Liebe*r Leser*in,

nachdem wir im Sommer unseren Blick noch auf die für viele Kolleg*innen neuen Möglichkeiten der virtuellen Kollaboration richteten, haben sich inzwischen zahlreiche Online-Formate etabliert und sind zum selbstverständlichen Bestandteil unserer täglichen Arbeit geworden. In den letzten Tagen und Wochen ist an der ein oder anderen Stelle aber auch eine leichte „Online-Müdigkeit“ zu spüren, vielleicht geht es Ihnen auch so? Sicher liegt dies auch daran, dass es nach einer Phase der zeitweisen Entspannung der Corona-Pandemie im Sommer, nun wieder zu deutlichen Einschränkungen zunächst im privaten, aber auch im beruflichen Raum kommt. Die Perspektive, den Herbst und Winter mit wenigen sozialen Kontakten zu verbringen, ist für die wenigsten von uns angenehm.

Im beruflichen Kontext wurde in den letzten Wochen nicht nur in Hamburg sehr viel angestoßen und umgesetzt, so dass die ein oder andere ruhige Stunde mit spannenden und erkenntnisreichen neuen Veröffentlichungen in Sachen Suchtprävention und Suchthilfe genutzt werden könnte. Dazu und zu den in den kommenden Wochen zahlreich anstehenden Online-Veranstaltungen, informieren wir Sie in unserer 15. Ausgabe von Mittelpunkt.

Herzliche Grüße und kommen Sie gut durch die kommende Zeit!

Christiane Lieb

Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

Webkonferenz „Konsum.Raum.Sucht - Raumverschiebungen aktuell: digital – privat – öffentlich – politisch“ am 18. November 2020

Am 18. November findet unsere Jahrestagung erstmals als Webkonferenz statt. Gegenstand der Jahrestagung sind diverse Verschiebungen im Hinblick auf zugängliche Räume und Wege sowohl für den Suchtmittelkonsum als auch für die Inanspruchnahme von Suchthilfe, die in den letzten Jahren zu beobachten sind und durch die Corona-Pandemie beschleunigt und verstärkt wurden. Diese Raumverschiebungen sollen im Rahmen unserer Jahrestagung näher betrachtet werden. Hierfür werden erste empirische Ergebnisse aus Forschungsprojekten und Befragungen, die zeitnah während der Corona-Pandemie gestartet sind, eingebunden. Vier Räume werden in den Blick genommen: 1. Digitaler Raum: Inwieweit werden alte und neue Zielgruppen durch die Digitalisierung der Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe erreicht? 2. Privater Raum: Wie können besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen während des Corona-bedingt verstärkten Rückzugs ins Private durch Suchthilfe und -prävention begleitet und unterstützt werden? 3. Öffentlicher Raum: Wie können Aushandlungsprozesse zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen in Bezug auf öffentlich wahrnehmbaren Suchtmittelkonsum gemeinsam gestaltet werden? 4. Politischer Raum: Welche positiven und negativen Effekte lassen sich mit den Corona-bedingt staatlich verordneten Maßnahmen in Hinblick auf Konsum identifizieren?

Als Referent*innen konnten Dr. Bernd Werse (Centre for Drug Research, Universität Frankfurt) und
Andrea Jäger (Sucht- und Drogen-Koordination Stadt Wien) gewonnen werden. Gäste der Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen sind Christine Tügel (Jugendhilfe e.V.), Ralf Schünemann (Such(t)- und Wendepunkt e.V.), Dr. Stefanie von Berg (Bezirksamt Altona), Gudrun Greb (ragazza e.V.), Benjamin Lemke (Delphi - Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH). Das ausführliche Programm finden Sie direkt unter https://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/875. Die Anmeldung zur kostenfreien Onlinetagung ist bis zum 3. November möglich.

Sekundäranalyse zur Verbreitung und Hintergründen des jugendlichen Cannabiskonsums in Deutschland

Gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat SUCHT.HAMBURG auf Basis der Daten der seit 2004 in Hamburg und später dann auch in anderen Regionen Deutschlands durchgeführten Schüler*innen- und Lehrkräftebefragungen zum Umgang mit Suchtmitteln (SCHULBUS) eine tiefergehende Analyse der Verbreitung und Entwicklung des jugendlichen Cannabiskonsums und seiner Hintergründe veröffentlicht. Zielsetzung der Analyse ist eine verlässliche Einschätzung zur Verbreitung des jugendlichen Cannabiskonsums im Zeitverlauf sowie Erkenntnisse zu den Umständen und Einflussfaktoren, die den Umgang Verzicht auf Cannabisprodukte der Jugendlichen begünstigen zu gewinnen. Auf dieser Basis sollen zukünftig wirkungsvolle suchtpräventive Maßnahmen abgeleitet werden.

Als wichtigste Ergebnisse der Analyse wurde festgestellt, dass es trotz schwankender Entwicklung der Prävalenzzahlen in den vergangenen Jahren es zwar keinen eindeutigen Trend, aber deutliche Hinweise für eine weitgehende Etablierung des Kiffens in der Jugendgeneration gibt. Demgegenüber steht die Tatsache, dass der überwiegende Teil der Jugendlichen unter 18 Jahren in ihrem Leben noch nie gekifft hat. Neun von zehn dieser Jugendlichen, die noch nie gekifft haben, geben schlichtweg mangelndes Interesse als Grund für ihren Konsumverzicht an, drei Viertel von ihnen fühlen sich zusätzlich durch die Angst vor den möglichen Gesundheitsgefahren und zwei Drittel durch die Befürchtung, abhängig werden zu können, vom Umgang mit Haschisch und/oder Marihuana abgeschreckt.

Bei näherer Betrachtung der cannabiskonsumierenden Jugendlichen zeigt sich besonders für männliche Jugendliche, die im großstädtisch geprägten Milieu aufwachsen, über ein höheres Geldbudget verfugen und sich selbst eher einer der höheren Schichten zugehörig fühlen, dass von Cannabiskonsum eine erhöhte Attraktivität ausgeht. Neugier, der Wunsch, Neues und Aufregendes zu erleben sowie das Bedürfnis, den Alltag zu vergessen, werden als die häufigsten Motive für den Umgang mit Cannabis genannt. Dem Cannabiskonsum scheint eine zunehmend kompensatorische Funktion zuzukommen.

Den vollständigen Bericht mit den ausführlichen Ergebnissen der Analyse finden Sie auf unserer Webseite unter www.sucht-hamburg.de/information/publikationen.

Expertise zur Suchtprävention 2020 veröffentlicht

Im Oktober wurde die aktualisierte Neuauflage der Expertise zur Suchtprävention von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) veröffentlicht. Das Fachheft richtet sich an Personen, die auf allen handlungspolitischen Ebenen in Kommunen und Bundesländern für Suchtprävention verantwortlich und betraut sind und ermöglicht, aktuelle Erkenntnisse der Präventionsforschung in der suchtpräventiven Praxis zu berücksichtigen.

Für die Neuauflage der „Expertise zur Suchtprävention 2020“ wurden Übersichtsarbeiten über wirksame Maßnahmen zur Suchtprävention systematisch erfasst und ausgewertet. Die Schlussfolgerungen werden praxisbezogen und übersichtlich dargestellt und geben Fachkräften Hinweise, welche Wirkung mit welchem Präventionsansatz in den Handlungsfeldern Familie, Schule, Hochschule, Medien, Gesundheitsversorgung, Kommune und gesetzliche Rahmenbedingungen zu erwarten ist. Diskutiert werden Präventionsansätze, die eine Verhinderung, Verzögerung oder Reduktion des Konsums von Tabak, Alkohol, Cannabis und anderen illegalen psychoaktiven Substanzen bewirken können, sowie Interventionsansätze zur Prävention von Glücksspielsucht (Quelle: https://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/2020-10-14-wirksame-strategien-der-suchtpraevention-fuer-die-praxis/).

Die „Expertise“ kann unter www.bzga.de/infomaterialien/fachpublikationen/fachpublikationen/band-52-expertise-zur-suchtpraevention-2020/ kostenlos bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Weitere Neuigkeiten und Materialien

Neue Veröffentlichungen von SUCHT.HAMBURG

Cannabis und Du? Neues Video und Begleitmaterial für Fachkräfte

Miteinander ins Gespräch kommen zum Thema Cannabis. Das ist das zentrale Ziel des fünf-minütigen Videoclips „Cannabis und Du?“ und des zugehörigen Begleitmaterials für Fachkräfte, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind.

Das Video, das von Filmemacher Marc Witkowski gedreht wurde, richtet sich an Fachkräfte, die mit Jugendlichen das Thema Cannabis aufgreifen möchten. Mit O-Tönen von Jugendlichen bietet es einen niedrigschwelligen Zugang und eignet sich als Türöffner für Gespräche mit Heranwachsenden mit und ohne Konsumerfahrungen. Ziel ist es, einen ergebnisoffenen Austausch anzustoßen, Nicht-Konsument*innen in ihrem Verhalten zu bestärken und konsumierende Jugendliche zu motivieren, eigene Einstellungen und Verhaltensweisen kritisch zu reflektieren. Ergänzt wird das Angebot durch das Begleitmaterial mit Informationen rund um den Cannabiskonsum sowie Tipps und Anregungen für den Einsatz des Videos in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen. Das Material umfasst eine Abschrift der Aussagen der Jugendlichen sowie eine Sammlung möglicher Leitfragen für ein Gespräch mit Jugendlichen und Impulse für vertiefende Übungen.

Verfügbar sind Film und Handreichung sowie weitere Informationen und Materialien zur Cannabisprävention unter www.bleib-stark.com oder im Webshop von SUCHT.HAMBURG unter www.sucht-hamburg.de/shop.

Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen

Vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde die Aktualisierung unserer Dokumentation der Fallzahlentwicklungen der im Zeitraum 2000 bis 2018 wegen einer akuten Alkoholintoxikation im Krankenhaus vollstationär behandelten 10- bis unter 20-jährigen Patient* innen in Hamburg und der Bundesrepublik Deutschland. Die Publikation kann hier heruntergeladen werden.

ZEITUNG für Suchtprävention

Im August 2020 ist 52. Ausgabe der ZEITUNG für Suchtprävention erschienen. In der 52. Ausgabe beschäftigen wir uns mit den Themen Glücksspiel und Jugendschutz, Kinderbücher zum Thema Sucht sowie Substanzkonsum und sexuelle Übergriffe. Die ZEITUNG kann in unserem Shop heruntergeladen oder bestellt werden.

Suchtprävention in Hamburg. Zusammenfassende Auswertung der im Dokumentationssystem Dot.sys erfassten Maßnahmen 2012 bis 2019

Nachdem das bundesweite Dokumentationsystem für Maßnahmen der Suchtprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Dot.sys) fast zwei Jahre pausierte, haben die auf Landesebene tätigen Hamburger Einrichtungen ihre suchtpräventiven Maßnahmen für das Jahr 2019 und zum Teil rückwirkend auch für das Jahr 2018 nach dem Restart von Dot.sys dokumentiert. In dem vorliegenden Bericht werden die Eingaben zusammenfassend für gesamt Hamburg ausgewertet und damit an die Berichte der Dokumentationsjahre 2015 und 2016 angeknüpft. Der Bericht steht unter www.sucht-hamburg.de/information/publikationen zur Verfügung.

7. Alternativer Sucht- und Drogenbericht

Am 7. Oktober wurde in Berlin der inzwischen siebte Alternative Sucht- und Drogenbericht, herausgegeben von akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik und Deutsche AIDS-Hilfe e.V., vorgestellt.

In der Pressemitteilung zum Bericht werden drei zentrale Forderungen genannt, um die Zahl der Todesfälle durch legale und illegale Drogen senken, schädliche Folgen von Abhängigkeit reduzieren und gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Folgekosten drastisch reduzieren zu können: 1. Angebote zur Schadensminimierung beim Drogenkonsum sollen überall verfügbar sein und auch bei Tabak und Alkohol angeboten werden. 2. Eine staatlich regulierte Abgabe von bisher illegalen Substanzen kann kriminellen Drogenhandel reduzieren, Menschen vor den Gefahren der Illegalität bewahren und Jugend- und Verbraucherschutz ermöglichen. 3. Eine effiziente Drogenpolitik würde rasch gelingen, wenn die Bundesregierung Kompetenz in einem drogenpolitischen Fachbeirat zusammenführen würde. Ausführliche Informationen finden sich unter www.alternativer-drogenbericht.de

Neue Materialien in einfacher Sprache der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) hat die Reihe von Materialien in einfacher Sprache um zwei Broschüren zum Thema Shisha-Rauchen und Passiv-Rauchen erweitert. Die Hefte informieren zu Fragen wie „Was passiert beim Shisha-Rauchen?“, „Wo rauchen wir passiv?“ und zahlreiche andere Fragestellungen rund ums Shisha- und Passiv-Rauchen und zeigen Hilfeangebote auf.

Die Broschüren können auf der Webseite der DHS www.dhs.de heruntergeladen oder auch in schriftlicher Form kostenfrei bestellt werden.

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Trinken, dampfen, kiffen: aktuelle Konsumtrends Hamburger Jugendlichen und pädagogische Handlungsmöglichkeiten. Webseminar am 12. November Mehr Informationen und Anmeldung

Essstörungen bei jugendlichen Mädchen – Ursachen. Webseminar am 26. November Mehr Informationen und Anmeldung

Hinschauen und Handeln, was tun, wenn Drogen/Suchtmittel im Spiel sein könnten? Webseminar am 30. November Mehr Informationen und Anmeldung

Flaschenpost und Dosenmonster - Kinderbücher zum Thema Sucht in der Familie. Webseminar am 1. Dezember Mehr Informationen und Anmeldung

Achtsamkeit und Selbstregulation im Kindes- und Jugendalter - Möglichkeiten für die Suchtprävention und Suchttherapie. Präsenzveranstaltung am 15. Dezember Mehr Informationen und Anmeldung

Termine

Bundesweiter Aktionstag „Suchtberatung - Kommunal wertvoll!“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. unter Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten des Bundes am 04. November 2020 Mehr Informationen

Online-Sprechstunde der Hamburger Drogen- und Suchthilfe organisiert von Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. am 4. November 2020 Mehr Informationen

29. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. „Suchtmedizin in Zeiten von Corona“ vom 6. bis 8. November 2020 Hybridveranstaltung in Berlin Mehr Informationen

59. (Online-) Fachkonferenz SUCHT "Suchthilfe: kommunal denken - gemeinsam handeln" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. am 10. und 11. November 2020 Mehr Informationen

Online-Jahrestagung "Konsum.Raum.Sucht." von SUCHT.HAMBURG am 18. November 2020 Mehr Informationen und Anmeldung

„Flucht, Trauma und Sucht“ Seminar der Deutschen Aidshilfe e.V. vom 20. bis 22. November 2020 in Berlin Mehr Informationen

32. (Online-) Jahrestagung des Fachverbandes Glücksspielsucht e.V.am 26. und 27. November 2020 Mehr Informationen

„Psychiatrie und Psychotherapie in der sozialen Lebenswelt“ digitaler DGPPN-Kongress 2020 vom 26. bis 28. November Mehr Informationen

„grundrauschen: Sucht – Flucht – Junge* sein“ Video-Fortbildung der Fachstelle Jungenarbeit NRW, Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V. am 2. Dezember 2020 Mehr Informationen

Gremien von SUCHT.HAMBURG

Unsere Gremien finden aufgrund der Sars-Cov-2-Pandemie bis auf weiteres ausschließlich als Online-Meetings statt. Bitte beachten Sie die jeweilige Ankündigung auf unserer Webseite.

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 16. November 2020

AK Enter 24. November 2020

FASD-Netzwerktreffen 25. November 2020

AK Vielfalt 26. November 2020

AK Sucht.Jugend 2. Dezember 2020

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell auch unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

Mittwoch 4. November 2020

Am 4. November 2020 findet der erste Aktionstag Suchberatung mit dem Motto „Kommunal wertvoll!“ unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung statt. Die DHS plant und koordiniert den Aktionstag Suchtberatung gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden.

Ziel ist es, Suchtberatungsstellen und Politik in den Kommunen miteinander in einen Dialog zu bringen. Mehr Informationen unter www.dhs.de

Alkohol und illegale Drogen haben nichts im Straßenverkehr zu suchen. Man gefährdet nicht nur sich, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer*innen. Immer wieder kommt es zu Unfällen, weil Fahrzeugführer*innen sich angetrunken oder unter dem Einfluss von illegalen Substanzen ans Steuer setzen.

Ist das bei Ihnen persönlich auch ein Thema oder interessieren Sie sich aus beruflichen Gründen dafür?

Dann finden Sie im folgenden unsere Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene, Erwachsene und Eltern sowie Fachkräfte.

Jugendliche und junge Erwachsene

Angesprochen werden Fahranfänger*innen mit dem Projekt „Mobil? Aber sicher!“. So genannte Peers (Gleichaltrige) klären in der Fahrschule über die Risiken von Rauschfahrten auf, geben Informationen darüber, wie sich der Konsum psychoaktiver Substanzen auf das Fahrverhalten auswirkt und machen die jungen Fahranfänger*innen fit mit zukünftigen Trink-Fahrkonflikten souverän umzugehen. Mehr Informationen unter gibt es hier. LogoMAS

Haben Sie als Fahrschule Interesse an einer kostenlosen Einheit zum Thema „Alkohol und illegale Drogen im Straßenverkehr?“ – Melden Sie sich gern bei uns! Kontakt

Erwachsene

Alkoholische Getränke sind bei Geselligkeiten, Feiern und Festen aller Art kaum wegzudenken. Haben Sie auch schon mal gedacht, nach ein oder zwei Gläschen kann ich noch ohne Probleme Auto fahren? Dem ist nicht so, auch wenn sich viele sich nach ein oder zwei Gläsern Alkohol ganz „normal“ fühlen und sich hinter das Steuer oder auf ihr Motorrad setzen. Doch die Kombination von Alkoholkonsum und aktiver Teilnahme am Straßenverkehr kann bereits ab 0,3 Promille strafrechtlich geahndet werden.

Deshalb: Trinken Sie am besten gar keinen Alkohol, wenn Sie noch am Straßenverkehr teilnehmen möchten! Wenn Ihnen das nicht leicht fällt, können Sie hier testen, ob Ihr Alkoholkonsum noch im grünen Bereich liegt.

Eltern

Logo BSRauschfahrten sind nicht nur ein Thema von jungen Fahranfänger*innen. Regelmäßig setzen sich auch Erwachsene, Eltern angetrunken ans Steuer. „Es ist ja nur ein kurzer Weg“ und „Ich pass besonders auf“ sind Sätze, die in so einem Zusammenhang immer wieder fallen und über die eigentliche Gefahr hinwegtäuschen sollen. Junge Menschen orientieren sich auch hier am Verhalten der Eltern. Je nachdem wie diese mit dem Thema Konsum und Autofahren umgehen, kann dies für einen bewussten Umgang förderlich sein oder das Risiko deutlich steigern. Eltern für ihre Vorbildfunktion zu sensibilisieren ist Ziel von Elternveranstaltungen, die wir regelmäßig im Rahmen unseres Cannabispräventionsprojektes BLEIB STARK! BLEIB DU SELBST! durchführen.

Unter www.bleib-stark.com können Sie sich unmfassend informieren.

Fachkräfte

Das Thema Alkohol und illegale Drogen im Straßenverkehr bietet eine gute Möglichkeit mit Jugendlichen suchtpräventiv zu arbeiten. Die Erfahrung zeigt, dass hier viel Unwissenheit und Mythen bestehen, welche Folgen Konsum haben kann, sogar dann, wenn man noch gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

SUCHT.HAMBURG unterstützt Fachkräfte und Einrichtungen dabei suchtpräventive Aktivitäten umzusetzen. Von Aktionstagen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit über Stadtteilfeste bis hin zu Fortbildungen über Inhalten und Methoden, wie sich suchtpräventive Aktivitäten umsetzen lassen. Sprechen Sie uns gern an! Kontakt

Sie wollen das Thema in ihrer Einrichtung aufgreifen, aber benötigen noch Materialien? Hier finden Sie unsere Angebote im Shop

Bildmotive:

  • Noch ein Drink kostet dich deinen Führerschein - Frau
  • Noch ein Drink kostet dich deinen Führerschein - Mann
  • Kiffen kostet dich deinen Führerschein - Frau
  • Kiffen kostet dich deinen Führerschein - Mann

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Der Dot.sys Jahresbericht mit ausgewählten Ergebnissen der in Hamburg dokumentierten suchtpräventiven Maßnahmen des Jahres 2019 steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

Mittwoch, 18. November 2020 - Save the Date

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleg*innen,

in den letzten Jahren sind sowohl für den Suchtmittelkonsum als auch für die Inanspruchnahme von Hilfeangeboten diverse Veränderungen im Hinblick auf den gewählten Raum zu beobachten. Die Corona-Pandemie und die zu ihrer Einschränkung staatlich verordneten Maßnahmen haben diese Veränderungen vermutlich beschleunigt und verstärkt. Diese „Raumverschiebungen“ werden im Format einer Webkonferenz von SUCHT.HAMBURG am 18. November näher betrachtet und diskutiert.

Die Webkonferenz ersetzt unsere diesjährige Jahrestagung und richtet sich an interessierte Akteur*innen aus dem Bereich der Suchthilfe, Suchtprävention, Gesundheit und Bildung sowie aus anderen Berufsfeldern (z.B. Jugendhilfe, Politik und Behörden). Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Mehr Informationen und Anmeldung.

PARTIZIPATION - MÖCHTEN SIE SICH EINBRINGEN?
SUCHT.HAMBURG hatte bereits bei den letzten Fachtagungen großes Gewicht auf Partizipation gelegt. Daran wollen wir im Rahmen der Webkonferenz 2020 anknüpfen und wie in den Vorjahren Entscheidungsträger*innen, Akteur*innen, Fachkräfte, Forschende sowie Betroffene bei der Gestaltung der Tagung mit einbeziehen.

Senden Sie uns Ihre Idee für einen aktiven Beitrag an E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu oder rufen Sie uns unter 040/2849918-0 an.