwei neue Publikationen für Kinder von suchtkranken Eltern

Luis und Alina - Wenn die Eltern trinken Bestellen und Download

Luis und Alina - Das Begleitheft Bestellen und Download

Ausgewählte Fortbildungsangebote

Alkohol, ein Thema jugendlicher Mädchen? Am 13. Juli 2017 Information und Anmeldung

Durch kleine Spiele Lebenskompetenzen stärken in Klasse 0- 4. Ein Angebot für die Vor- und Grundschule am 14. September 2017. Information und Anmeldung

Diversity-Basis-Wissen für eine kultursensible Suchtprävention und Suchthilfe am 12. Oktober 2017 Information und Anmeldung

Nicht gern zu Hause? Aufwachsen mit alkoholabhängigen Eltern.  Informationen & praktische Hilfen für die pädagogische Arbeit am 12. Oktober 2017. Information und Anmeldung

Mehr  aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

 

Termine

lina-Jahrestreffen 2017 - Diagnose- und Hilfemöglichkeiten von SUCHT.HAMBURG am 5. Juli 2017 Information und Anmeldung

Cannabis in der Apotheke und in der Arztpraxis. Fortbildung der Hamburgischen Ärztekammer am 11. Juli in Hamburg Informationen und Anmeldung

Sucht und Teilhabe – Neue Chancen für Alle? am 13. Juli in Stuttgart. Tagung der Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V. Informationen

Cloud-Conference 2017 Virtual-Reality – Abtauchen war nie einfacher. Tagung der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. am 24. August 2017 in Frankfurt/Main Informationen

Familientag Hamburg am 26. August 2017 im Rathaus-Innenhof Informationen

Suchtforschung und –therapie bei Kindern und Jugendlichen – Perspektiven für Translation, Hilfen und Prävention. Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ)  am 07. September 2017 in Hamburg Informationen und Anmeldung

Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht am 27. September 2017 Informationen

FASD Fachtagung "FASD - unberechenbar?!" von FASD-World am 29. und 30. September 2017 in Hamburg Informationen und Anmeldun

DHS Fachkonferenz SUCHT der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. vom 09. bis 11. Oktober 2017 in Essen Informationen und Anmeldung

Save the Date: Fachkonferenz Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z von SUCHT.HAMBURG  am 8. November 2017 in Hamburg

 

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Vielfalt 29. Juni 2017

AK Sucht.Jugend 6. September 2017

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 18. September 2017

AK ENTER  26. September 2017

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

Wenn Sie unsere Arbeit durch eine Spende unterstützen möchten, verwenden Sie bitte die folgende Bankverbindung oder klicken Sie hier.

Bankverbindung

SUCHT.HAMBURG gGmbH
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE70 2005 0550 1026 2240 46
BIC: HASPDEHHXXX

Impressum:

Sucht.Hamburg gGmbH
Repsoldstr. 4 | 20097 Hamburg
Tel: 040/ 284 99 18-0
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.sucht-hamburg.de
V.i.S.d.P.: Christiane Lieb

PaSuMi

PaSuMi (Diversityorientierte und partizipative Entwicklung der Suchtprävention und Suchthilfe für und mit Migrant_innen) ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und der Deutschen Aidshilfe e.V. (DAH) gefördertes Projekt, das wir bis Ende 2019 auch hier in Hamburg umsetzen.

Ziel des bundesweit geförderten Projektes ist es, angemessene und wirksame suchtpräventive Maßnahmen für Menschen mit Migrationshintergrund zur Verfügung zu stellen. Maßgeblich dafür ist die Einbeziehung des migrations-, situations- und kulturspezifischen Wissens der Menschen, das in einem community-basierten partizipativen Ansatz von Beginn an in das Projekt einfließt. Ebenso ist die Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Migrantenselbstorganisationen, der Flüchtlingshilfe oder Wohnunterkünften von großer Bedeutung, um suchtpräventive und schadensmindernde Angebote in Suchtprävention und Suchthilfe für Geflüchtete zu entwickeln.

Mehr Informationen zum Projekt folgen in Kürze

Vom 13. bis zum 21. Mai 2017 findet bereits zum sechsten Mal die bundesweite Aktionswoche Alkohol statt. Bundesweit soll ein Schwerpunkt auf das Thema Alkoholverzicht im Straßenverkehr gelegt werden, das Motto ist "Kein Alkohol unterwegs". Alle Informationen zur bundesweiten Aktionswoche Alkohol finden Sie unter www.aktionswoche-alkohol.de.

Alles Wichtige zu den Aktionen in Hamburg finden Sie unter www.aktionswoche-hamburg.de

Die aktuelle Ausgabe NO. 45 der Zeitung für Suchtprävention ist Anfang Januar erschienen und beschäftigt sich mit den Themen Fortbildung, Regionalisierung und Zugänge schaffen.

Download

Praxisworkshop „Wie lassen sich Sprachbarrieren in der Suchtberatung/ -therapie reduzieren?“ am 27. Juni 2017

Immer häufiger suchen KlientInnen Hilfe in der Suchtberatung, die die deutsche Sprache nicht sprechen oder verstehen. Vor diesem Hintergrund werden seit kurzem sogenannte SprachmittlerInnen zur Unterstützung der Beratungsgespräche eingesetzt. Die Arbeit mit Sprachmittlern im professionellen Beratungskontext ist eine hohe Anforderung an die Fachkräfte und die Hilfesuchenden.

Erste Praxiserfahrungen zeigten, dass sowohl Fachkräfte wie auch die KlientInnen im Umgang mit Sprachmittlern unsicher sind. Unsicherheiten entstehen zum Beispiel im Bereich der Übersetzung: Wird alles richtig oder vollständig übersetzt? Ist die/der SprachmittlerIn mit der Situation überfordert? Fühlen sich KlientInnen mit wenig oder keinen Deutschkenntnissen ggf. nicht verstanden oder willkommen?

Im Rahmen des Workshops haben die Teilnehmenden gemeinsam mit DolmetscherInnen sowie SprachmittlerInnen gemeinsam diskutiert und Vorgehensweisen erarbeitet, zum Beispiel zur Vorbereitung von übersetzungsunterstützten Beratungsgesprächen, Anlegen eines „Glossar“ mit den wichtigsten und gebräuchlichen Begriffen, die in Beratungsgesprächen vorkommen, wie ist die richtige Sitzposition aller Beteiligter und vieles mehr.

Vom 6. bis zum 9. Juni 2017 finden die inzwischen 22. Suchttherapietage in Hamburg statt. Schwerpunkt der Suchttherapietage sind "Migrationsspezifische Aspekte süchtigen Verhaltens". Das Programm und Möglichkeiten zur Anmeldung finde Sie unter www.suchttherapietage.de

Die aktuellen Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurvey (ESA) des Instituts für Therapieforschung (IFT) liegen vor. Die Studie enthält ebenfalls eine Sonderauswertung der Konsumverhaltensweisen der Erwachsenenbevölkerung in Hamburg. Eine Übersicht über die ersten Ergebnisse für Hamburg finden Sie hier.

Den ausführlichen Bericht des IFT finden Sie ↗ hier auf der zugehörigen Webseite.

Der mehrsprachige Informationsflyer über die Informationsveranstaltungen zu Suchtfragen und Suchtprävention von und für Menschen mit Migrationshintergrund, die im Rahmen des Projektes Herkunft - Ankunft -Zukunft durchgeführt werden, ist ab sofort wieder lieferbar. Der mehrsprachige Flyer ist beinhaltet alle wichtigen Informationen neben Deutsch, Russisch,Farsi, Englisch, Französisch, Türkisch, Polnisch, Spanisch, nun auch in Arabisch.

Der Flyer kann in unserem Shop kostenfrei bestellt oder heruntgeladen werden.

 

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Soeben ist unsere aktuelle Newsletterausgabe erschienen. #Lesen und #informieren unter https://t.co/xCPa6v9ZFo #suchthamburg #mittelpunkt
28.06.2017
Watch our explainer video on surface web, deep web, dark net https://t.co/sbwlVOOmZh
28.06.2017
Top 20 illicit drugs recorded in emergency presentations in hospitals ~ European Drug Report (June 2017)… https://t.co/H8oRlsY7U4
28.06.2017
Heroinmarkt erstmals durchleuchtet. Eine neuartige Studie aus dem Kanton Waadt. https://t.co/JjHtZdBJLP
28.06.2017
The draft programme for the 3rd drugs and driving symposium is now available (23 Oct 2017 Lisbon)… https://t.co/DG2UJ48W0q
28.06.2017
Heute fand unser #Praxisworkshop zum Umgang mit #Sprachmittlern in der #Suchtberatung statt. Mehr Infos unter… https://t.co/fS7JyaO4FN
27.06.2017
#AlltagsTrainingsProgramm Kurse können bis zu 800.- € Förderung erhalten. Mehr Infos https://t.co/volRF1VVuk @dtb_online @dosb
27.06.2017
Drug Checking ist kosteneffiziente Suchthilfe, sagt CONTACT, Stiftung für Suchthilfe. https://t.co/QiMUqZSfVj
26.06.2017
Anlässlich des heutigen #weltdrogentag informiert @bgv_hh zu Risiken von intravenösem Substanzkonsum… https://t.co/wxFj26HjvM
26.06.2017
Andere #Sucht nach #Magenverkleinerung? Nicht mehr dick - dafür #alkoholabhängig https://t.co/5LdYn7521m #Adipositas #Essstörungen
26.06.2017
Bald #Coffeeshops in #Kiel? Gelingt ausgerechnet Jamaika-Koalition der Durchbruch in Sachen #Cannabis #Regulierung? https://t.co/YQu7FNjoOT
23.06.2017
Wo Eltern Antworten finden: Sucht Schweiz jetzt auch auf Facebook! https://t.co/fj6EwerjMu https://t.co/j3SZqSYaEf
23.06.2017
Trauerspiel #Regulierung von #Glücksspiel https://t.co/bdi3oxh3se
21.06.2017
Alkohol und Baden vertragen sich nicht. Das gilt auch für Jugendliche. Sucht Schweiz hält Tipps für Eltern bereit.… https://t.co/vJBmoNANKf
20.06.2017
Neue Studie zeigt: So sind unsere Kinder der Tabakwerbung ausgesetzt: https://t.co/mWfnmLher9
16.06.2017
Damit noch mehr Eltern erfahren, wie sie mit ihren Kindern über Substanzen reden können: Videos jetzt online:… https://t.co/wY7NiPED7c
15.06.2017
Smokefree-Filmwettbewerb: Toller Film zur Rolle der Eltern mit dem dritten Preis ausgezeichnet:… https://t.co/eCEIsHrFnV
14.06.2017
Unsere Kampagne hat beim Bundeswettbewerb für "vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" den Sonderpreis für #innovation gewonnen. Ihr habt mit euren #weedment kräftig mitgeholfen #danke
24.06.2016
Bleib stark macht Pause und bedankt sich für die vielen Stimmen aus #hamburg zum Thema #kiffen Insgesamt konnten wir über 450 auf www.bleib-stark.com veröffentlichen und jetzt geht's daran die Preise für Eure Mühe zu verteilen.
16.03.2016
Und deine #Prüfung? #weedment
15.03.2016
#kiffenistunnötig So oder so ähnlich haben sich viele junge Menschen bei uns zum Thema Cannabis geäußert #weedment
15.03.2016
Was sind die ersten 5Begriffe, die euch beim Thema #kiffen einfallen? Bei diesem #weedment wurde das mal versucht.
14.03.2016
Genuss oder Muss? #weedment
13.03.2016
Last Chance! Nur noch bis Dienstag, 15.März, habt ihr die Möglichkeit unter www.bleib-stark.com ein #weedment einzureichen und tolle Preise zu gewinnen. #hamburch wir brauchen deine Meinung zum Thema #kiffen
11.03.2016
Genuss oder Muss? Das #weedment wirft die wichtigen Fragen auf, die einem dabei helfen den eigenen Konsum einzuschätzen.
11.03.2016
Dieses #weedment zeigt, wo zu viel Kiffen schlimmstenfalls enden kann. #erfahrungsberichtkiffen #dritterentzug
10.03.2016
Lieber #Chillen, als etliche Pillen. Cannabis #legalisieren zum medizinischen Gebrauch! #weedment
09.03.2016