Die aktuelle Ausgabe NO. 49 der Zeitung für Suchtprävention ist im Januar erschienen und beschäftigt sich mit den Themen Kinder von Suchtkranken, Digitale Medien und Cop4U.

Download

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich freue mich Ihnen kurz vor Weihnachten unsere vierte Ausgabe von Mittelpunkt des Jahres 2018 zur Verfügung stellen zu können.
Wir bieten Ihnen im Mittelpunkt wie gewohnt aktuelle Informationen aus den Themenfeldern Sucht, Suchthilfe, Suchtprävention und Suchtselbsthilfe mit dem Schwerpunkt Hamburg. In dieser Ausgabe finden Sie wie üblich eine Auswahl an Fortbildungen und Terminen für 2019, die Sie sich gleich vormerken sollten. Wie zum Beispiel die bundesweite Aktionswoche Alkohol, die im Mai 2019 stattfindet und kurz danach gleich die 24. Suchttherapietage vom 11. bis 14. Juni 2019 in Hamburg, die sich im Schwerpunkt mit dem Thema „Suchttherapie und -prävention: Alles nur noch online?“ beschäftigen.
Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen und frohe Festtage, gute Erholung und einen guten und gesunden Start ins neue Jahr 2019!

Herzliche Grüße

Christiane Lieb

Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

Wirksam intervenieren - Suchtbelastete Lebensgemeinschaften stärken Fachtagung von SUCHT.HAMBURG am 7. November 2018

Im Rahmen unserer Fachtagung "Familien.Leben.Stärken. - Kinder und suchtbelastete Lebensgemeinschaften“ diskutierten am 7. November 2018 rund 100 Fachkräfte aus Jugend- und Suchthilfe, Kinderschutz und Sozialarbeit die maßgeblichen Belastungen, aber auch Schutzfaktoren für Kinder aus und in suchtbelasteten Lebensgemeinschaften.

Die Einführungsvorträge von Prof. Dr. Michael Klein sowie Margrit Stoll und Kai Rademann zeigten die zahlreichen Belastungsfaktoren auf, die sowohl Eltern als auch Kinder in suchtbelasteten Lebensgemeinschaften zu bewältigen haben: Hoher Alltagsstress und unberechenbares instabiles Elternverhalten prägen oft die Lebenssituation der betroffenen Kinder. Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen schon im Kindes- und Jugendalter, aber auch lebensbegleitend, sind häufig die Folge.

Aber auch die Schutzfaktoren, die das Risiko für spätere psychische Störungen oder eigene Suchterkrankungen positiv beeinflussen wurden detailliert benannt, sowie die notwendigen Strukturen, die für bessere Entwicklungschancen und eine verbesserte Hilfe für die Kinder einerseits und die Eltern, Familien und Lebensgemeinschaften andererseits notwendig sind: Kooperation und (fallorientierte) Zusammenarbeit der Fachkräfte, Entsäulung der Hilfesysteme, interdisziplinär besetzte Runde Tische zum Austausch der Hilfesysteme, zur fallbezogenen Zusammenarbeit z.B. in den Hilfeplangesprächen bei den ASD. Dafür sind personelle und zeitliche Ressourcen erforderlich.

Vieles kann durch präventive Interventionen auf den Weg gebracht werden, dennoch gibt es auch Situationen, an denen diese an Grenzen stoßen. Kriterien für die Gewährleistung des Kindeswohls sind erforderlich und Hilfeangebote, die in diesen Situationen greifen.

Nach der thematischen Einführung wurde im zweiten Tagungsteil mit dem „Marktplatz Suchthilfe“ an ausgewiesenen Praxisbeispielen vorgestellt, was dazu in den letzten 10 Jahren in der Suchthilfe in Hamburg bereits umgesetzt wurde. Diese Präsentationen stießen bei allen Besucherinnen und Besuchern auf sehr großes Interesse.

Im dritten Tagungsteil zum Thema Kooperation und Vernetzung zeigte sich, dass die vorhandenen Grundlagen (Kooperationsvereinbarungen) und Erfahrungen damit sehr unterschiedlich ausfallen:

Die Vereinbarungen sind nicht unbedingt bekannt, dennoch gibt es, z.T. auch unabhängig davon, eine wachsende Kooperationskultur, die von den Anwesenden als positiv und fachlich effektiv eingeschätzt wurde, jedoch im Alltag immer wieder an Grenzen stößt. Der Wert einer schriftlichen Vereinbarung wurde durchgehend sehr geschätzt und gelobt, jedoch wurde auch darauf verwiesen, dass gelingende Kooperation zwischen Menschen stattfindet. Die persönlichen Kontakte spielen eine überaus wichtige Rolle. Sie können auf der Grundlage schriftlicher Vereinbarungen effektiver praktiziert werden. Die Frage nach den notwendigen Impulsen zur Weiterentwicklung der Kooperation wurde sehr einheitlich und konkret beantwortet:

  • Stärkung der Zusammenarbeit v.a. zwischen ASD und Suchthilfe, aber auch auf kleinräumiger Ebene zwischen allen Akteuren und Akteurinnen, Einrichtungen und Institutionen
  • Erhöhung der Bekanntheit der Kooperationsvereinbarungen
  • Überprüfung der zur Verfügung stehenden Ressourcen für Vernetzung und Kooperation

SUCHT.HAMBURG hat sich zur Aufgabe gesetzt, diesen Prozess in Hamburg zu befördern.

  • z.B. durch Förderung abgestimmter Maßnahmen rund um die suchtbelasteten Lebensgemeinschaften
  • Förderung der Schutzfaktoren der betroffenen Kinder
  • Stärkung der suchtbelasteten Eltern

Die Tagungsvorträge können Sie unter www.sucht-hamburg.de downloaden.

Kursbuch Sucht - Neuer Leitfaden durch das Hamburger Suchthilfesystem

Hamburg unterhält ein differenziertes Suchthilfesystem, das stetig weiterentwickelt wird. Mit dem neu gestalteten Kursbuch Sucht unter www.kursbuch-sucht.de hat SUCHT.HAMBURG ein Internetportal geschaffen, das die gezielte Suche nach passenden und gut zu erreichenden Angeboten vereinfacht. Ein Glossar und Erläuterungen zum Suchthilfesystem erleichtern Fachkräften angrenzender Fachbereiche die Orientierung.

Gegliedert nach „Beratung“, „Behandlung“, „Therapie“, „Teilhabe“ und „Weitere Hilfen“ bietet das Kursbuch Sucht einen Überblick über das gesamte Angebotsspektrum in Hamburg. Informationen zu Leistungen, Zielgruppen, Aufnahmebedingungen und Kosten der einzelnen Angebote sowie zu Lage, Öffnungszeiten und Erreichbarkeit der über das gesamte Stadtgebiet verteilten Einrichtungen können ergänzend abgerufen werden. Auch einige relevante Angebote im Hamburger Umland sind im Kursbuch Sucht verzeichnet.

Gleich ob es um Beratung zu speziellen Suchtstörungen, Entgiftung, nahe gelegene Drogenkonsumräume oder Wohnunterbringung geht ¬ Fachkräfte können jetzt nach dem Relaunch des Webportals gezielt die passenden Hilfeangebote für ihre Klientinnen und Klienten auswählen. So lassen sich sowohl genderspezifische oder muttersprachige Angebote als auch Lösungen für Suchtbetroffene in Haushalten mit Kindern finden. Neben regionalen Angeboten sind im Kursbuch Sucht auch regionale und überregionale Online-Hilfen sowie Telefonberatungsmöglichkeiten zu finden

Hintergrund: Das Kursbuch Sucht wurde ursprünglich von Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) als Broschüre, seit 2001 dann als Kombi-Produkt Lose-Blatt-Sammlung sowie Internetportal auf Datenbankbasis angeboten. 2010 erfolgte unter der Regie des Büros für Suchtprävention (BfS) der HLS ein erster Relaunch.

21. Ergebnisbericht der Basisdatendokumentation der ambulanten Suchthilfe (BADO) in Hamburg

Am 3. Dezember wurde der 21. Ergebnisbericht der Basisdatendokumentation der ambulanten Suchthilfe (BADO) in Hamburg veröffentlicht. Über 15.100 Personen suchten demnach in 2017 eine ambulante Suchthilfeeinrichtung auf, etwa 31 Prozent davon sind Frauen, etwas mehr, als in den Vorjahren. Cannabis (6.222 Personen) rangiert nach Alkohol (8.631 Personen) insgesamt an zweiter Stelle der Hauptdrogen aller Klientinnen und Klienten.

In einer Spezialauswertung widmet sich der BADO-Bericht der Situation von wohnungslosen Klientinnen und Klienten in prekären Wohnverhältnissen. Von fast 23.000 Personen, die im Zeitraum 2014 – 2017 in der Hamburger Suchthilfe betreut wurden, lebten zu Betreuungsbeginn 15 % der Frauen; 22 % der Männer in prekären Wohnverhältnissen ohne eigene Wohnung. Dies zeigt, dass einen erheblichen Wohnraumbedarf für suchtmittelabhängige Personen gibt, die Beratung und Betreuung in der Suchthilfe in Anspruch nehmen. 44 % der Klientinnen und Klienten in prekären Wohnverhältnissen waren Opiatabhängige, 20 % Alkoholabhängige, 14 % Kokainabhängige und 13 % Cannabiskonsumierende.

Quellen und weitere Informationen https://www.bado.de/

Weitere Neuigkeiten und Materialien

Monitoringbericht 2018 zum Suchtmittelkonsum in Hamburg

SUCHT.HAMBURG hat den 2. Monitoringbericht zum Suchtmittelkonsum in Hamburg vorgelegt. Der Bericht fasst vorliegende Daten von Jugendlichen und Erwachsenen in Hamburg sowie aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Er bietet damit einen umfassenden Überblick über wichtige Zahlen und Trends zum Konsum verschiedener Rauschmittel. Der Bericht steht als PDF-Datei unter www.sucht-hamburg.de/information/publikationen zur Verfügung.

Interaktiver Glücksspielselbsttest unter www.automatisch-verloren.de

Um zu erkennen, dass das eigene Spielverhalten in eine Sackgasse führt, ist häufig eine Rückmeldung von außen wichtig – zum Beispiel durch ein Gespräch in einer Beratungsstelle oder einen Anruf bei einer Beratungsstelle. Selbsttests ersetzen zwar keine professionelle Beratung, sie helfen jedoch dabei, den eigenen Umgang mit Glücksspielen einzuordnen. Seit Ende September wurden bereits über 550 anonyme Selbsttests unter www.automatisch-verloren.de durchgeführt. Dies zeigt, wie groß die Akzeptanz für diese kurzen Interventionen bei der Allgemeinbevölkerung inzwischen ist und möglicherweise finden die Nutzerinnen und Nutzer dadurch schneller den Weg aus dem problematischen oder pathologischen Glücksspiel.

NOPE- Neuer Flyer zur Prävention von Cannabiskonsum bei Jugendlichen

Der Konsum von Cannabis spielt bei einigen Jugendlichen leider eine zu große Rolle. Um bereits Konsumierende Jugendliche oder vielleicht deren Freundinnen und Freunde besser erreichen zu können, haben wir einen neuen Infoflyer erarbeitet: Noch kompakter und klarer in der Haltung. NOPE. Der Flyer kann in unserem Shop heruntergeladen oder bestellt werden.

Jeder fünfte Suchtkranke abstinent durch Selbsthilfegruppe

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) hat in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem Blauen Kreuz in Deutschland e.V., Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche - Bundesverband e.V., Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe - Bundesverband e.V., Guttempler in Deutschland e.V. und Kreuzbund e.V. eine Statistik veröffentlicht die belegt, dass gut jeder fünfte Suchtkranke in einer der bundesweit etwa 4.100 Selbsthilfegruppen, durch die Selbsthilfegruppe abstinent geworden ist und kein Angebot der professionellen Suchthilfe nutzte. Die Studie macht deutlich, wie erfolgreich und wertvoll die Arbeit in der Suchtselbsthilfe sein kann und sie damit ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Suchtbehandlung ist. Unter www.dhs.de finden Sie die Pressemittelung und alle weiteren Informationen zu der Statistik.

REITOX Jahresbericht 2018

Vor kurzem ist der REITOX-Bericht 2018 zur Situation illegaler Drogen in Deutschland erschienen. Der REITOX-Bericht behandelt in getrennten Berichtsteilen die Schwerpunkte Drogenpolitik, rechtliche Rahmenbedingungen, Verbreitung von Drogen, Prävention, Behandlung, gesundheitliche Begleiterscheinungen, Drogenmärkte und Kriminalität sowie Gefängnis.

Den Kurzbericht 2018 und die Schwerpunkthefte können Sie unter www.dbdd.de herunterladen.

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Achtsamkeit und Selbstregulation im Kindes- und Jugendalter - Möglichkeiten für die Suchtprävention am 5. Februar Information und Anmeldung

Hinschauen & Handeln: Jugendliche & Rauscherfahrung am 19.Februar Information und Anmeldung

Essstörungen bei jugendlichen Mädchen am 28. Februar Information und Anmeldung

Grundlagen der Suchtprävention II – Aufbauseminar am 5. April Information und Anmeldung

Kopf hoch! Einführung in die Body 2 Brain Methode am 8. April Information und Anmeldung

Wie umgehen mit Beratungsabbrüchen? Praktische Suchtarbeit im Umgang mit kulturellen Unterschieden am 8. Mai Information und Anmeldung

Mehr aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

Termine

„Beautiful Boy“ - Kinofilm mit Podiumsrunde für Fachkräfte aus der Suchthilfe am 23. Januar in Hamburg Mehr Informationen

Fachtagung „Gesundheitsförderung inklusiv: partizipativ und sozialräumlich!“ 6. Februar in Hamburg Mehr Informationen

Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 10. bis 16. Februar Mehr Informationen

Zocken, chatten, posten – Fachtagung des SuchtPräventionsZentrums am 29. und 30. März in Hamburg Informationen und Anmeldung

Bundesweite Aktionswoche „Alkohol? – Nicht am Arbeitsplatz!“ vom 18. bis 26. Mai Mehr Informationen

  1. Suchttherapietage mit dem Schwerpunkt „Suchttherapie und -prävention: Alles nur noch online?“ vom 11. bis 14. Juni in Hamburg Mehr Informationen

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Vielfalt 24. Januar 2019

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 28. Januar 2019

AK Sucht.Jugend 6. Februar 2019

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

Liebe Leserin, lieber Leser,

in den Sommerferien, in denen wir in Hamburg mit erfreulich vielen Sonnenstunden versehen wurden , wurde viel gearbeitet und vorbereitet. Zahlreiche neue Berichte und Studien zu Konsumgewohnheiten wurden veröffentlicht, Maßnahmen umgesetzt sowie Veranstaltungen und Tagungen geplant und konkretisiert. Im vor der Tür stehenden Herbst finden erfahrungsgemäß die meisten Tagungen und Kongresse statt, hier in Hamburg starten wir bereits Mitte September mit dem Deutschen Suchtkongress, der am hiesigen Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf stattfindet. Für Spätentschlossene gibt es noch die Möglichkeit sich zu registrieren.
Ich hoffe wir haben für Sie einige interessante Neuigkeiten, wie gewohnt kompakt und mit regionalem Schwerpunkt, zusammengestellt. Natürlich können Sie unseren Newsletter wie gewohnt jederzeit abbestellen. Dazu finden Sie am Ende des Dokuments einen Link oder auch auf unserer Webseite. Dort finden Sie ebenfalls unsere Erklärung zum Umgang mit Ihren Daten.
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und bleiben Sie uns gewogen!

Herzliche Grüße

Christiane Lieb
Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

Hamburger Basiscurriculum Jugend und Sucht

Das Thema Jugend und Sucht ist für viele pädagogische Arbeitsfelder wie Schule oder Freizeiteinrichtung,  ambulante oder stationäre Jugendhilfe  von großer Relevanz. Fachkräfte  dieser Bereiche müssen sich, um professionell arbeiten zu können, mit Fragen zum Thema Jugend und Sucht auseinandersetzen und entsprechend qualifiziert werden. Vor diesem Hintergrund startete im Jahr 2014 das Hamburger Basiscurriculum Jugend und Sucht,   in dessen Rahmen Fachkräfte in einem modularisierten Curriculum innerhalb von zwei Jahren grundlegende Kenntnisse und mehr Handlungssicherheit im Themenfeld Jugend und Sucht erwerben können.  

An der Umsetzung des Kooperationsprojekts sind neben SUCHT.HAMBURG das Deutsche Zentrum für Suchtfragen im Kindes- und Jugendalter am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das SuchtPräventionsZentrum (SPZ) am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Kompass / Trockendock e. V. sowie Kajal / Frauenperspektiven e. V. beteiligt.

Für das jetzt gestartete Curriculum wurden die seit 2014 bestehenden Module inhaltlich und strukturell überarbeitet. Das Basiscurriculum konzentriert sich ab sofort auf die Module Theorie - Information - Grundwissen sowie Praxisansätze – Interventionen. Entsprechend der Bedarfsentwicklung wird das auf zwei Jahre konzipierte Programm nun nicht mehr in überlappenden Durchgängen angeboten: Die Auftaktveranstaltungen finden zukünftig im 2-Jahres-Rhythmus statt.

Im Juni 2018 wurde das bereits dritte Abschlusskolloquium des Basiscurriculum Jugend und Sucht angeboten. 14 Absolventinnen und Absolventen erhielten ihr Zertifikat. Ebenfalls im Juni 2018 fand die Auftaktveranstaltung für das aktuelle Curriculum statt. Die Nachfrage ist nach wie vor erfreulich hoch. Insgesamt haben 47 Personen an der Auftaktveranstaltung teilgenommen und 31 haben sich für das laufende Curriculum angemeldet.

Neue Prävalenzzahlen zum Cannabiskonsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat vor kurzem neue repräsentative Daten  zum Cannabiskonsum unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland vorgestellt. Die Datenerhebung dazu fand bereits im Frühjahr 2016 im Rahmen einer übergeordneten Studie der BZgA statt.

Für das Jahr 2016 zeigt sich, dass knapp jeder elfte Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren (8,7 %) mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert hat (Lebenszeitprävalenz). 6,9 % der 12- bis 17-Jährigen konsumierten in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung Cannabis (12-Monats-Prävalenz) und 1,5 % haben in den letzten zwölf Monaten regelmäßig, d. h. mehr als zehnmal, Cannabis konsumiert.

Bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren ist der Cannabiskonsum deutlich weiter verbreitet. Mehr als ein Drittel dieser Altersgruppe (35,8 %) hat Cannabis zumindest einmal ausprobiert, 18,9 % haben in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung Cannabis genommen und 5,4 % konsumieren regelmäßig Cannabis.

Im Bericht werden neben den aktuellen Konsummustern auch Trends und langfristige Entwicklungen des Cannabiskonsums analysiert. Hier zeigt sich, dass bei den männlichen 12- bis 17-jährigen Jugendlichen die 12-Monats-Prävalenz von 6,2 % (2011) auf 9,5 % (2016) und die Verbreitung des regelmäßigen Konsums von 1,0 % (2010) auf 2,4 % (2014) ansteigt. Bei den weiblichen 12- bis 17-jährigen Jugendlichen hingegen ist ein leichter Rückgang erkennbar. Die 12-Monats-Prävalenz sinkt von 6,4 % (2014) auf 4,2 % (2016) und die Verbreitung des regelmäßigen Konsums von 1,5 % (2014) auf 0,3 % (2016).

Steigende Tendenzen sind bei den jungen Erwachsenen zu erkennen. Die 12-Monats-Prävalenz der jungen Männer von 18 bis 25 Jahren ist seit 2008 um acht Prozentpunkte (14,8 % im Jahr 2008 gegenüber 22,9 % im Jahr 2016) und die 30-Tage-Prävalenz um etwa vier Prozent (6,0 % im Jahr 2008 gegenüber 9,8 % im Jahr 2016) gestiegen. Auch für die Gruppe der 18- bis 25-jährigen jungen Frauen finden sich für die 12-Monats-Prävalenz und den regelmäßigen Cannabiskonsum für den Zeitraum von 2008 bis 2016 Hinweise für eine ansteigende Tendenz.

Insgesamt betrachtet, sind sowohl bei den Jugendlichen wie auch bei den jungen Erwachsenen leicht steigende Konsumraten festzustellen. Bundesweit lassen sich außer statistisch signifikanten Unterschieden hinsichtlich des Geschlechts keine weiteren Unterschiede bzgl. Merkmalen wie Schultyp, Ausbildung oder Berufstätigkeit feststellen.

Den vollständigen Studienbericht können Sie auf der Seite der BZgA herunterladen.

Weltdrogenbericht 2018 veröffentlicht

Ende Juni 2018 wurde der Weltdrogenbericht der United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) veröffentlicht. Die Autorinnen und Autoren stellen fest, dass weltweit noch nie so viele Menschen Drogen konsumiert haben, wie aktuell. Nicht berücksichtigt werden in dem Bericht jedoch Nikotin und Alkohol.

Der UNODC zufolge sind sowohl die Nachfrage wie auch das Angebot illegaler Drogen gestiegen. Fentanyl bleibt das Hauptkonsumproblem in Nordamerika, allerdings nehmen auch in Afrika und Asien die Probleme im Umgang mit Fentanyl zu. Weltweit betrachtet hängen 76 Prozent aller Drogentoten mit dem Konsum von Opioiden zusammen. Jährlich sterben etwa 450.000 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen. Davon sterben etwa 60% nicht an einer Überdosis, sondern an den Folgen von mit Drogenkonsum in Zusammenhang stehenden Erkrankungen wie HIV oder Hepatitis C.

Den Weltdrogenbericht und weitere Informationen der UNODC finden Sie hier.

Weitere Neuigkeiten und Materialien

In eigener Sache: Referentin / Referent für den Arbeitsbereich „Kinder, Familie und Sucht“ ab 1. Dezember 2018 gesucht

Wir suchen im Rahmen einer Nachfolgereglung zum 1. Dezember 2018 eine / einen Referentin / Referenten für den Arbeitsbereich „Kinder, Familie und Sucht“ mit einem Stellenumfang von ca. 25 Stunden / Woche. Mehr Informationen zur Stellenausschreibung finden sich hier. Bewerbungsschluss ist der 16. September 2018. 

Fachtagung „Familien.Leben.Stärken - Kinder und suchtbelastete Lebensgemeinschaften“

In Deutschland wachsen nahezu drei Millionen Kinder in Familien mit mindestens einem suchtkranken Elternteil auf. 2,65 Millionen Kinder sind von der Alkoholabhängigkeit ihrer Eltern betroffen. Über 60.000 Kinder haben mindestens ein opiatabhängiges Elternteil. In Hamburg sind etwa 18.000 Kinder von einer familiären Suchtbelastung betroffen.

Wachsen Kinder mit einem suchtkranken Elternteil auf, erleben sie vielfältige Belastungen, die Auswirkungen auf das gesamte Leben haben können. Sie haben ein erhöhtes Risiko, selbst eine Abhängigkeitserkrankung oder eine andere psychische Störung zu entwickeln. Mittlerweile ist bekannt, dass sich die Risiken für betroffene Kinder durch Maßnahmen, die sich entweder direkt an die Heranwachsenden, die Eltern oder die gesamte Familie richten, reduzieren lassen.

Im Rahmen unserer Fachkonferenz werden neue und gesicherte Erkenntnisse zu wirksamen Interventionen, die individuelle und familiäre Schutzfaktoren fördern, vorgestellt sowie über spezifizierte regionale Angebote informiert. Das Knüpfen persönlicher Kontakte mit Verantwortlichen und Expertinnen und Experten aus den jeweiligen Arbeitsfeldern gelten für  verlässliche Hilfen dabei ebenso als Erfolgsfaktor, wie verbindliche Vereinbarungen zur Kooperation. Die praktischen Erfahrungen aus den Arbeitsfeldern werden im Verlauf der Fachkonferenz maßgeblich sein, wenn es um eine gemeinsame Bewertung der aktuellen Praxis und Impulse zur weiteren Zusammenarbeit geht.

Anmeldung ist bis zum 23. Oktober direkt unter http://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/783 möglich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für die Veranstaltung wurde eine Anerkennung als ärztliche Fortbildungsmaßnahme bei der Hamburger Ärztekammer beantragt.

Neue Ausgabe der Zeitung für Suchtprävention

Zum Schulstart ist die 48. Ausgabe unserer ZEITUNG für Suchtprävention erschienen. In der diesjährigen Sommerausgabe geht es vorrangig um die Themen Suchtprävention mit Geflüchteten, Überblick zum Suchtmittelmissbrauch in Hamburg und 20 Jahre „Be smart, don't start“ in Hamburg. Die ZEITUNG kann in unserem Shop heruntergeladen oder bestellt werden.

 Deutscher Suchtkongress 2018 vom 17. bis 19. September in Hamburg

Der diesjährige Deutsche Suchtkongress findet vom 17. bis 19. September 2018 auf dem Campus Lehre des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der Freien und Hansestadt Hamburg statt. Wir haben dazu bereits in unserer letzten Ausgabe von Mittelpunkt berichtet.  Wenn Sie sich noch kurzfristig für eine Teilnahme entscheiden wollen, finden Sie hier alle weiteren Informationen zum Deutschen Suchtkongress und Anmeldemöglichkeiten.

Bundesweite Aktionswoche „Alkohol? – Nicht am Arbeitsplatz!“ vom 18. bis 26. Mai 2019

Etwa jede / r 5. bis 10. Berufstätige konsumiert regelmäßig zu viel Alkohol! Dies hat unmittelbare Auswirkungen auch auf die Arbeitswelt, und zwar nicht erst wenn Mitarbeitende eine Abhängigkeit entwickelt haben: Höhere Fehl- und Krankheitszeiten, nachlassende Qualität sowie eine höhere Unfallgefahr sind nur einige Probleme, die durch den Konsum von Substanzen entstehen und für Betriebe eine Belastung darstellen.

Vor diesem Hintergrund ruft die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) für die bundesweite Aktionswoche Alkohol 2019 das Schwerpunktthema „Sucht am Arbeitsplatz“ aus. Alle weiteren Informationen zur Aktionswoche Alkohol finden Sie auf der von der DHS betriebenen Internetseite www.aktionswoche-alkohol.de. Wir freuen uns schon jetzt auf die Aktionswoche und werden das Thema in Rahmen unseres etablierten Formats „Fachforum Betriebe“ aufgreifen. Wir informieren Sie dazu rechtzeitig an dieser Stelle.

„Angebote in Fremd- und Muttersprachen der Suchtprävention und Suchthilfe Hamburg“

In Kooperation mit Kodrobs Süderelbe, jhj Hamburg e.V. und SUCHT.HAMBURG wurden erneut die Listen der „Angebote in Fremd- und Muttersprachen der  Suchtprävention und Suchthilfe Hamburg“ sowie die Übersicht über die  „Muttersprachige Selbsthilfegruppen in Hamburg“  aktualisiert und neu aufgelegt. Diese Listen richten sich vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungseinrichtungen. Die Übersichten finden Sie auf unserer Webseite unter Publikationen.

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Grundlagen der Suchtprävention I – Einführungsseminar am 11. September Information und Anmeldung

Zero! Schwanger? Dein Kind trinkt mit! - Auftaktveranstaltung und interaktive Ausstellung zum Thema FASD am 12. September Information und Anmeldung

Kopf hoch! Einführung in die Body 2 Brain Methode Level I am 18. September Information und Anmeldung

Essstörungen bei jugendlichen Mädchen in Zeiten von Selbstoptimierung am 18. September Information und Anmeldung

Jugendlicher Substanzkonsum: wann ist er klinisch relevant? Einschätzen und Diagnostizieren von ambulanten Interventionsbedarfen am 16. Oktober Information und Anmeldung

Fortbildung zum/zur Trainer/in für Papilio-Integration Qualifizierung für kultursensitive Fortbildungstätigkeit in der Kita am 22. Oktober Information und Anmeldung

Mehr aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

Termine

Partizipative Methoden aus Gesundheitsförderung und Prävention praktisch erproben! am 12. September in Hannover Mehr Informationen

Deutscher Suchtkongress vom 17. bis 19. September 2018 in Hamburg Informationen und Anmeldung

27. Fachtagung Management in der Suchttherapie des Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. vom 26. bis 27. September in Kassel Mehr Informationen und Anmeldung

Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht am 26. September Informationen

Gemeinsamer Fachkongress der DHS und des fdr+ "Sucht: bio-psycho-SOZIAL" vom 8. bis 10. Oktober 2018 in Berlin Informationen und Anmeldung

12. Internationaler Akzeptkongress „Gesundheitsförderung 3.0 – Harm Reduction, Verhältnisprävention und Versorgung“ vom 11. bis 12. Oktober in Hamburg Informationen und Anmeldung

 „Tagung zur betrieblichen Suchtprävention“ des DGB Bildungswerks vom 4. bis 7. November in Berg/Starnberger See Mehr Informationen

Fachtagung „Familien.Leben.Stärken - Kinder und suchtbelastete Lebensgemeinschaften“ von SUCHT.HAMBURG am 7. November in Hamburg Informationen und Anmeldung

Tagung „Suchterkrankungen im Alter“ der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V. am 7. November in Hannover Mehr Informationen

KATEGORISCH NACH 10 JAHREN – Jubiläumssymposium des Fachverband Medienabhängigkeit e.V. 15. und 16. November 2018 in Berlin Informationen und Anmeldung

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Sucht.Jugend 5. September 2018

AK Enter 6. September 2018

AK Vielfalt 18. Oktober 2018

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

Zur Verstärkung unserer Fachstelle suchen wir ab 1. März 2019 eine Praktikantin bzw. einen Praktikanten:

Unser Angebot:

  • Kennenlernen der Arbeitsfelder der landesweiten Fachstelle für Suchtfragen
  • Überblick über evidenzbasierte Ansätze der Suchtprävention und Suchthilfe, ihre Praxis und Umsetzung
  • Einblick in die strukturellen und fachpolitischen Zusammenhänge von Suchtprävention, Suchthilfe sowie der Arbeit der Fachstelle
  • Teilnahme an internen und externen Gremien und Arbeitskreisen, Kennenlernen von und Einbindung in vorhandene, aktuelle Vorhaben und Projekte

Ihre Aufgaben:

  • Unterstützung der Mitarbeitenden der Fachstelle zum Beispiel durch Recherchetätigkeiten und strukturierte Aufbereitung von Daten und Informationen
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Konzepten, Strategien und Berichten
  • Organisation, Begleitung und Nachbereitung von Veranstaltungen, Gremien und Arbeitsgruppen
  • Mitarbeit bei der Organisation, Durchführung und Auswertung von Evaluationen
  • Verteilerrecherche und –pflege, Unterstützung der Telefonzentrale, Kopier- und Scantätigkeiten
  • Mitwirken an den administrativen Abläufen

Ihre Qualifikationen:

  • Sie sind Student/Studentin eines sozial- , gesundheits-, erziehungswissenschaftlichen Studiums oder eines anderen passenden Studienganges
  • Sie suchen einen Platz für Ihr Pflichtpraktikum über drei bis sechs Monate oder ein freiwilliges Praktikum zur beruflichen Orientierung für maximal drei Monate
  • Sie haben ein ausgeprägtes Interesse an den Themenfeldern Gesundheitsförderung, soziale Ungleichheit und den Themen Suchtprävention und Suchthilfe
  • Sie sind offen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Arbeitsfeldern der Fachstelle und bringen eigene Ideen mit
  • Ausgeprägte organisatorische und kommunikative Fähigkeiten
  • Analytisches Denken und ggf. Kenntnisse im Umgang mit Methoden der empirischen Sozialforschung

Voraussetzungen:

  • Eingeschriebener Student (m/w) BA/MA/Diplom
  • Sehr gute Deutsch und MS Office-Kenntnisse
  • Engagement, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Pünktlichkeit

Wir bieten:

  • Spannende Aufgaben und zahlreiche Einblicke in die praktischen Abläufe einer Fach- und Koordinierungsstelle für Suchtprävention und Suchthilfe
  • Erfüllung aller Anforderungen Ihrer Praktikumsordnung
  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem heterogenen Team
  • Eigenverantwortliches Arbeiten und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen
  • Die Möglichkeit auch Ihre Abschlussarbeit aus einem Themenfeld des Praktikums heraus zu wählen

Einsatzort:          Hamburg, SUCHT.HAMBURG gGmbH

Beginn:                ab 1. März 2019

Dauer:                 3 Monate, bei Pflichtpraktika entsprechend der Studienordnung 3 bis 6 Monate

 

Kontakt: Christiane Lieb

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fachtgagung "Familien.Leben.Stärken. - Kinder und suchtbelastete Lebensgemeinschaften“ am 7. November 2018

Im Rahmen unserer Fachtagung am 7. November 2018 diskutierten Fachkräfte aus Jugend- und Suchthilfe, Kinderschutz und Sozialarbeit die maßgeblichen Belastungen, aber auch Schutzfaktoren für Kinder aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften.

Die beiden Einführungsvorträge zeigten die zahlreichen Belastungsfaktoren auf, die sowohl Eltern als auch Kinder in suchtbelasteten Lebensgemeinschaften zu bewältigen haben: Hoher Alltagsstress und unberechenbares instabiles Elternverhalten prägen oft die Lebenssituation der betroffenen Kinder. Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen schon im Kindes- und Jugendalter, aber auch lebensbegleitend, sind häufig die Folge.
Aber auch die Schutzfaktoren, die das Risiko für spätere psychische Störungen oder eigene Suchterkrankungen positiv beeinflussen wurden detailliert benannt, sowie die notwendigen Strukturen, die für bessere Entwicklungschancen und eine verbesserte Hilfe für die Kinder einerseits und die Eltern, Familien und Lebensgemeinschaften andererseits notwendig sind: Kooperation und (fallorientierte) Zusammenarbeit der Fachkräfte, Entsäulung der Hilfesysteme, interdisziplinär besetzte Runde Tische zum Austausch der Hilfesysteme, zur fallbezogenen Zusammenarbeit z.B. in den Hilfeplangesprächen bei den ASD und zum besseren Kennenlernen. Dafür sind personelle und zeitliche Ressourcen erforderlich.

Der fachliche Hintergrund: Hilfe, die Eltern erhalten, wirken sich unmittelbar auf die Situation des Kindes aus. Mit einem systemischen Blick können die Effekte für beide erfasst werden. Systematische Anamnese sowohl der Situation der Eltern als auch der Entwicklungstandes der Kinder und Arbeit im Tandem kennzeichnen daher die erforderlichen Qualitätskriterien.
Vieles kann durch präventive Interventionen auf den Weg gebracht werden, dennoch gibt es auch Situationen, an denen diese auf Grenzen stoßen. Kriterien für die Gewährleistung des Kindeswohls sind erforderlich und Hilfeangebote, die in diesen Situationen greifen.

Im Marktplatz Suchthilfe wurde an ausgewiesenen Beispielen vorgestellt, was dazu in den letzten 10 Jahren in der Suchthilfe in Hamburg schon geschehen ist. Diese Präsentationen stießen auf großes Interesse – wenn auch das Format knapp bemessen war. Dieser Faden könnte zukünftig wieder aufgegriffen und intensiviert werden. Immer im interdisziplinären Kontext, insbesondere in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe – ASD und freie Träger, die die Hilfen zur Erziehung durchführen. Kindeswohl, Gefährdungskriterien und der Umgang damit sind die Themen, an denen sich gemeinsame Austausch- und Fortbildungsformate orientieren sollten.

Der Tagungsteil zum Thema Kooperation und Vernetzung am Nachmittag zeigte, dass die vorhandenen Grundlagen (Vereinbarungen) und Erfahrungen damit sehr unterschiedlich ausfallen:

Die Vereinbarungen sind nicht unbedingt bekannt, dennoch gibt es ja, z.T. auch unabhängig davon, eine wachsende Kooperationskultur, die von den Anwesenden als positiv und fachlich effektiv geschätzt wurde, jedoch im Alltag immer wieder an Grenzen stößt, in Bezug auf zeitliche, personelle Ressourcen und Effektivität der Treffen einerseits (z.B. bei hoher Fluktuation ) und der Kommunikation in den Einrichtungen (Verbindlichkeit) andererseits.
Der Wert einer schriftlichen Vereinbarung wurde durchgehend sehr geschätzt und gelobt, jedoch wurde auch darauf verwiesen, dass gelingende Kooperation zwischen Menschen stattfindet: Die persönlichen Kontakte spielen eine zentrale Rolle. Sie können auf der Grundlage schriftliche Vereinbarungen effektiver praktiziert werden.

Die Frage nach den notwendigen Impulsen wurde sehr einheitlich und konkret beantwortet:

  • Mehr Zusammenarbeit­ Vor allem zwischen ASD und Suchthilfe (s. Liste: z.B. regelhafte Suchtexpertise im ASD, jährliches Forum ASD und Suchthilfe, verpflichtend (AK KvsE), aber auch auf regionaler Ebene zwischen allen Akteuren und Akteurinnen, Einrichtungen und Institutionen.
  • Die Vereinbarungen sollten bekannter gemacht und neu interpretiert werden – im interdisziplinären Kontext (z.B. Zukunftswerkstatt)
  • Ressourcen dafür müssen unter die Lupe genommen werden – zumeist werden sie als nicht ausreichend, nicht verbindlich genug empfunden. Vorhandene Ressourcen könnten z.T. auch besser, effektiver, systematischer genutzt werden.

SUCHT.HAMBURG hat sich zur Aufgabe gesetzt, diesen Prozess in Hamburg zu befördern.

  • z.B. durch Förderung abgestimmter Maßnahmen rund um die suchtbelasteten Lebensgemeinschaften (lina, connect neu denken, AK KvsE)
  • Schutzfaktoren für die betroffenen Kinder identifizieren und fördern (Fortbildung, Programme, Kooperation mit den Einrichtungen in HH, AK KvsE)
  • Eltern stärken(Fortbildung, Programme, Kooperation mit den Einrichtungen in HH, AK KvsE)

Vorträge zum Download:

Prof. Dr. Michael Klein - Sucht und Familie - Verläufe, Prävention und Hilfen für betroffene Kinder

Margrit Stoll und Kai Rademann - Elternschaft und Sucht – (wie) passt das zusammen? Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe

Dietrich Hellge-Antoni - Einführung in die Kooperationsvereinbarungen im Arbeitsfeld Familie und Sucht

Liebe Leserin, lieber Leser,

so erfreulich es ist, dass der nun Frühling auf den im Norden doch recht langen Winter gefolgt ist, so pünktlich ist vor kurzem auch das Jahrbuch Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. erschienen. Im Jahrbuch Sucht werden stets die aktuellsten Daten zu verschiedenen Suchtformen zusammengestellt: Wie viel wird in Deutschland getrunken, geraucht, gespielt und anderweitig konsumiert? Und wie hoch ist der Prozentsatz der Suchtkranken in der Bevölkerung? Für viele ist das Jahrbuch Sucht eine unverzichtbare Veröffentlichung, wir haben uns in diesem Jahr für Sie mit den aktuellen Zahlen zum Glücksspielmarkt aus dem Jahrbuch Sucht beschäftigt.

Im Weiteren erwarten Sie in unserem Newsletter wie gewohnt kompakte Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Veranstaltungen in Hamburg und darüber hinaus. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und verbleibe mit den besten Grüßen

Christiane Lieb

Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

Deutschland wie es trinkt, raucht, kifft und zockt! Jahrbuch Sucht 2018 veröffentlicht!

In diesem Jahr haben wir uns für Sie die Entwicklungen auf dem Glücksspielmarkt intensiv angesehen: Die Zahlen zum Glücksspielverhalten in Deutschland haben es in sich. Denn wie bereits in den Vorjahren ist der Gesamtumsatz mit Glücksspielen angestiegen. Wie groß der „Umsatzkuchen“ inzwischen geworden ist, zeigt ein Vergleich mit dem Jahresumsatz aus 2002. Dieser betrug damals 27,539 Milliarden Euro. Auch schon ein hoher Betrag, aber doch deutlich niedriger als die mehr als 45 Milliarden (die genaue Summe beträgt 45,203 Milliarden) aus dem aktuellen Erhebungsjahr. Die entsprechenden Daten für 2017 liegen übrigens noch nicht vor, sie werden dann im nächsten Jahrbuch 2019 veröffentlicht.

Etwa zwei Drittel des Umsatzes (66,2 Prozent) auf dem Glücksspielmarkt wurden im Jahr 2016 mit Geldspielautomaten gemacht. Auch hier gab es einen ziemlich satten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr: fast 9 Prozent. Und das obwohl die Zahl der aufgestellten Geräte in Spielhallen und Gaststätten sogar leicht (um etwa 3.000 Automaten) zurückgegangen ist. Damit gab es im Jahr 2016 noch 264.000 Geldspielautomaten in Deutschland. Die meisten davon, etwa 70 Prozent, stehen in Spielhallen, der Rest in Gaststätten.

Es dürfte spannend werden, wie sich die Umsatzzahlen gerade in diesem Segment des Glücksspielmarkts entwickeln werden. Denn laut Gesetzgebung soll eine ganze Reihe von Spielhallen schließen, um die geforderten Mindestabstände zwischen Spielhallen sowie zwischen Spielhallen und Einrichtungen für Jugendliche (zum Beispiel Schulen) zu gewährleisten. Zu sehr vielen Schließungen ist es bisher allerdings noch nicht gekommen. Vielerorts haben Kommunen Duldungen erlassen und etliche Betreiber berufen sich auf Härtefallregelungen. Auch in Spielbanken ist der Umsatz übrigens gestiegen, um immerhin 3,6 Prozent, auf 6,4 Milliarden Euro.

Es wird also mehr Geld gemacht mit Glücksspielen. Dann könnte man doch davon ausgehen, dass auch mehr Menschen in Deutschland spielen, oder? Die Untersuchungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeichnen jedoch ein anderes Bild vom Glücksspielverhalten in Deutschland. Demnach ist der Bevölkerungsanteil, der überhaupt Erfahrungen mit Glücksspielen hat, seit dem Jahr 2009 zurückgegangen. Etwa dreiviertel aller Befragten (75,3 Prozent) gaben im Jahr 2017 an, schon einmal in ihrem Leben ein Glücksspiel gespielt zu haben. Im Jahr 2009 waren es noch fast 12 Prozent mehr. Und auch der Prozentsatz derjenigen, die schon mal an einem Geldspielautomaten gestanden haben, ist in dieser Zeit kleiner geworden. Mehr Umsatz, weniger Spielende: Offenbar gaben die einzelnen Spielerinnen und Spieler mehr Geld für Glücksspiele aus.

Wie vielen Menschen entgleitet ihr Spielverhalten? Auch darüber gibt das Jahrbuch Auskunft. Sogar gleich mehrfach, denn es liegt eine ganze Reihe von Untersuchungen darüber vor, wie viele problematische und pathologische Spielerinnen und Spieler es in Deutschland gibt. Sie unterscheiden sich zum Beispiel im Altersspektrum der Befragten oder beim Erhebungsjahr. Die zuletzt veröffentlichte Untersuchung der BZgA kam auf etwas mehr als 500.000 Menschen in Deutschland, die die Kontrolle über ihr (Glücks-) Spielen verloren haben. Sie gelten als entweder „problematische“ oder „pathologische“ Spielerinnen und Spieler. Damit hat etwa jede/r Hundertste in Deutschland ein Problem mit Glücksspielen.

Neues Online-Beratungsportal - Time to Balance

Immer on? Wenn Computerspiele nicht mehr nur eine Leidenschaft sind, sondern die Kontrolle über ihre Nutzung verloren zu gehen droht, wenn sich im Alltag alles um Soziale Medien, Chats oder Dating-Portale dreht, exzessiv pornographische Inhalte genutzt werden, oder wenn die Mediennutzung des Kindes zu einem großen Ausmaß den Alltag bestimmt und Anlass zur Sorge bietet, dann ist es Zeit, eine neue Balance zu finden.

Mit dem Slogan Time to Balance wird erwachsenen Betroffenen und Angehörigen unter www.webfehler-hamburg.de direkt und unkompliziert Unterstützung bei dem Thema Internetabhängigkeit angeboten. Das Internetangebot soll auch jene ermutigen, die sich noch nicht direkt an eine Suchthilfeeinrichtung wenden wollen und so eine Brücke in weiterführende Hilfe bauen. Anonym und kostenlos können sich Hilfesuchende auf der Webseite informieren und eine für sie passende Beratungsoption wählen. Dabei steht die gegenseitige Unterstützung von Betroffenen im Zentrum von Time to Balance. Im moderierten Gruppenchat können sich Betroffene und Angehörige zu alternierenden Schwerpunktthemen austauschen und Hilfestellungen im Umgang mit Internetabhängigkeit geben. Im Forum können Fragen gestellt, beantwortet und neue Kontakte geknüpft werden. Das Online-Portal unterstützt so dabei, sich selbst zu organisieren. Die gegenseitige Unterstützung bei der Bewältigung dieses oft ausweglos erscheinenden Problems kann helfen, Halt zu finden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit sich direkt mit einer Fachperson in der 1:1 Sprechstunde auszutauschen oder eine E-Mail-Beratung in Anspruch zu nehmen. Die grundlegende Erneuerung des Internetangebots www.webfehler-hamburg.de ist mit Hilfe der überaus großzügigen Förderung der Techniker Krankenkasse Landesvertretung Hamburg möglich geworden.

Erste Ergebnisse der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2) veröffentlicht

Vor kurzem sind erste Ergebnisse der Studie KiGGS Welle 2 veröffentlicht worden. Die Ergebnisse der 2. Welle werden in Fachkreisen unterschiedlich bewertet. Einheitlich ist dabei die Bewertung des Trends in Bezug auf das Rauchen in der Schwangerschaft und das Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland als rückläufig und somit positiv. Uneinheitlich werden die Ergebnisse in Bezug auf Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter bewertet.

Dabei ist zunächst positiv zu bewerten, dass im Vergleich zur KiGGS-Basiserhebung von vor über zehn Jahren kein weiterer Anstieg der Übergewichts- und Adipositasprävalenzen zu beobachten ist.  In kinderärztlichen Praxen sei zudem ein Rückgang beziehungsweise eine Stabilisierung der Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas zu beobachten. Negativ zu bewerten ist jedoch, dass sich die Prävalenzen insgesamt betrachtet auf einem überaus hohen Niveau bewegen und somit eine bedeutende Herausforderung für die öffentliche Gesundheit sind. Kinder und Jugendliche mit niedrigem sozialem Status sind deutlich häufiger von Übergewicht und Adipositas betroffen, als Heranwachsende mit einem hohen sozialen Status, Jungen häufiger als Mädchen. Die ausführlichen Ergebnisse und alle weiteren Informationen zur KiGGS-Studie finden sich unter www.kiggs-studie.de.

 Weitere Neuigkeiten und Materialien

SCHULBUS-Untersuchung in Bremen und Bremerhaven

Die Stadt Bremen hatte sich bereits im Jahr 2005 an einer Erhebungswelle im Rahmen unserer SCHULBUS-Studie beteiligt. In 2005 konnte parallel zur damaligen Befragung von rund 1.200 Hamburger Schülerinnen und Schüler etwa die gleiche Anzahl von gleichaltrigen Bremer Jugendlichen systematisch zu ihren Erfahrungen im Umgang mit Suchtmitteln befragt werden. Im Jahr 2016 wurde SUCHT.HAMBURG durch die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung mit der Durchführung der SCHULBUS-Untersuchung in Bremen und Bremerhaven beauftragt. Die Feldphase wurde in 2017 abgeschlossen und die Ergebnisse im Februar 2018 veröffentlicht. Der Ergebnisbericht findet sich unter www.sucht-hamburg.de/information/publikationen.

Ein neues Netzwerk – Hilfen für Kinder mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD)

Ein sehr wichtiges, heikles und bislang vollkommen unterschätztes Thema ist der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft und die Auswirkungen auf das Ungeborene. Alkohol ist ein Zellgift, für das es keine risikolose Schwellendosis gibt. Pränatal erworbene Beeinträchtigungen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft sind irreparabel und können lebenslange Folgen für die geistige, seelische und körperliche Entwicklung eines Menschen haben. In Deutschland werden jedes Jahr um die 10.000 Kinder mit FASD geboren.

Um betroffenen Kindern, ihren Eltern und Pflegefamilien eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen und ihnen die passende Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen,  hat Sucht.Hamburg gemeinsam mit 49 Akteurinnen und Akteuren aus Gesundheitsdiensten, Jugendhilfe, Suchthilfe, Kita und Schule, Sozialwesen und Rechtswesen ein neues Fachkräftenetz ins Leben gerufen.

Deutscher Suchtkongress 2018 in Hamburg

Der diesjährige Deutsche Suchtkongress findet vom 17. bis 19. September 2018 auf dem Campus Lehre des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der Freien und Hansestadt Hamburg statt. Der Kongress hat sich in den vergangenen zehn Jahren als zentraler Ort des interdisziplinären wissenschaftlichen Austauschs und der intensiven und inspirierenden Kommunikation innerhalb unseres Fachgebiets etabliert. Schwerpunkt in diesem Jahr wird "Sucht bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen" sein. Weitere Themenschwerpunkte sind Ätiologie und Risikofaktoren von Suchterkrankungen, Suchtprävention und Suchtpolitik, Versorgungsforschung und Versorgungspraxis, interventionelle Suchtforschung und besondere Patientengruppen in der Suchttherapie.

Alle weiteren Informationen zum Deutschen Suchtkongress und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf der Kongresswebseite.

Studie des IFT-Nord zeigt: Konsum von E-Zigaretten kann Jugendliche zum Experimentieren mit Tabakzigaretten anregen

Eine vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführte Studie mit dem Titel "E-Zigaretten und der Einstieg in den Konsum konventioneller Zigaretten" zeigt, dass der Konsum von E-Zigaretten Jugendliche zum Rauchen von Tabakzigaretten anregen kann. Junge Nie-Raucher experimentierten häufiger mit konventionellen Zigaretten, wenn sie zuvor E-Zigaretten konsumiert hatten. Der Einfluss scheint stärker zu sein für Jugendliche, die ein generell niedrigeres Risiko haben, mit dem Rauchen zu beginnen. Die 6-monatige Beobachtungszeit erlaubt allerdings keine Aussage darüber, ob die Nutzung von E-Zigaretten mit der Entwicklung von Tabakabhängigkeit verbunden ist. Den im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Artikel über die Studie können Sie hier einsehen.

Neues Onlineberatungsprogramm IRIS - Ohne Alkohol und Tabak durch die Schwangerschaft

Das Universitätsklinikum Tübingen und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben ein neues kostenloses Online-Beratungsprogramm für werdende Mütter entwickelt. Mit IRIS sollen Schwangere, denen der Verzicht auf Alkohol und Tabak schwer fällt, persönlich unterstützt werden, während ihrer Schwangerschaft alkohol- und rauchfrei zu bleiben. Die IRIS-Onlineberatung begleitet Schwangere individuell von der Vorbereitung des Konsumverzichts durch alle Phasen des Ausstiegs. Die teilnehmenden Frauen durchlaufen die klassischen Schritte einer Beratung, können diese aber online und in ihrem persönlichen Tempo gestalten. Weitere Informationen unter https://www.iris-plattform.de/

Broschürenreihe in Leichter Sprache der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) erweitert

Die DHS hat ihre Broschürenreihe in leichter Sprache um zwei weitere Ratgeber ergänzt. Mit „Glücksspiele sind riskant“ und „Medikamente – ab wann sind sie riskant?“ behandelt die Reihe nun fünf epidemiologisch überaus relevante Themen. Die Materialien in Leichter Sprache können auf der Webseite der DHS heruntergeladen oder bestellt werden. www.dhs.de

Ausgewählte Fortbildungsangebote in Hamburg

Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe - Herausforderungen für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen am 23. Mai 2018 Information und Anmeldung

Prävention und Behandlung von Suchtproblemen bei Flüchtlingen – Das PREPARE-Netzwerk Fachtag am 24. Mai 2018 Information und Anmeldung

Suchtselbsthilfe in Hamburg stärken – Fortbildungsreihe für Suchtselbsthilfe-Aktive am 30. Mai 2018 Information und Anmeldung

Gender in der Suchtprävention - Der geschlechterbezogene Ansatz in der Suchtprävention: Umsetzung und Methoden am 31. Mai 2018 Information und Anmeldung

Basiscurriculum Jugend und Sucht 2018-2020  - Auftaktveranstaltung am 8. Juni 2018 Information und Anmeldung

Grundlagen der Suchtprävention II – Aufbauseminar am 19. Juni 2018 Information und Anmeldung

Mehr aktuelle Fortbildungsangebote in Hamburg finden Sie auf unserem Fortbildungsportal

Termine

23. Suchttherapietage vom 22. bis zum 25. Mai 2018 in Hamburg - Schwerpunkt „Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe – Chancen und Risiken für Prävention und Therapie" Mehr Informationen

Eltern mit Mut tun Kindern gut! Gesprächsabende für Mütter von Kindern und Jugendlichen, die selbst und/oder deren Partner*innen ein Alkoholproblem haben ab 6. Juni 2018 in Hamburg Mehr Informationen

Fachtagung zum Projektabschluss „Landungsbrücke – Übergänge meistern. Seelisches Wohlbefinden von jungen Menschen fördern“ am 7. Juni 2018 in Hamburg Mehr Informationen und Anmeldung

Ich hab`s geschafft – Ein Dokumentarfilm über Essstörungen – Filmpremiere am 11. Juni 2018 im Kino Metropolis in Hamburg Mehr Informationen Mehr Informationen

Lina Jahrestreffen von SUCHT.HAMBURG am 20. Juni 2018 in Hamburg Mehr Informationen

31. Heidelberger Kongress des Fachverbandes Sucht e.V. "Sucht und Komorbidität - Sucht als Komorbidität" vom 20. bis 22. Juni 2018 in Heidelberg Mehr Informationen und Anmeldung

Deutscher Suchtkongress vom 17. bis 19. September 2018 in Hamburg Mehr Informationen und Anmeldung

Gemeinsamer Fachkongress der DHS und des fdr+ "Sucht: bio-psycho-SOZIAL" vom 8. bis 10. Oktober 2018 in Berlin Mehr Informationen und Anmeldung

Gremien von SUCHT.HAMBURG

AK Vielfalt 17. Mai 2018

AK Enter 29. Mai 2018

AK Sucht.Jugend 6. Juni 2018

AK Kinder von suchtbelasteten Eltern 18. Juni 2018

Die Termine unserer Gremien finden Sie stets aktuell unter www.sucht-hamburg.de/information/termine

 

Impressum:

Sucht.Hamburg gGmbH

Repsoldstr. 4 | 20097 Hamburg

Tel: 040/ 284 99 18-0

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.sucht-hamburg.de

V.i.S.d.P.: Christiane Lieb