SCHULBUS Bremen

Am 8. März 2018 wurde die SCHULBUS-Befragung (SchülerInnen- und LehrerInnenbefragung zum Umgang mit Suchtmitteln) in Bremen von der Senatorin für Kinder und Bildung, Frau Dr. Claudia Bogedan, und der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Frau Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, vorgestellt. Die Studie wurde von SUCHT.HAMBURG konzpiert und umgesetzt. Den SCHULBUS-Bremen Bericht können Sie hier herunterladen.

Im Rahmen des Fachtags „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z“ diskutierten über 100 Expertinnen und Experten aus Betrieben, Krankenkasse, Hochschule, Suchthilfe und Gesundheitsförderung am 8. November 2017 im Ökumenischen Forum in der Hafencity.

Der Einfluss der Lebenswelt der 18-25-Jährigen auf das Konsumverhalten und erfolgsversprechende Zugänge zu dieser Zielgruppe waren die zentralen Themen der von SUCHT.HAMBURG initiierten und mit Unterstützung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) durchgeführten Veranstaltung.

Anlass für das Fachgespräch gaben unter anderem die überproportional hohen Substanzkonsumgewohnheiten von jungen Erwachsenen, die in einem Impulsvortrag von Boris Orth (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Drogenaffinitätsstudie) und Christiane Lieb (SUCHT.HAMBURG, JEBUS-Studie 2017) umfassend vorgestellt wurden. Auch die Erkenntnisse aus der Basisdatendokumentation der Hamburger Suchthilfe (BADO) belegen, dass Hilfesuchende, die aufgrund einer cannabisbezogenen Störung in die Suchtberatung kommen, in Hamburg im Durchschnitt 25 Jahre alt sind.

Wiebke Jessen von der SINUS Akademie zeigte an Hand von Milieus eindrucksvoll, wie junge Erwachsene heute ticken, welches Lebensgefühl vorherrscht, wie sie mit Leistungsstress umgehen und wie mangelhafte Teilhabe zum Teil durch den Konsum legaler und illegaler Substanzen kompensiert wird.

Im zweiten Teil der Tagung ging es daher um die Frage, wie junge Menschen in dieser Lebensphase erreicht und welche Strategien für sie vorgehalten werden können, um sie zu unterstützen bevor sie eine Störung entwickeln bzw. sich problematische Verhaltensweisen bei ihnen verfestigen. In sechs kompakten Impulsen, von leichter Sprache, Internet- und Social Media-Angeboten über motivierende Kurzintervention, Straßensozialarbeit bis hin zum Thema Suchtprävention in der Hochschule wurden erfolgreiche Zugangswege, Angebote und Methoden für die Arbeit mit den 18- bis 25-Jährigen vorgestellt. Ein zentrales Ergebnis der Tagung war, dass es nicht den Königsweg gibt, um junge Menschen gut zu erreichen und zu unterstützen, sondern dass entsprechend den vielfältigen Lebenswelten und Situationen, sich die Angebote und Methoden auf veränderte Gewohnheiten der Zielgruppen einstellen müssen.

Vorträge zum Download:

Wiebke Jessen - Wie ticken junge Erwachsene heute? (Auf Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Boris Orth - Substanzkonsum und problematische Verhaltensweisen der 18- bis 25-Jährigen

Theo Baumgärtner - Substanzkonsum junger Erwachsener in Hamburg

Anja Teufel - Einfache Sprache fördert Vielfalt

Maik Rauschke - #wasmitmedien – Wie digitale Angebote die soziale Arbeit unterstützen

Dr. Claudia Lampert - Social Media in der Gesundheitskommunikation

Angelika Fiedler - MOVE – Motivierende Kurzintervention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Burkhard Czarnitzki - Sidewalx – Beratung, Begleitung und Streetwork für junge Menschen

Prof. Dr. Regina Kostrzewa - Hirndoping und Alkoholrausch contra Unistress? Herausforderung Suchtprävention in der Hochschule

Chat Cafe:

Einfache Sprache

#wasmitmedien

Social Media

MOVE

Sidewalx

Hochschule

Anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen Glücksspielsucht steht ab sofort ein Ratgeber für die von den Folgen einer Spielsucht mitbetroffenen Angehörigen in deutscher und türkischer Sprache zur Verfügung.

Hintergrund ist, dass Angehörige ganz besonders unter den Folgen von Suchterkrankungen und glücksspielbezogenen Problematiken wie zum Beispiel finanzielle Schwierigkeiten und Verschuldung oder seelische Belastungen durch Lügen, Enttäuschungen oder kriminelle Handlungen der Betroffenen leiden. 

Neben dem neuen Ratgeber steht auch eine neue Infocard mit den wichtigsten Informationen für Angehörige zur Verfügung. Die Infocard ist ebenfalls in deutscher und türkischer Sprache erhältlich.

Die neuen Materialien können Sie in unserem Online-Shop bestellen oder downloaden. Mehr Informationen zum Thema Glücksspielsucht finden Sie auf unserer Webseite www.automatisch-verloren.de

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich hoffe Sie sind gesund und gut erholt in das Jahr 2018 gestartet und freuen sich wie wir auf das, was das neue Jahr bringen wird. Wir bieten Ihnen in unserem Newsletter wie gewohnt aktuelle Informationen aus den Themenfeldern Sucht, Suchthilfe, Suchtprävention und Suchtselbsthilfe mit dem Schwerpunkt Hamburg. In unserer ersten Newsletterausgabe des Jahres 2018 finden Sie eine Vielzahl an Fortbildungen und Terminen, die Sie sich am besten gleich in Ihren Kalender eintragen. Anfang Februar geht es bereits mit der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien los. Vormerken sollten Sie sich ebenso schon einmal die 23. Suchttherapietage vom 22. bis 25 Mai in Hamburg, die sich im Schwerpunkt mit dem Thema „Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe – Chancen und Risiken für Prävention und Therapie“ beschäftigen. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und verbleibe mit den besten Grüßen

Christiane Lieb

BLEIB STARK! BLEIB DU SELBST! Neue Aktivitäten zur Cannabisprävention bei Jugendlichen

SUCHT.HAMBURG geht in Sachen Cannabisprävention weiter neue Wege. Neben zwei neuen kompakten Flyern für Jugendliche in Hamburg, werden zur Sensibilisierung für Konsumrisiken bei unter 18-jährigen Hamburgerinnen und Hamburger mit Facebook und Instagram als Medien für unterschiedliche Zielgruppen genutzt.

„Gibt es Cannabis jetzt aus der Apotheke?“ oder „Cannabis für den Eigenbedarf ist nicht strafbar, oder?“ diese und ähnliche Fragen werden von Jugendlichen immer wieder gestellt und zeigen, dass längst nicht alles klar ist, wenn es um Cannabis geht. Um solche Fragen zu beantworten sowie Jugendliche dazu anzuregen, eine eigene kritische Haltung zu entwickeln, stehen für Jugendliche, die mehr über Cannabis wissen wollen oder bereits erste Erfahrungen mit Cannabis gemacht haben, neue Materialien zur Verfügung.

Der Flyer „Schon gewusst?“ hilft, eine eigene Meinung zu entwickeln und räumt mit Mythen – wie etwa zur Legalität von Cannabis - auf. Im Sinne der universellen Suchtprävention werden zudem Fragen nach legalen Entspannungsmöglichkeiten und möglichen Folgen des Cannabiskonsums aufgegriffen. Der selektiven Suchtvorbeugung verpflichtet ist der Flyer „Kennst Du das?“ mit Informationen zu Themen wie „Erinnerungslücken?“ oder „Idiotentest?“. Der Flyer richtet sich speziell an die Gruppe derjenigen, die Cannabisprodukte riskant oder problematisch konsumieren.

Angesprochen werden Jugendliche darüber hinaus auf der Social-Media-Plattform Instagram. Im Channel @bleibstarkhh werden täglich interessante Themen rund um Cannabis und andere psychoaktive Substanzen bzw. Verhaltenssüchte aufgegriffen und zur Diskussion gestellt.

Auch Eltern und Fachkräfte in Hamburg nimmt BLEIB STARK! in Visier, um ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit dem Thema Cannabis und Kiffen zu geben. Was kann ich tun, wenn ich den Verdacht habe, dass mein Kind kifft? Woran kann ich das merken? Wie gefährlich ist Kiffen im Jugendalter? An wen kann ich mich bei weitergehenden Fragen wenden, wo gibt es Hilfe in Hamburg? Antworten zu diesen und ähnlichen Fragen finden Eltern und Fachkräfte auf der Webseite www.bleib-stark.com. Aktuelle Fragen greifen wir darüber hinaus in unserem Facebookchannel auf.

Die neuen Flyer für Jugendliche und weitere Materialien zum Thema Cannabis können auch angefordert werden über http://www.sucht-hamburg.de/shop

 

Fachtag „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z“

Der Einfluss der Lebenswelt der 18-25-Jährigen auf das Konsumverhalten und erfolgsversprechende Zugänge zu dieser Zielgruppe waren die zentralen Themen der von SUCHT.HAMBURG initiierten und mit Unterstützung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) durchgeführten Veranstaltung, bei der über 100 Expertinnen und Experten aus Betrieben, Krankenkasse, Hochschule, Suchthilfe und Gesundheitsförderung am 8. November 2017 im Ökumenischen Forum in der Hafencity gemeinsam intensiv diskutierten.

Anlass für das Fachgespräch gaben unter anderem die überproportional hohen Substanzkonsumgewohnheiten von jungen Erwachsenen, die in einem Impulsvortrag von Boris Orth (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Drogenaffinitätsstudie) und Christiane Lieb (SUCHT.HAMBURG, JEBUS-Studie 2017) umfassend vorgestellt wurden. Auch die Erkenntnisse aus der Basisdatendokumentation der Hamburger Suchthilfe (BADO) belegen, dass Hilfesuchende, die aufgrund einer cannabisbezogenen Störung in die Suchtberatung kommen, in Hamburg im Durchschnitt 25 Jahre alt bzw. jung sind.

Wiebke Jessen von der SINUS Akademie zeigte an Hand von Milieus eindrucksvoll, wie junge Erwachsene heute ticken, welches Lebensgefühl vorherrscht, wie sie mit Leistungsstress umgehen und wie mangelhafte Teilhabe zum Teil durch den Konsum legaler und illegaler Substanzen kompensiert wird.

Im zweiten Teil der Tagung ging es daher um die Frage, wie junge Menschen in dieser Lebensphase erreicht und welche Strategien für sie vorgehalten werden können, um sie zu unterstützen bevor sie eine Störung entwickeln bzw. sich problematische Verhaltensweisen bei ihnen verfestigen. In sechs kompakten Impulsen, von leichter Sprache, Internet- und Social Media-Angeboten über motivierende Kurzintervention, Straßensozialarbeit bis hin zum Thema Suchtprävention in der Hochschule wurden erfolgreiche Zugangswege, Angebote und Methoden für die Arbeit mit den 18- bis 25-Jährigen vorgestellt. Ein zentrales Ergebnis der Tagung war, dass es nicht den Königsweg gibt, um junge Menschen gut zu erreichen und zu unterstützen, sondern dass entsprechend den vielfältigen Lebenswelten und Situationen, sich die Angebote und Methoden auf veränderte Gewohnheiten der Zielgruppen einstellen müssen.

Die Vorträge und Dokumentation des Chat Café finden Sie hier.

 

13 ehrenamtliche PaSuMi-Peers in Hamburg aktiv!

In Hamburg leben über 45.000 Geflüchtete, die meisten davon männlich, aus Afghanistan, Syrien, Iran, Irak und Eritrea. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung Hamburgs hat aktuell einen Migrationshintergrund. Dieser Vielfalt wird in der Suchtvorbeugung und Suchthilfe zunehmend Rechnung getragen: Der Abbau von Zugangsbarrieren sowie die Konzeption angemessener Beratungs- und Hilfeangebote haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.
Dazu bedarf es neben kultursensiblen Fachkräften auch der Partizipation, also der Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund beziehungsweise Fluchterfahrung. Im Rahmen des Modellprojekts Partizipative Suchtprävention für und mit geflüchteten Menschen (PaSuMi) sind bereits 13 geflüchtete Männer und Frauen von SUCHT.HAMBURG geschult worden und in Hamburg aktiv. Derzeit erheben sie gemeinsam mit anderen Geflüchteten in ihren Communities deren Bedarf an Suchtprävention. Die ehrenamtlichen PaSuMi-Peers im Alter von 18 bis 27 Jahren stammen unter anderem aus Syrien, Iran und Eritrea und entwickeln dann eigene suchtpräventive Maßnahmen, zum Beispiel zum Shisha-Rauchen, zu Cannabis, Glücksspielen und Sportwetten oder Medikamentenmissbrauch. Wichtig ist in einem ersten Schritt, das Tabuthema Sucht sichtbar zu machen, also anzusprechen und auf Hilfeangebote in Muttersprache aufmerksam zu machen, da deutlich wird, dass die persönlichen Ansprachen durch Gleichgesinnte (Peers) eine wichtige Rolle spielen, um Vertrauen aufzubauen.
PaSuMi ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und der Deutschen Aidshilfe e.V. (DAH) gefördertes Projekt, in dessen Rahmen Menschen mit Fluchterfahrungen für einen sogenannten Peer-to-Peer-Ansatz (Gleichgesinnte, Gleichaltrige) gewonnen werden, um gemeinsam mit anderen Menschen mit Fluchterfahrung Maßnahmen zur Suchtprävention zu entwickeln und umzusetzen.

Weitere Neuigkeiten und Materialien

Basisdatendokumentation 2016 der ambulanten Suchthilfe in Hamburg veröffentlicht

Die Basisdatendokumentation der ambulanten Suchthilfe in Hamburg (BADO) des Jahres 2016 weist wie in den Vorjahren ca. 15.500 Personen auf, die beraten oder betreut wurden. Ca. zwei Drittel aller Betreuten Klientinnen und Klienten wird aufgrund einer Alkoholabhängigkeit betreut, der BADO e.V. stellt jedoch weiterhin einen fortgesetzten Trend zum Kokain- und Amphetaminkonsums fest. Fast die Hälfte der betreuten Personen nannten Cannabis, jeweils ein Drittel Opiate/Heroin bzw. Kokain, 17 % Sedativa, 15 % Amphetamine, 15 % Crack, 7 % Halluzinogene als Hauptdroge und 11 % hatten eine Glücksspielproblematik.

Den BADO-Bericht und alle weiteren Informationen finden sich auf der Webseite des BADO e.V. unter www.bado.de

 

„Ich hab´ den Durchblick“ – Neues Material für die Arbeit mit neu zugewanderten Jugendlichen des SPZ

Neu zugewanderte Jugendliche leben in einer herausfordernden Alltagssituation. Um sie zu unterstützen, bedarf es auch eines kontextbezogenen Präventionsangebotes, das ihnen die Möglichkeit gibt sich altersgemäß und sachlich zu informieren, aber sich auch mit den eigenen Verhaltensweisen kritisch auseinanderzusetzen. Das kultursensible Unterrichtsmaterial des SuchtPräventionsZentrums des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (SPZ) in sprachlich vereinfachter Form gibt Jugendlichen darüber hinaus Einblicke in gesetzliche Grundlagen wie das Jugendschutzgesetz und soll sie anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich dazu auszutauschen. Mehr Informationen

 

ZEITUNG für Suchtprävention

Druckfrisch liegt die ZEITUNG für Suchtprävention vor. In der 47. Ausgabe geht es vorrangig um Suchtprävention bei Jungerwachsenen, vor allem an Hochschulen, das relativ neue Phänomen „Dampfen“ und zwei Beratungsstellen, die in Hamburg mit Kindern aus suchtbelasteten Familien stellen sich vor. Die ZEITUNG kann in unserem Shop heruntergeladen oder bestellt werden.

 

Positionspapier zur regulierten Abgabe von Cannabis der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.

Die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) hat ein Positionspapier vorgelegt, in dem sie eine regulierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene in staatlich lizensierten Fachgeschäften fordert. Weitere Informationen und das Positionspapier finden sich hier.

 

Hamburger Präventionspreis der Ersatzkassen – 12.000 Euro Preisgeld für Projekte für sozial benachteiligte Menschen

Menschen in schwieriger sozialer Lage gelten nach wie vor als schwer erreichbar. Soziallagenbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten kann jedoch dabei helfen, diese Ungleichheiten abzubauen. Dazu haben die Hamburger Ersatzkassen beschlossen das Engagement in diesem Bereich zu würdigen und im Jahr 2018 Projekte auszeichnen, die innovative Präventionsmaßnahmen für diese Zielgruppe in der Hansestadt vorsehen. Gesucht werden Projekte, die sich bereits bewähren oder deren Konzept eine erfolgreiche Umsetzung verspricht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Bereich „Psychosoziale Gesundheit“. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 16. Februar 2018. Alle Informationen finden sich hier.

 

Klar bleiben - Feiern ohne Alkoholrausch.

Klar bleiben - Feiern ohne Alkoholrausch ist eine von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geförderte schulbasierte Maßnahme zur Prävention des riskanten Alkoholkonsums, die sich derzeit in der zweiten Modellphase befindet. Klassen ab der 10. Jahrgangsstufe verpflichten sich dabei für neun Wochen auf Rauschtrinken zu verzichten und können hierfür Preise gewinnen. Lehrkräften wird Material zur Gestaltung des Unterrichts zum Thema Alkohol zur Verfügung gestellt. Erste Studienergebnisse konnten zeigen, dass mit der Teilnahme an Klar bleiben die Häufigkeit und Intensität des Rauschtrinkens bei Schülerinnen und Schülern, die bereits Alkohol trinken reduziert werden konnten. An der zweiten Modellphase nehmen Schulen in Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein teil.

 

Internetportal Migration und Gesundheit

Seit November 2017 steht mit www.migration-gesundheit.bund.de ein neues Internetportal des Bundesgesundheitsministeriums zur Verfügung. Migration und Gesundheit richtet sich an Migrantinnen und Migranten, aber auch an haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Zugewanderte nach ihrer Ankunft in Deutschland unterstützen. Es hilft, sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen und beantwortet Fragen rund um die eigene Gesundheit und die Kindergesundheit. Auf dem Portal werden erstmals gebündelt zahlreiche Informationsmaterialien zu den Schwerpunktthemen „Gesundheitswesen“, „Gesundheit und Vorsorge“, „Pflege“ sowie „Sucht und Drogen“ in mehreren Sprachfassungen zur Verfügung gestellt.

 

REITOX-Bericht 2017

Im Dezember 2017 ist der REITOX-Bericht 2017 zur Situation illegaler Drogen in Deutschland erschienen. Der REITOX-Bericht behandelt in getrennten Berichtsteilen die Schwerpunkte Drogenpolitik, rechtliche Rahmenbedingungen, Verbreitung von Drogen, Prävention, Behandlung, gesundheitliche Begleiterscheinungen, Drogenmärkte und Kriminalität sowie Gefängnis.

Den Kurzbericht 2017 und die Schwerpunkthefte können Sie unter www.dbdd.de herunterladen.

 

Alkoholatlas Deutschland 2017

Mit dem Alkoholatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums ist erstmals in Deutschland eine Veröffentlichung erschienen, die sich mit allen gesundheitsrelevanten Dimensionen des „Genussmittels“ Alkohol beschäftigt. Im Alkoholatlas werden neben einer umfassenden Darstellung der Verbreitung von Alkoholkonsum nach Alter, Geschlecht oder Sozialstatus ebenso (Aus-) Wirkungen von Alkohol auf die Gesundheit, Herstellung, Handel und Marketing, soziale und ökonomische Aspekte von Alkoholkonsum, Prävention und Therapie sowie die Folgen von Alkoholkonsum in der Europäischen Union zusammengefasst dargestellt. Weitere Informationen und Download

 

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Suchtmittelkonsum in der Schwangerschaft - Auswirkungen von Alkohol & Co auf Schwangerschaftsverlauf und Entwicklung des Kindes am 14. Februar Information und Anmeldung

Kiffen, Trinken und Rauchen: Suchtprävention für neuzugezogene Jugendliche am 22. Februar Information und Anmeldung

Kita MOVE - Motivierende Kurzintervention mit Eltern - Gesprächsführung für MitarbeiterInnen in Kita (Elementar), KiFaZ, Frühen Hilfen 21. bis 23. März Information und Anmeldung

Motivierende Kurzintervention mit Jugendlichen. Grundlagen und Einsatz in der Praxis am Beispiel von HaLT-Hamburg am 21. März Information und Anmeldung

Auftaktveranstaltung zum Basiscurriculum Jugend und Sucht 2018 – 2020 am 8. Juni Information und Anmeldung

Vertiefungsseminar Grundlagen der Suchtprävention II am 19. Juni Information und Anmeldung

Mehr aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

 

Termine

Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 11. bis 17. Februar. Mehr Informationen

„Glück ist eine Illusion“ Film und Information am 13. Februar in der Beratungsstelle Kompaß in Hamburg. Informationen und Anmeldung

8. Papilio-Symposium für Kitas, Präventionsträger und Gesundheitsförderung am 15. und 16. März in Halle. Informationen und Anmeldung

Suchttherapietage „Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe – Chancen und Risiken für Prävention und Therapie“ vom 22. bis 25 Mai in Hamburg. Mehr Informationen

Vorankündigung: Gemeinsamer Fachkongress der DHS und des fdr+ vom 8. bis 10. Oktober in Berlin. Mehr Informationen

 

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Vielfalt 8. Februar 2018

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 12. Februar 2018

AK Sucht.Jugend 28. Februar 2018

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

 

Impressum:

Sucht.Hamburg gGmbH

Repsoldstr. 4 | 20097 Hamburg

Tel: 040/ 284 99 18-0

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.sucht-hamburg.de

V.i.S.d.P.: Christiane Lieb

Cannabisprävention

Bleib Stark Schon gewusst

„Gibt es Cannabis jetzt aus der Apotheke?“ oder „Cannabis für den Eigenbedarf ist nicht strafbar, oder?“ diese und ähnliche Fragen werden von Jugendlichen immer wieder gestellt und zeigen, dass längst nicht alles klar ist, wenn es um Cannabis geht. Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten sowie Jugendliche dazu anzuregen, eine eigene kritische Haltung zu entwickeln, stehen ab sofort neue Materialien für Jugendliche, die mehr über Cannabis wissen wollen oder bereits erste Erfahrungen mit Cannabis gemacht haben, zur Verfügung.

 

Flyer "Schon gewusst?" herunterladen oder bestellen

Flyer "Kennst Du das?" herunterladen oder bestellen

Liebe Leserin, lieber Leser,
im Herbst finden gewöhnlich viele Tagungen und Veranstaltungen statt, auch unsere aktuelle Ausgabe von Mittelpunkt zeugt davon. In Hamburg trafen sich in der vorletzten Woche über 300 Fachkräfte und Betroffen zur FASD-Jahrestagung, um das Thema Fetale Alkoholspektrumstörungen weiter in die Fläche zu bringen. Dazu wollen auch wir beitragen und berichten aus diesem Grund von der Tagung und über eine Möglichkeit, das Thema FASD in regionalen präventiven Maßnahmen zu verankern. Den November beginnen wir mit unserem Fachtag „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-)süchtig? Zugänge zur Generation Z“, bei dem wir uns mit Möglichkeiten zur Prävention, Beratung und Behandlung der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen beschäftigen werden. Dazu lade ich Sie sehr herzlich ein und würde mich freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Beste Grüße
Christiane Lieb
Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

„FASD – Unberechenbar?“

Unter diesem Motto fand am 29. und 30. September die Jahrestagung des Vereins FASD-Deutschland in Hamburg statt, an der über 300 interessierte Fachkräfte aber auch Betroffene teilgenommen haben. Fetale Alkoholspektrumstörungen – FASD – das ist der Oberbegriff für Störungsbilder beim Kind, die Alkoholkonsum in der Schwangerschaft verursachen kann. Die pränatal erworbenen Beeinträchtigungen sind irreparabel und können – in unterschiedlicher Ausprägung – lebenslange Folgen für die geistige, seelische und körperliche Entwicklung eines Menschen haben.

In Deutschland werden jedes Jahr um die 10.000 Kinder mit FASD geboren. Davon weisen etwa 2.000 das Vollbild der Störungen auf. In vielen Fällen bleibt FASD jedoch unerkannt. Insbesondere wenn es um Lernziele in der kindlichen Entwicklung in Kita oder Schule geht, wird betroffenen Kindern oft fälschlicherweise mangelnde Lernbereitschaft unterstellt oder sie erhalten die Diagnose ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung). Es steht zu hoffen, dass sich die Situation nun nach dem Inkrafttreten der evidenz- und konsensbasierten Leitlinie zur Diagnose von FASD (S3-Leitlinie) in 2016 langsam verbessert, denn die mit FASD einhergehenden Funktions-und Alltagsbeeinträchtigungen können durch frühe und individuelle Förderung durchaus positiv beeinflusst werden.

An den beiden Tagen konnten sich die Tagungsteilnehmenden in einer Vielzahl von Vorträgen und Workshops mit Informationen versorgen und an Diskussionen an aus den unterschiedlichsten Perspektiven – medizinisch, juristisch, therapeutisch, pädagogisch, alltagsorientiert und sozialrechtlich beteiligen. Auch SUCHT.HAMBURG war mit lina-net und einem Info-Stand vertreten und hat eine Vielzahl von Gesprächen zum Thema Kinder aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften und FASD im besonderen geführt.

Im Rahmen der Tagung wurde mit „ZERO – Schwanger? Dein Kind trinkt mit! Alkohol? Kein Schluck. Kein Risiko.“ ebenfalls die in Bayern entwickelte Ausstellung zur Prävention von Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) gezeigt, die sich an Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren richtet. Interaktive Stationen regen zur Auseinandersetzung mit Themen rund um Schwangerschaft, Alkohol und Gesundheit an. Zudem wird an einer der Touchscreen-Stationen auf einfache, aber eindrucksvolle weise vermittelt, was es für betroffene Kinder und Jugendliche heißt, mit FASD oder einer der Unterformen der Störung zu leben. Ziel der Ausstellung ist es zu verdeutlichen, dass FASD zu hundert Prozent vermeidbar ist, wenn in der gesamten Schwangerschaft auf Alkohol verzichtet wird.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern wie zum Beispiel dem Hamburger Netzwerk rund um Schwangerschaft, Geburt, junge Familien und Sucht, dem SuchtPräventionsZentrum des LI sowie der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz werden derzeit Gespräche geführt, ob und wie das Thema FASD auch in den präventiven Maßnahmen in Hamburg besser eingebunden werden kann.

Informationen zum Thema FASD finden sich auch auf der Webseite der Drogenbeauftragten unter http://www.drogenbeauftragte.de

Glückspielsuchtprävention: Ich spiel nicht mehr mit - Neues Material für Angehörige in Deutsch und Türkisch

Gemeinsam mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat SUCHT.HAMBURG einen neuen Ratgeber für die von den Folgen einer Spielsucht mitbetroffenen Angehörigen erarbeitet.

Hintergrund für den Ratgeber, der in deutscher und türkischer Sprache zur Verfügung steht ist, dass Angehörige ganz besonders unter den Folgen von Suchterkrankungen und glücksspielbezogenen Problematiken wie zum Beispiel finanzielle Schwierigkeiten und Verschuldung oder seelische Belastungen durch Lügen, Enttäuschungen oder kriminelle Handlungen der Betroffenen leiden. Im Rahmen des diesjährigen bundesweiten Aktionstags gegen Glücksspielsucht am 27. September wurden daher gezielt Angehörige von Glücksspielerinnen und Glücksspielern in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und in Hamburg ab sofort mit dem neuen Material unterstützt. Wichtig ist die Botschaft, dass die Angehörigen nicht alleine sind, dass sie nicht verantwortlich sind für die Spielsucht eines nahen Angehörigen und dass sie sich nicht schämen müssen, für die Situation, in der sie sich befinden.

Dazu wurde auch ein neues Motiv entwickelt, dass die Situation von Angehörigen von glücksspielsüchtigen Menschen ins Visier nimmt. Im neuen Gewand erscheint seit Ende September auch unser Informationsportal www.automatisch-verloren.de zum Thema Glücksspielsucht. Dort finden Sie wie gewohnt aktuelle News und Entwicklungen zum Thema Glücksspiele, ausführliche Informationen zu Glücksspielen und Spielsucht sowie Kontaktdaten zu Anlaufstellen in Hamburg.

Das neue Motiv der Kampagne als Poster oder Infocard sowie der Ratgeber für Angehörige stehen jeweils in deutscher und türkischer Sprache als PDF-Dateien zum Herunterladen unter www.automatisch-verloren.de – dem Hamburger Portal rund um das Thema Glücksspielsucht – zur Verfügung.

Diese und weitere Materialien zum Thema Spielsucht können auch angefordert werden über http://www.sucht-hamburg.de/shop

Weitere Neuigkeiten und Materialien

Einladung um Fachtag Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-)süchtig? Zugänge zur Generation Z am 8. November

Junge Erwachsene befinden sich in einer sehr bewegten Lebensphase. Sie ist geprägt von Übergängen, z.B. aus der Schule in die Berufstätigkeit oder ins Studium, aus dem elterlichen Wohnraum in eine eigene Wohnung und der Ablösung aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von den Eltern. Die Post-Adoleszenz ist eine herausfordernde Zeit: Die (geforderte) Selbstständigkeit ist oft eine große Belastung, psychisch wie ökonomisch, vor allem dann, wenn sich die Übergänge nicht erfolgreich gestalten.

Grundlegende gesellschaftliche Veränderungen wie zum Beispiel die Digitalisierung oder die Ambivalenz zwischen dem Auflösen traditioneller Werte und Normen in einer pluralisierten und individualisierten Gesellschaft einerseits und kollektivistisch traditionellen Lebensformen andererseits sind nur zwei Spannungsfelder, in denen sich die jungen Erwachsenen derzeit bewegen. Zeitgleich ist diese Alterspanne die Lebensphase, in der experimenteller Substanzkonsum oder andere exzessive Verhaltensweisen am stärksten ausgeprägt sind.

Viele Akteure in den Systemen der Gesundheitsförderung oder Suchtprävention und Suchthilfe stellen sich Fragen wie: Sind die bisher gewählten Wege und Instrumente noch die richtigen, um junge Erwachsene zu erreichen? Oder braucht es neue Zugangswege?

In kompakten Vorträgen werden an unserem Fachtag am 8. November die Lebenswelt der 18- bis 25-Jährigen konkreter in den Blick genommen und grundlegende Informationen darüber vermittelt, wie Akteure in den Settings Arbeitswelt, Hochschulen, Freizeit und Suchthilfe dazu beitragen können, die Inanspruchnahme von Suchtpräventions- und Suchtberatungsangeboten bei der Zielgruppe der jungen Erwachsenen zu erhöhen. Anmeldung ist bis zum 23. Oktober direkt unter http://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/740 möglich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

ZEITUNG für Suchtprävention

Pünktlich nach den Schulsommerferien ist die inzwischen 46. Ausgabe unserer ZEITUNG für Suchtprävention erschienen. In der Sommerausgabe geht es vorrangig um die Themen Smartphonenutzung, den Suchtpräventionsparcours Klarsicht und Neue psychoaktive Substanzen (NPS). Die ZEITUNG kann in unserem Shop heruntergeladen oder bestellt werden.

30 Jahre Drob Inn (Jugendhilfe e.V.) in Hamburg

Der Drogenkonsumraum Drob Inn von Jugendhilfe e.V. feierte im September sein 30-jähriges Bestehen. Das Drob, wie es von vielen genannt, wird öffnet Montags bis Freitags für jeweils 20 Stunden täglich und an Samstagen für weitere fünf Stunden von 12.00 bis 17.00 Uhr seine Türen für Komsumierende von Drogen wie Heroin, Kokain oder Crack. Konsumiert werden kann im Drob Inn sowohl intravenös wie auch inhalativ. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben im Drob Inn darüber hinaus die Möglichkeit sich mit Sozialarbeitern auszutauschen und zu beraten, sie erhalten eine warme Mahlzeit, können Duschen, Wäsche waschen oder auch medizinische Erstversorgung in Anspruch nehmen. Zur besseren Beratung vom Migrantinnen und Migranten wird im Drob Inn in Zukunft auch eine Videodolmetscheranlage zum Einsatz kommen.

Etwa 40 Prozent der Klientinnen und Klienten im Drob Inn sind wohnungslos. Für sie, aber auch für die anderen Klienten, ist die Einrichtung eine unverzichtbare Überlebenshilfe und in Hamburg nicht mehr wegzudenken!

Weitere und aktuelle Informationen zum Drob Inn und Jugendhilfe e.V. finden sich unter www.jugendhilfe.de

Änderungen der Betäubungsmittel­Verschreibungsverordnung (BtMVV) endgültig in Kraft getreten

Zum 2. Oktober diesen Jahres sind die neuen Regelungen zur Vergabe zur Substitutionsbehandlung Opioidabhängiger endgültig in Kraft getreten. Die wesentlichen Neuerungen betreffen die Take-Home Vergabe sowie den sogenannten Sichtbezug.

Mit der neuen BtMVV besteht für stabile Substitutionspatientinnen und –patienten nun die Möglichkeit, Substitutionsmittel bis zu 30 Tage statt bisher sieben Tage eigenverantwortlich einzunehmen. Der „kleine“ Take-Home Bedarf kann von zwei auf bis zu fünf Tage ausgeweitet werden. Neu ist ebenfalls, dass Substituierte nun ihr Substitut selbst mit einem Rezept in der Apotheke beziehen können, bislang war dies nur durch den verordnenden Arzt oder beauftragtes Fachpersonal (Sichtbezug) möglich. Die Änderung des Sichtbezugs soll die Betreuung der Patientinnen und Patienten grundlegend erleichtern. Wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch, dass behandelnder Arzt bzw. Ärztin und Apotheke jedoch vorab eine Vereinbarung zum Sichtbezug getroffen haben.

Informationen zur Neuregelung der BtMVV finden sich auch unter http://www.drogenbeauftragte.de

Nahtlosverfahren soll Zugang zur Suchtrehabilitation verbessern

Mit Hilfe des sogenannten Nahtlosverfahren beabsichtigen die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die Deutsche Rentenversicherung Bund und der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der BKK Dachverband, der IKK e.V., die KNAPPSCHAFT und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Betroffene zukünftig direkt aus einer qualifizierten Entzugsbehandlung in eine suchttherapeutische Rehabilitationsmaßnahme zu verlegen. Ziele des sogenannten Nahtlosverfahrens sind eine effektivere Organisation der Anschlussbehandlung und somit erfolgreichere Behandlungsmöglichkeiten sowie eine bessere Verzahnung der beteiligten Versorgungsbereiche. Wie bisher sollen die Akutversorger für die Antragsstellung verantwortlich bleiben, die Patientinnen und Patienten sollen dann nahtlos aus dem Krankenhaus durch einen Suchtberater bzw. eine Suchtberaterin „nahtlos“ in eine Rehabilitationseinrichtung begleitet werden.

Informationen zum Nahtlosverhalten unter http://www.dkgev.de/media/file/56031.2017-07-28_Gemeinsame-PM_Nahtlosverfahren.pdf

Neue Informationen zum Thema Medikamente und Sucht von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) stellt seit kurzem Informationen rund um das Thema Medikamente und Sucht auch in Videoformat zur Verfügung. Schwerpunkte der Videos sind z.B. Abhängigkeitspotentiale unterschiedlicher Medikamente, spezielle Informationen zu Schmerzmitteln, Schlaf- und Beruhigungsmitteln, Sucht und Suchtbehandlung, Selbsthilfegruppen und Therapieempfehlungen. Die Videos sind jeweils zwei Minuten lang und eigenen sich für Interessierte, Betroffene und Angehörige.

Weitere umfassende Informationen zum Thema Medikamente und Sucht hält das Informationsportal der DHS unter www.medikamente-und-sucht.de vor. Die Videos sind auch direkt im YouTube-Kanal der DHS abrufbar unter https://www.youtube.com/channel/UClVpbPikzOmyvLgpE3YAtig

Luis und Alina - Zwei neue Materialien der DHS für die Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften

Mit dem Titel „Luis und Alina“ hat die DHS zwei neue Materialien vorgelegt, die Fachkräfte für die Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften unterstützen sollen. Das Tagebuch ist für Kinder und Jugendliche gedacht, die in einer Familie mit Suchtproblemen aufwachsen. In dem Tagebuch beschreiben sowohl Luis als auch Alina, welche Situationen und wie sie diese erlebt haben. Dies soll es den betroffenen Kindern erleichtern, die eigene Familiensituation ansprechbar zu machen und von Luis‘ und Alinas Stärken zu profitieren.

Ergänzt wird das Tagebuch durch ein Begleitheft für Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften zu tun haben. Neben grundlegenden Informationen zur Situation von Familien mit alkoholabhängigen Eltern enthält das Begleitheft zahlreiche Handlungsempfehlungen zur Gesprächsführung, gesetzliche Vorgaben uvm. Die beiden Materialien können kostenfrei bei der DHS bestellt werden unter http://www.dhs.de/informationsmaterial.html

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Gender in der Suchtprävention - Der geschlechterbezogene Ansatz in der Suchtprävention: Umsetzung und Methoden am 2. November Information und Anmeldung

Kultur – Ethnie – Krankheit – Sucht...bei Flüchtlingen aus dem muslimisch geprägten Nahen Osten am 14. November Information und Anmeldung

Zu Verhaltensänderungen motivieren - herausfordernde Gespräche mit Schülerinnen und Schülern am 27. November Information und Anmeldung

KlarSicht-Präventionsparcours Koffervariante - Fortbildung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Schule und Jugendarbeit am 25. und 26. Januar Information und Anmeldung

Mehr aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

Termine

Fachtagung „Selbstbestimmt, selbstbewusst und (selbst-) süchtig? Zugänge zur Generation Z“ am 8. November in Hamburg Informationen und Anmeldung

Tagung der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung „Prävention und Gesundheitsförderung in der stationären Pflege“ am 15. November in Hamburg Informationen

Jahrestagung „Gemeinsam bewegen! Kooperation. Partizipation. Inklusion“ der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V. 23. bis 25. November in Hamburg. Informationen und Anmeldung

Fachtag „Kinderschutz in Schulen - Kooperation gestalten!" am 29. November in Hamburg Informationen und Anmeldung

29. Jahrestagung des Fachverbandes Glücksspielsucht e.V. 30. November und 1. Dezember in Berlin Informationen und Anmeldung

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 13. November 2017

AK Vielfalt 16. November 2017

AK Sucht.Jugend 6. Dezember 2017

AK ENTER 12. Dezember 2017

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

 

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