Liebe Leserin, lieber Leser,
im Herbst finden gewöhnlich viele Tagungen und Veranstaltungen statt, auch unsere aktuelle Ausgabe von Mittelpunkt zeugt davon. In Hamburg trafen sich in der vorletzten Woche über 300 Fachkräfte und Betroffen zur FASD-Jahrestagung, um das Thema Fetale Alkoholspektrumstörungen weiter in die Fläche zu bringen. Dazu wollen auch wir beitragen und berichten aus diesem Grund von der Tagung und über eine Möglichkeit, das Thema FASD in regionalen präventiven Maßnahmen zu verankern. Den November beginnen wir mit unserem Fachtag „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-)süchtig? Zugänge zur Generation Z“, bei dem wir uns mit Möglichkeiten zur Prävention, Beratung und Behandlung der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen beschäftigen werden. Dazu lade ich Sie sehr herzlich ein und würde mich freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Beste Grüße
Christiane Lieb
Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

„FASD – Unberechenbar?“

Unter diesem Motto fand am 29. und 30. September die Jahrestagung des Vereins FASD-Deutschland in Hamburg statt, an der über 300 interessierte Fachkräfte aber auch Betroffene teilgenommen haben. Fetale Alkoholspektrumstörungen – FASD – das ist der Oberbegriff für Störungsbilder beim Kind, die Alkoholkonsum in der Schwangerschaft verursachen kann. Die pränatal erworbenen Beeinträchtigungen sind irreparabel und können – in unterschiedlicher Ausprägung – lebenslange Folgen für die geistige, seelische und körperliche Entwicklung eines Menschen haben.

In Deutschland werden jedes Jahr um die 10.000 Kinder mit FASD geboren. Davon weisen etwa 2.000 das Vollbild der Störungen auf. In vielen Fällen bleibt FASD jedoch unerkannt. Insbesondere wenn es um Lernziele in der kindlichen Entwicklung in Kita oder Schule geht, wird betroffenen Kindern oft fälschlicherweise mangelnde Lernbereitschaft unterstellt oder sie erhalten die Diagnose ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung). Es steht zu hoffen, dass sich die Situation nun nach dem Inkrafttreten der evidenz- und konsensbasierten Leitlinie zur Diagnose von FASD (S3-Leitlinie) in 2016 langsam verbessert, denn die mit FASD einhergehenden Funktions-und Alltagsbeeinträchtigungen können durch frühe und individuelle Förderung durchaus positiv beeinflusst werden.

An den beiden Tagen konnten sich die Tagungsteilnehmenden in einer Vielzahl von Vorträgen und Workshops mit Informationen versorgen und an Diskussionen an aus den unterschiedlichsten Perspektiven – medizinisch, juristisch, therapeutisch, pädagogisch, alltagsorientiert und sozialrechtlich beteiligen. Auch SUCHT.HAMBURG war mit lina-net und einem Info-Stand vertreten und hat eine Vielzahl von Gesprächen zum Thema Kinder aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften und FASD im besonderen geführt.

Im Rahmen der Tagung wurde mit „ZERO – Schwanger? Dein Kind trinkt mit! Alkohol? Kein Schluck. Kein Risiko.“ ebenfalls die in Bayern entwickelte Ausstellung zur Prävention von Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) gezeigt, die sich an Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren richtet. Interaktive Stationen regen zur Auseinandersetzung mit Themen rund um Schwangerschaft, Alkohol und Gesundheit an. Zudem wird an einer der Touchscreen-Stationen auf einfache, aber eindrucksvolle weise vermittelt, was es für betroffene Kinder und Jugendliche heißt, mit FASD oder einer der Unterformen der Störung zu leben. Ziel der Ausstellung ist es zu verdeutlichen, dass FASD zu hundert Prozent vermeidbar ist, wenn in der gesamten Schwangerschaft auf Alkohol verzichtet wird.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern wie zum Beispiel dem Hamburger Netzwerk rund um Schwangerschaft, Geburt, junge Familien und Sucht, dem SuchtPräventionsZentrum des LI sowie der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz werden derzeit Gespräche geführt, ob und wie das Thema FASD auch in den präventiven Maßnahmen in Hamburg besser eingebunden werden kann.

Informationen zum Thema FASD finden sich auch auf der Webseite der Drogenbeauftragten unter http://www.drogenbeauftragte.de

Glückspielsuchtprävention: Ich spiel nicht mehr mit - Neues Material für Angehörige in Deutsch und Türkisch

Gemeinsam mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat SUCHT.HAMBURG einen neuen Ratgeber für die von den Folgen einer Spielsucht mitbetroffenen Angehörigen erarbeitet.

Hintergrund für den Ratgeber, der in deutscher und türkischer Sprache zur Verfügung steht ist, dass Angehörige ganz besonders unter den Folgen von Suchterkrankungen und glücksspielbezogenen Problematiken wie zum Beispiel finanzielle Schwierigkeiten und Verschuldung oder seelische Belastungen durch Lügen, Enttäuschungen oder kriminelle Handlungen der Betroffenen leiden. Im Rahmen des diesjährigen bundesweiten Aktionstags gegen Glücksspielsucht am 27. September wurden daher gezielt Angehörige von Glücksspielerinnen und Glücksspielern in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und in Hamburg ab sofort mit dem neuen Material unterstützt. Wichtig ist die Botschaft, dass die Angehörigen nicht alleine sind, dass sie nicht verantwortlich sind für die Spielsucht eines nahen Angehörigen und dass sie sich nicht schämen müssen, für die Situation, in der sie sich befinden.

Dazu wurde auch ein neues Motiv entwickelt, dass die Situation von Angehörigen von glücksspielsüchtigen Menschen ins Visier nimmt. Im neuen Gewand erscheint seit Ende September auch unser Informationsportal www.automatisch-verloren.de zum Thema Glücksspielsucht. Dort finden Sie wie gewohnt aktuelle News und Entwicklungen zum Thema Glücksspiele, ausführliche Informationen zu Glücksspielen und Spielsucht sowie Kontaktdaten zu Anlaufstellen in Hamburg.

Das neue Motiv der Kampagne als Poster oder Infocard sowie der Ratgeber für Angehörige stehen jeweils in deutscher und türkischer Sprache als PDF-Dateien zum Herunterladen unter www.automatisch-verloren.de – dem Hamburger Portal rund um das Thema Glücksspielsucht – zur Verfügung.

Diese und weitere Materialien zum Thema Spielsucht können auch angefordert werden über http://www.sucht-hamburg.de/shop

Weitere Neuigkeiten und Materialien

Einladung um Fachtag Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-)süchtig? Zugänge zur Generation Z am 8. November

Junge Erwachsene befinden sich in einer sehr bewegten Lebensphase. Sie ist geprägt von Übergängen, z.B. aus der Schule in die Berufstätigkeit oder ins Studium, aus dem elterlichen Wohnraum in eine eigene Wohnung und der Ablösung aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von den Eltern. Die Post-Adoleszenz ist eine herausfordernde Zeit: Die (geforderte) Selbstständigkeit ist oft eine große Belastung, psychisch wie ökonomisch, vor allem dann, wenn sich die Übergänge nicht erfolgreich gestalten.

Grundlegende gesellschaftliche Veränderungen wie zum Beispiel die Digitalisierung oder die Ambivalenz zwischen dem Auflösen traditioneller Werte und Normen in einer pluralisierten und individualisierten Gesellschaft einerseits und kollektivistisch traditionellen Lebensformen andererseits sind nur zwei Spannungsfelder, in denen sich die jungen Erwachsenen derzeit bewegen. Zeitgleich ist diese Alterspanne die Lebensphase, in der experimenteller Substanzkonsum oder andere exzessive Verhaltensweisen am stärksten ausgeprägt sind.

Viele Akteure in den Systemen der Gesundheitsförderung oder Suchtprävention und Suchthilfe stellen sich Fragen wie: Sind die bisher gewählten Wege und Instrumente noch die richtigen, um junge Erwachsene zu erreichen? Oder braucht es neue Zugangswege?

In kompakten Vorträgen werden an unserem Fachtag am 8. November die Lebenswelt der 18- bis 25-Jährigen konkreter in den Blick genommen und grundlegende Informationen darüber vermittelt, wie Akteure in den Settings Arbeitswelt, Hochschulen, Freizeit und Suchthilfe dazu beitragen können, die Inanspruchnahme von Suchtpräventions- und Suchtberatungsangeboten bei der Zielgruppe der jungen Erwachsenen zu erhöhen. Anmeldung ist bis zum 23. Oktober direkt unter http://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/740 möglich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

ZEITUNG für Suchtprävention

Pünktlich nach den Schulsommerferien ist die inzwischen 46. Ausgabe unserer ZEITUNG für Suchtprävention erschienen. In der Sommerausgabe geht es vorrangig um die Themen Smartphonenutzung, den Suchtpräventionsparcours Klarsicht und Neue psychoaktive Substanzen (NPS). Die ZEITUNG kann in unserem Shop heruntergeladen oder bestellt werden.

30 Jahre Drob Inn (Jugendhilfe e.V.) in Hamburg

Der Drogenkonsumraum Drob Inn von Jugendhilfe e.V. feierte im September sein 30-jähriges Bestehen. Das Drob, wie es von vielen genannt, wird öffnet Montags bis Freitags für jeweils 20 Stunden täglich und an Samstagen für weitere fünf Stunden von 12.00 bis 17.00 Uhr seine Türen für Komsumierende von Drogen wie Heroin, Kokain oder Crack. Konsumiert werden kann im Drob Inn sowohl intravenös wie auch inhalativ. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben im Drob Inn darüber hinaus die Möglichkeit sich mit Sozialarbeitern auszutauschen und zu beraten, sie erhalten eine warme Mahlzeit, können Duschen, Wäsche waschen oder auch medizinische Erstversorgung in Anspruch nehmen. Zur besseren Beratung vom Migrantinnen und Migranten wird im Drob Inn in Zukunft auch eine Videodolmetscheranlage zum Einsatz kommen.

Etwa 40 Prozent der Klientinnen und Klienten im Drob Inn sind wohnungslos. Für sie, aber auch für die anderen Klienten, ist die Einrichtung eine unverzichtbare Überlebenshilfe und in Hamburg nicht mehr wegzudenken!

Weitere und aktuelle Informationen zum Drob Inn und Jugendhilfe e.V. finden sich unter www.jugendhilfe.de

Änderungen der Betäubungsmittel­Verschreibungsverordnung (BtMVV) endgültig in Kraft getreten

Zum 2. Oktober diesen Jahres sind die neuen Regelungen zur Vergabe zur Substitutionsbehandlung Opioidabhängiger endgültig in Kraft getreten. Die wesentlichen Neuerungen betreffen die Take-Home Vergabe sowie den sogenannten Sichtbezug.

Mit der neuen BtMVV besteht für stabile Substitutionspatientinnen und –patienten nun die Möglichkeit, Substitutionsmittel bis zu 30 Tage statt bisher sieben Tage eigenverantwortlich einzunehmen. Der „kleine“ Take-Home Bedarf kann von zwei auf bis zu fünf Tage ausgeweitet werden. Neu ist ebenfalls, dass Substituierte nun ihr Substitut selbst mit einem Rezept in der Apotheke beziehen können, bislang war dies nur durch den verordnenden Arzt oder beauftragtes Fachpersonal (Sichtbezug) möglich. Die Änderung des Sichtbezugs soll die Betreuung der Patientinnen und Patienten grundlegend erleichtern. Wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch, dass behandelnder Arzt bzw. Ärztin und Apotheke jedoch vorab eine Vereinbarung zum Sichtbezug getroffen haben.

Informationen zur Neuregelung der BtMVV finden sich auch unter http://www.drogenbeauftragte.de

Nahtlosverfahren soll Zugang zur Suchtrehabilitation verbessern

Mit Hilfe des sogenannten Nahtlosverfahren beabsichtigen die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die Deutsche Rentenversicherung Bund und der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der BKK Dachverband, der IKK e.V., die KNAPPSCHAFT und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Betroffene zukünftig direkt aus einer qualifizierten Entzugsbehandlung in eine suchttherapeutische Rehabilitationsmaßnahme zu verlegen. Ziele des sogenannten Nahtlosverfahrens sind eine effektivere Organisation der Anschlussbehandlung und somit erfolgreichere Behandlungsmöglichkeiten sowie eine bessere Verzahnung der beteiligten Versorgungsbereiche. Wie bisher sollen die Akutversorger für die Antragsstellung verantwortlich bleiben, die Patientinnen und Patienten sollen dann nahtlos aus dem Krankenhaus durch einen Suchtberater bzw. eine Suchtberaterin „nahtlos“ in eine Rehabilitationseinrichtung begleitet werden.

Informationen zum Nahtlosverhalten unter http://www.dkgev.de/media/file/56031.2017-07-28_Gemeinsame-PM_Nahtlosverfahren.pdf

Neue Informationen zum Thema Medikamente und Sucht von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) stellt seit kurzem Informationen rund um das Thema Medikamente und Sucht auch in Videoformat zur Verfügung. Schwerpunkte der Videos sind z.B. Abhängigkeitspotentiale unterschiedlicher Medikamente, spezielle Informationen zu Schmerzmitteln, Schlaf- und Beruhigungsmitteln, Sucht und Suchtbehandlung, Selbsthilfegruppen und Therapieempfehlungen. Die Videos sind jeweils zwei Minuten lang und eigenen sich für Interessierte, Betroffene und Angehörige.

Weitere umfassende Informationen zum Thema Medikamente und Sucht hält das Informationsportal der DHS unter www.medikamente-und-sucht.de vor. Die Videos sind auch direkt im YouTube-Kanal der DHS abrufbar unter https://www.youtube.com/channel/UClVpbPikzOmyvLgpE3YAtig

Luis und Alina - Zwei neue Materialien der DHS für die Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften

Mit dem Titel „Luis und Alina“ hat die DHS zwei neue Materialien vorgelegt, die Fachkräfte für die Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften unterstützen sollen. Das Tagebuch ist für Kinder und Jugendliche gedacht, die in einer Familie mit Suchtproblemen aufwachsen. In dem Tagebuch beschreiben sowohl Luis als auch Alina, welche Situationen und wie sie diese erlebt haben. Dies soll es den betroffenen Kindern erleichtern, die eigene Familiensituation ansprechbar zu machen und von Luis‘ und Alinas Stärken zu profitieren.

Ergänzt wird das Tagebuch durch ein Begleitheft für Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften zu tun haben. Neben grundlegenden Informationen zur Situation von Familien mit alkoholabhängigen Eltern enthält das Begleitheft zahlreiche Handlungsempfehlungen zur Gesprächsführung, gesetzliche Vorgaben uvm. Die beiden Materialien können kostenfrei bei der DHS bestellt werden unter http://www.dhs.de/informationsmaterial.html

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Gender in der Suchtprävention - Der geschlechterbezogene Ansatz in der Suchtprävention: Umsetzung und Methoden am 2. November Information und Anmeldung

Kultur – Ethnie – Krankheit – Sucht...bei Flüchtlingen aus dem muslimisch geprägten Nahen Osten am 14. November Information und Anmeldung

Zu Verhaltensänderungen motivieren - herausfordernde Gespräche mit Schülerinnen und Schülern am 27. November Information und Anmeldung

KlarSicht-Präventionsparcours Koffervariante - Fortbildung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Schule und Jugendarbeit am 25. und 26. Januar Information und Anmeldung

Mehr aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

Termine

Fachtagung „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z“ am 8. November in Hamburg Informationen und Anmeldung

Tagung der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung „Prävention und Gesundheitsförderung in der stationären Pflege“ am 15. November in Hamburg Informationen

Jahrestagung „Gemeinsam bewegen! Kooperation. Partizipation. Inklusion“ der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V. 23. bis 25. November in Hamburg. Informationen und Anmeldung

Fachtag „Kinderschutz in Schulen - Kooperation gestalten!" am 29. November in Hamburg Informationen und Anmeldung

29. Jahrestagung des Fachverbandes Glücksspielsucht e.V. 30. November und 1. Dezember in Berlin Informationen und Anmeldung

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 13. November 2017

AK Vielfalt 16. November 2017

AK Sucht.Jugend 6. Dezember 2017

AK ENTER 12. Dezember 2017

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

 

Wenn Sie unsere Arbeit durch eine Spende unterstützen möchten, verwenden Sie bitte die folgende Bankverbindung oder klicken Sie hier.

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SUCHT.HAMBURG gGmbH
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„Wie lassen sich Sprachbarrieren in der Suchtberatung/ -therapie reduzieren?“ 27. Juni 2017

Immer häufiger suchen KlientInnen Hilfe in der Suchtberatung, die die deutsche Sprache nicht sprechen oder verstehen. Vor diesem Hintergrund werden seit kurzem sogenannte SprachmittlerInnen zur Unterstützung der Beratungsgespräche eingesetzt. Die Arbeit mit Sprachmittlern im professionellen Beratungskontext ist eine hohe Anforderung an die Fachkräfte und die Hilfesuchenden.

Im Rahmen des Workshops haben die Teilnehmenden (Akteure aus der Hamburger Suchthilfe) gemeinsam mit DolmetscherInnen sowie SprachmittlerInnen diskutiert und Standards zur  Vorbereitung von übersetzungsunterstützten Beratungsgesprächen, das Anlegen eines „Glossars mit den wichtigsten und gebräuchlichsten Begriffen in Beratungsgesprächen, die optimalen Sitzpositionen (professionelle/r Berater/in – Sprachmittler/in – Klient/in) erarbeitet.

Darüber hinaus wurden Angebote von Hamburger Koordinierungsprojekten für SprachmittlerInnen vorgestellt. Eine Kontaktliste der „Sprachmittlerprojekte in Hamburg“ mit weiteren Ergänzungen können hier heruntergeladen werden.

Die Teilnehmenden regten zum Abschluss des Praxisworkshops an, weitere vertiefende Veranstaltungen zu diesem Thema anzubieten. Dies spricht dafür, dass der Einsatz von SprachmittlerInnen in Beratungsgesprächen gestiegen ist und Standards zur Umsetzung vereinbart werden sollten.

Bedeutsam sind vor allem die Vorbereitung und klaren Absprachen zwischen professioneller Beratung und den SprachmittlerInnen vor und während der Beratungsgespräche. Hierzu stehen  Materialien und Praxishilfen aus anderen Berufsfeldern zur Verfügung, die jedoch in die Suchthilfe übertragbar sind, wie zum Beispiel:

PaSuMi

PaSuMi (Diversityorientierte und partizipative Entwicklung der Suchtprävention und Suchthilfe für und mit Migrant_innen) ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und der Deutschen Aidshilfe e.V. (DAH) gefördertes Projekt, das wir bis Ende 2019 auch hier in Hamburg umsetzen.

Ziel des bundesweit geförderten Projektes ist es, angemessene und wirksame suchtpräventive Maßnahmen für Menschen mit Migrationshintergrund zur Verfügung zu stellen. Maßgeblich dafür ist die Einbeziehung des migrations-, situations- und kulturspezifischen Wissens der Menschen, das in einem community-basierten partizipativen Ansatz von Beginn an in das Projekt einfließt. Ebenso ist die Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Migrantenselbstorganisationen, der Flüchtlingshilfe oder Wohnunterkünften von großer Bedeutung, um suchtpräventive und schadensmindernde Angebote in Suchtprävention und Suchthilfe für Geflüchtete zu entwickeln.

Liebe Leserin, lieber Leser,

nachdem wir in unserer letzten Newsletterausgabe eine Vielzahl von Veranstaltungen anbieten konnten, haben wir für die anstehenden Sommermonate jede Menge „Stoff“ zum Lesen, den wir Ihnen vorstellen. Das Thema Migration und Flucht ist in der Suchthilfe bereits im Rahmen von zahlreichen Veranstaltungen aufgegriffen worden. Nun hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) auch mit Materialien für Betroffene nachgelegt und stellt das Informationsheft aus der Reihe Informationen zu Alkohol und anderen Drogen ab sofort in Arabisch und Englisch zur Verfügung. Darüber hinaus sind von der DHS zwei weitere Broschüren in leichter Sprache erschienen, mit den Titeln Rauchen ist gefährlich und Kiffen ist gefährlich. Auch wir haben unsere Broschüre Migration - Sucht – Transkulturalität aktualisiert und neu aufgelegt.

Vielleicht ist für Sie was dabei!

Beste Grüße und eine schöne Sommerzeit!

Christiane Lieb
Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

 

Besser durchblicken mit dem KlarSicht-Präventionsparcours

Suchtprävention zu Alkohol und Tabak interaktiv und interessant zu gestalten ist oft nicht einfach. Wenn dazu noch wenig Zeit oder Fachpersonal zur Verfügung stehen, fällt Suchtprävention häufig auch ganz weg. Eine praxiserprobte und wirksame Möglichkeit, um Suchtprävention für Kinder und Jugendliche im Alter ab 12 Jahren an Schulen und Jugendeinrichtungen durchzuführen, ist die Koffervariante des KlarSicht-Mitmachparcours der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der, wie wir bereits angekündigt haben, nun auch in Hamburg eingesetzt werden kann.

Für wen ist KlarSicht geeignet?

KlarSicht wurde für suchtpräventive Maßnahmen mit Kindern und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren entwickelt, wobei Teilnehmende aus den Klassenstufen 7 und 8 am meisten von KlarSicht profitieren. Wesentliche Ziele von KlarSicht sind die Bestärkung von Nichtkonsumierenden in ihrer Haltung, das Bewusstmachen von Genuss- und Konsumverhalten, die Anregung zur Reflexion des eigenen Konsumverhaltens sowie die Unterstützung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol und Tabak.

Die Koffervariante von KlarSicht soll Präventionsfachkräfte, Lehrkräfte sowie anderes pädagogisches Fachpersonal unterstützen, Veranstaltungen zur Alkohol- und Tabakprävention in Schulen und in Jugendeinrichtungen eigenständig, effektiv und nachhaltig umzusetzen.

Grundsätzlich dauert der Durchlauf des Parcours mit einer Gruppe in Klassengröße 90 Minuten, also zwei Schulstunden. Für den Aufbau des Parcours muss vor Ort ein ausreichend großer Raum zur Verfügung stehen.

Voraussetzungen für den Einsatz des Koffers

Für die Arbeit mit dem KlarSicht-Koffer wird seitens der BZgA eine im Vorfeld stattfindende Schulung unbedingt empfohlen, um eine praxisorientierte Einführung in die Arbeitsweise mit dem Koffer zu erhalten. Die Teilnahme an einer solchen Schulung ist auch für den Einsatz des Koffers in Hamburg obligatorisch. Dazu bieten SUCHT.HAMBURG und das SuchtPräventionsZentrum (SPZ) des Landesinstituts für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung am 25. und 26. Januar 2018 gemeinsam eine zweitägige Train-the-Trainer-Schulung an. Alle Informationen zur Fortbildung und Anmeldung im Internet unter www.suchtpraevention-fortbildung.de

Verleih des Koffers

SUCHT.HAMBURG und das SPZ stellen den KlarSicht-Koffer allen interessierten Einrichtungen in Hamburg kostenlos zur Verfügung. Verliehen wird der Koffer in der Regel für eine Dauer von bis zu vier Wochen. Der Koffer muss abgeholt und zur zuvor vereinbarten Zeit wieder zurück gebracht werden.

 

Praxisworkshop „Wie lassen sich Sprachbarrieren in der Suchtberatung/ -therapie reduzieren?“ am 27. Juni 2017

Immer häufiger kommen Hilfesuchende, die die deutsche Sprache nicht sprechen oder verstehen, in die Suchtberatung. Vor diesem Hintergrund werden in Hamburg seit kurzem sogenannte SprachmittlerInnen zur Unterstützung der Beratungsgespräche eingesetzt.

Erste Praxiserfahrungen zeigen, dass sowohl Fachkräfte wie auch die KlientInnen im Umgang mit Sprachmittlern unsicher sind. Unsicherheiten entstehen zum Beispiel im Bereich der Übersetzung: Wird alles richtig oder vollständig übersetzt? Ist die bzw. der SprachmittlerIn mit der Situation überfordert? Fühlen sich Hilfesuchenden mit wenig oder keinen Deutschkenntnissen ggf. nicht verstanden oder willkommen?

Im Rahmen eines Workshops haben die Suchtberaterinnen und -berater gemeinsam mit DolmetscherInnen und SprachmittlerInnen gemeinsam diskutiert und Vorgehensweisen für gute Beratungsgespräche erarbeitet. Zum Beispiel zu einem Vorgespräch vor einem  übersetzungsunterstützten Beratungsgespräch, dem Anlegen eines „Glossar“ mit den wichtigsten und gebräuchlichen Begriffen, die in Beratungsgesprächen vorkommen, zur richtigen Sitzposition aller Beteiligter und vieles mehr. Die ausführlichen Ergebnisse des Praxisworkshops finden Sie in Kürze auf unserer Webseite.

HIV- und Hepatitis bei Drogenkonsumentinnen und -konsumenten entgegentreten!

Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz ist im Rahmen einer Postkartenaktion gemeinsam mit den Trägern der Suchthilfe aktiv gegen die mitunter tödlichen Viren. Ein relevanter Anteil der Drogenkonsumierenden tauscht trotz hohen Infektionsrisikos Spritzen und Nadeln untereinander und teilt insbesondere auch andere unsterile Drogenkonsum-Utensilien, wie Filter, Löffel oder Wasser. Ein neu aufgelegter Flyer vermittelt sowohl den Fachkräften in den Beratungsstellen, als auch den Klientinnen und Klienten die wesentlichen präventiven Maßnahmen zur Infektionsvermeidung. Um möglichst alle Drogenabhängigen zu erreichen, wurde auch eine Postkarte in einfacher Sprache entwickelt. Mit kleinen farbigen Piktogrammen wird in Bildsprache vermittelt, dass beim intravenösen Drogenkonsum weder Filter, Spritzen noch Wasser miteinander benutzt werden sollten. Mehr Informationen unter   www.hamburg.de/hepatitis

 

Weitere Neuigkeiten und Materialien

PaSuMi - Diversityorientierte und partizipative Entwicklung der Suchtprävention und Suchthilfe für und mit Migrant_innen

PaSuMi  ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und der Deutschen Aidshilfe e.V. (DAH) gefördertes Projekt, das bis Ende 2019 auch hier Hamburg umgesetzt wird.

Ziel des bundesweit geförderten Projektes ist es, angemessene und wirksame suchtpräventive Maßnahmen für Menschen mit Migrationshintergrund zur Verfügung zu stellen. Maßgeblich dafür ist die Einbeziehung des migrations-, situations- und kulturspezifischen Wissens der Menschen, das in einem community-basierten partizipativen Ansatz von Beginn an in das Projekt einfließt. In Hamburg sind sowohl ragazza e.V. wie auch wir, SUCHT.HAMBURG, zur Durchführung eines Modellvorhabens ausgewählt worden. Wir werden an dieser Stelle über den Verlauf und die Aktivitäten von PaSuMi berichten.

Alternativer Sucht -und Drogenbericht

Vor kurzem ist die inzwischen 4. Ausgabe des alternativen Sucht- und Drogenberichts erschienen, der von akzept e.V. Bundesverband herausgegeben wird. Schwerpunktthemen der 4. Ausgabe sind Menschenrechte, Strafverfolgung und Haft, Repression, Tabak - und Alkoholpolitik sowie realitätsnahe Prävention. Mehr Informationen

BZgA-Studie zeigt: Alkoholkonsum bei jungen Menschen rückläufig!

Aktuelle Ergebnisse einer regelmäßig durchgeführten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass der Alkoholkonsum und das sogenannte Rauschtrinken Jugendlicher und junger Erwachsener rückläufig sind. Demnach geben 10,0 Prozent der 12- bis 17-Jährigen an, dass sie regelmäßig, also mindestens einmal pro Woche Alkohol trinken. Im Jahr 2004 waren es noch 21,2 Prozent. 13,5 Prozent der Jugendlichen haben sich mindestens einmal im letzten Monat in einen Rausch getrunken (2004: 22,6 Prozent), wobei nach wie vor das Rauschtrinken bei männlichen 12- bis 17-Jährigen (16,5 Prozent) weiter verbreitet ist als bei gleichaltrigen Mädchen (10,3 Prozent). Zudem trinken Jugendliche später als jemals zuvor den ersten Schluck Alkohol - aktuell mit 14,9 Jahren.

Auch bei den 18- bis 25-Jährigen zeigt sich eine positive Entwicklung: Der regelmäßige Alkoholkonsum ist rückläufig und liegt aktuell bei 30,7 Prozent. Mindestens einmal im letzten Monat haben sich 42,5 Prozent der männlichen und 22,6 Prozent der weiblichen jungen Erwachsenen in den Alkoholrausch getrunken. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Migration - Sucht - Transkulturalität - Informationsbroschüre für Fachkräfte aktualisiert

Deutschland ist vielfältig geworden: Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Bürgerkriege, politische Gewalt und andere globale Krisen haben zuletzt zu einem erheblichen Zustrom von Geflüchteten nach Deutschland geführt. Die Gesamtzahl der im Bundesgebiet lebenden Geflüchteten lag Ende 2015 bei 1,25 Millionen. In Hamburg leben 45.622 Geflüchtete, überwiegend Männer, rund ein Viertel ist minderjährig. Erste Versuche, dem wachsenden Anteil an Personen mit Migrationshintergrund Rechnung zu tragen, gab es in Suchtvorbeugung und -hilfe bereits in den 1990er Jahre. Durch die Auseinandersetzung mit Diversity-Konzepten hat die Frage nach angemessenen Angeboten und dem Abbau von Zugangsbarrieren aber in den letzten Jahren entscheidend an Dynamik gewonnen. Die Broschüre greift die aktuellen Entwicklungen auf, diskutiert Begrifflichkeiten, liefert Hintergrundinformationen und enthält Handlungsempfehlungen für Fachkräfte.

Die Broschüre kann in unserem Shop unter www.sucht-hamburg.de bestellt oder heruntergeladen werden.

Suchtprävention in der Heimerziehung – Handbuch zum Umgang mit legalen wie illegalen Drogen, Medien und Ernährung

In Einrichtungen der öffentlichen Erziehung ist es für Pädagoginnen und Pädagogen eine herausfordernde Aufgabe, mit riskantem Konsumverhalten der Kinder und Jugendlichen angemessen umzugehen. Das Handbuch der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. gibt konkrete Tipps und Anregungen, einzelne Bausteine oder ein Gesamtkonzept zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention in das bestehende pädagogische Konzept von Jugendhilfeeinrichtungen zu integrieren. Fachkräfte der Suchthilfe und Suchtprävention können über die Arbeitshilfe darüber hinaus das Gespräch mit Fachkräften der Jugendhilfe suchen und Unterstützung anbieten.

Bestellen und Download

Informationen zu Alkohol und anderen Drogen in arabischer und englischer Sprache

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hält zwei neue Broschüren für Geflüchtete vor, die arabisch oder englisch sprechen. Risiken und Folgen des Suchtmittelkonsums werden ebenso vermittelt wie der Zugang zu Beratung und Hilfe. Bestellen und Download

Neue Broschüren in leichter Sprache

Mit den Titeln „Rauchen ist riskant“ und „Kiffen ist riskant“ stellt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) zwei weitere Titel in der Reihe „Ein Heft in Leichter Sprache“ zur Verfügung, die für Menschen gedacht sind, denen das Lesen schwerfällt. Bestellen und Download

Zwei neue Publikationen für Kinder von suchtkranken Eltern

Luis und Alina - Wenn die Eltern trinken Bestellen und Download

Luis und Alina - Das Begleitheft Bestellen und Download

Ausgewählte Fortbildungsangebote

Alkohol, ein Thema jugendlicher Mädchen? Am 13. Juli 2017 Information und Anmeldung

Durch kleine Spiele Lebenskompetenzen stärken in Klasse 0- 4. Ein Angebot für die Vor- und Grundschule am 14. September 2017. Information und Anmeldung

Diversity-Basis-Wissen für eine kultursensible Suchtprävention und Suchthilfe am 12. Oktober 2017 Information und Anmeldung

Nicht gern zu Hause? Aufwachsen mit alkoholabhängigen Eltern.  Informationen & praktische Hilfen für die pädagogische Arbeit am 12. Oktober 2017. Information und Anmeldung

Mehr  aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

 

Termine

lina-Jahrestreffen 2017 - Diagnose- und Hilfemöglichkeiten von SUCHT.HAMBURG am 5. Juli 2017 Information und Anmeldung

Cannabis in der Apotheke und in der Arztpraxis. Fortbildung der Hamburgischen Ärztekammer am 11. Juli in Hamburg Informationen und Anmeldung

Sucht und Teilhabe – Neue Chancen für Alle? am 13. Juli in Stuttgart. Tagung der Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V. Informationen

Cloud-Conference 2017 Virtual-Reality – Abtauchen war nie einfacher. Tagung der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. am 24. August 2017 in Frankfurt/Main Informationen

Familientag Hamburg am 26. August 2017 im Rathaus-Innenhof Informationen

Suchtforschung und –therapie bei Kindern und Jugendlichen – Perspektiven für Translation, Hilfen und Prävention. Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ)  am 07. September 2017 in Hamburg Informationen und Anmeldung

Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht am 27. September 2017 Informationen

FASD Fachtagung "FASD - unberechenbar?!" von FASD-World am 29. und 30. September 2017 in Hamburg Informationen und Anmeldun

DHS Fachkonferenz SUCHT der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. vom 09. bis 11. Oktober 2017 in Essen Informationen und Anmeldung

Save the Date: Fachkonferenz Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z von SUCHT.HAMBURG  am 8. November 2017 in Hamburg

 

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Vielfalt 29. Juni 2017

AK Sucht.Jugend 6. September 2017

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 18. September 2017

AK ENTER  26. September 2017

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

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Tel: 040/ 284 99 18-0
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Internet: www.sucht-hamburg.de
V.i.S.d.P.: Christiane Lieb

Vom 13. bis zum 21. Mai 2017 findet bereits zum sechsten Mal die bundesweite Aktionswoche Alkohol statt. Bundesweit soll ein Schwerpunkt auf das Thema Alkoholverzicht im Straßenverkehr gelegt werden, das Motto ist "Kein Alkohol unterwegs". Alle Informationen zur bundesweiten Aktionswoche Alkohol finden Sie unter www.aktionswoche-alkohol.de.

Alles Wichtige zu den Aktionen in Hamburg finden Sie unter www.aktionswoche-hamburg.de